Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Politik, Gesellschaft und Umwelt

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freie Plätze Auf den Spuren der Kelten in Nordhessen

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 25.1., 19.30 Uhr )

Gemeinsam nehmen wir die Keltenzeit im Norden Hessens unter die Lupe. An den Kursabenden sammeln wir alle über die behandelten Orte erhältlichen Informationen, bereiten diese entsprechend auf und erkunden dann auf Exkursionen die geschichtlichen Stätten.

Die Exkursionen finden jeweils Samstags im Anschluss an die vorherigen Kursabende statt.

Die Anreise geschieht in eigenen PKW.

Veranstaltung ohne Anmeldung Vom Schmuddelkind in den Olymp. Kassel während der Regierungszeit Landgraf Karls

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 23.4., 18.00 Uhr )

Zu Beginn der Regierungszeit von Landgraf Karl war Hessen Kassel ein verwüsteter, verarmter, entvölkerter und im Vergleich zu anderen Staaten wirtschaftlich und kulturell zurückgebliebener Staat. Dies waren Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Der junge Landgraf Carl entpuppte sich als Modernisierer. Er initiierte „Start-ups“, zum Beispiel den Messinghof und erließ ein „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“, speziell für die Hugenotten. Mit seinem „Stehenden Heer“ nahm er erfolgreich an internationalen Kriegen teil. Gegen Ende seiner Regierungszeit wurde im Messinghof der Herkules gefertigt und 1717 errichtet. Symbol für eine erfolgreiche Herrschaftsphase.

In Kooperation mit: Gegen Vergessen - FĂĽr Demokratie e. V., Geschichtsverein Kassel (VHG).

freie Plätze Domäne Frankenhausen: Rundgang zur Zwangsarbeit in der NS-Zeit (NEU)

(Grebenstein, Staatsdomäne Frankenhausen, ab So., 28.4., 15.00 Uhr )

In den Jahren zwischen 1939 und 1945 leisteten weit über hundert Frauen, Männer und Kinder auf der Domäne Frankenhausen Zwangsarbeit. Die meisten Menschen kamen dabei aus Polen und der Sowjetunion und waren einem kontinuierlichen System rassistisch-bürokratischer Repression unterworfen. Sie mussten in fast allen Bereichen des großen Betriebs arbeiten, beispielsweise im Ackerbau, in Rinder- und Schweineställen oder in der Produktion der damals viel gelobten „Frankenhäuser Vorzugsmilch“. Ihr Leben war bestimmt von unzureichender Ernährung, unangemessener Kleidung, schlechter Unterkunft, Willkür und Repression. Seit 2015 informiert ein Rundweg anhand von Aktenauszüge, Fotos und Zitaten über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter. Dr. Jochen Ebert wird in seiner Außenführung über die Domäne Frankenhausen auf die Entstehungsgeschichte des Rundgangs eingehen, die Stationen vorstellen und die Inhalte weiter ausführen.

Treffpunkt: Einfahrt zur Staatsdomäne Frankenhausen; individuelle Anreise.

Veranstaltung ohne Anmeldung Selbstbehauptung und Gegenwehr

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 16.5., 18.00 Uhr )

Was hat Menschen dazu gebracht, sich unter Bedingungen von Verfolgung und Terror zu behaupten, sich nicht unterkriegen zu lassen, sich zur Wehr zu setzen? Unbestreitbar ist, dass der nationalsozialistische Staat nicht nur auf äußere Anpassung (durch die Verbreitung von Angst und Schrecken), sondern vor allem auf Unterwerfung und Zerstörung der individuellen Person zielte. Der pervertierte Begriff der „Erziehung“ zum „nützlichen Glied der Volksgemeinschaft“, mit dem die Einrichtung der Konzentrationslager im Jahr 1933 überhöht wurden, verdeutlicht diesen Zielpunkt.
Es gab Haltungen und Einstellungen, die sich selbst unter diesen furchtbaren Bedingungen bewährt haben. Sie sind als Kleinode zu bewahren – als mutige Zeugnisse des Einspruchs, des Widerspruchs oder der Zurückweisung des staatlichen Zwangs und der herrschenden Meinung. An Beispielen einzelner Ereignisse und Personen – von denen die meisten in der Arbeiterbewegung ihre politische Heimat hatten – werden diese Haltungen vorgestellt.

In Kooperation mit: Sara Nussbaum Zentrum Kassel, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. (Landesverband Hessen), Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V., Stolpersteine in Kassel e. V., Geschichtsverein Kassel (VHG), Evangelisches Forum Kassel, Gedenkstätte Breitenau.

Veranstaltung ohne Anmeldung Gedenkstätte Breitenau

(Anmeldung ausschließlich direkt an die Gedenkstätte Breitenau per E-Mail (info@gedenkstaette-breitenau.de) oder telefonisch (05665 3533).)
(Guxhagen, Gedenkstätte Breitenau, Brückenstr. 12, ab So., 19.5., 14.30 Uhr )

Die Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen besteht seit über 40 Jahren. Am historischen Ort eines frühen Konzentrationslagers (1933-34) und eines „Arbeitserziehungslagers“ (1940-45) erinnert sie an die über 9.000 Menschen, die hier zwischen 1933 und 1945 inhaftiert waren. Bei den im Konzentrationslager Inhaftierten handelte es sich überwiegend um politische Gegner der Nationalsozialisten. Im „Arbeitserziehungslager“ Breitenau, das von der Gestapo Kassel im Mai 1940 eingerichtet wurde, waren vorwiegend Menschen eingesperrt, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht worden waren. Darüber hinaus hatte das Lager die Funktion eines Durchgangslagers. Kurz vor Eintreffen amerikanischer Truppen kam es in Breitenau zu einem Endphaseverbrechen, bei dem 28 Männer von der Gestapo ermordet wurden. Der eineinhalbstündige Rundgang führt über das historische Gelände und in das ehemalige Hauptgebäude, in dem Duschraum und Arrestzellen besichtigt werden.

Bitte melden Sie sich per E-Mail (info@gedenkstaette-breitenau.de) oder telefonisch (05665 3533) an.
Eine Kooperation mit der Gedenkstätte Breitenau.

Veranstaltung ohne Anmeldung Historische Orte erzählen regionale Geschichte(n)

(Bad Emstal, KlosterMuseum, Landgraf-Philipp-Str. 2, ab So., 9.6., 14.00 Uhr )

Die Kriegsgräberstätte Bad Emstal, der UNRRA/IRO-Friedhof Merxhausen, die ehemalige Landesheilanstalt Merxhausen sowie die Synagoge und die jüdische Gemeinde von Riede zählen zu den Stationen des ECO Pfades. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung tauchen ein in die Geschichte der Region und erfahren, welche Spuren und Auswirkungen der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hat. Der Eco Pfad führt nicht nur durch eine vielgestaltige Landschaft, sondern leitet auch zu Orten, deren Geschichte auffordert, über Erziehung zum Frieden in einer unfriedlichen Welt nachzudenken.

Eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Hessen
GebĂĽhrenfrei, um Spenden wird gebeten.
Anmeldung bitte bis zum 6. Juni unter: hessen.nord@volksbund.de

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