Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebšude einer Volkshochschule
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freie Plätze Auf den Spuren der Kelten in Nordhessen

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 30.7., 19.30 Uhr )

Gemeinsam nehmen wir die Keltenzeit im Norden Hessens unter die Lupe. An den Kursabenden sammeln wir alle √ľber die behandelten Orte erh√§ltlichen Informationen, bereiten diese entsprechend auf und erkunden dann auf Exkursionen die geschichtlichen St√§tten.

Die Exkursionen finden jeweils samstags im Anschluss an die vorherigen Kursabende statt.

Die Anreise geschieht in eigenen PKW.
Die heutige Waldschule, der Waldhof und der Kleingartenverein Wilhelmsh√∂he an der Nussallee in Kassel entstanden im fr√ľhen 19. Jahrhundert. Das Gebiet diente zun√§chst als Nutzgartenfl√§che f√ľr die Versorgung von Hofstaat und G√§sten auf Schloss Wilhelmsh√∂he. Die Stadt Kassel pachtete dann 1926 die Fl√§chen von der Preu√üischen Krongutsverwaltung und startete am 11.06.1926 den Unterricht an der "St√§dtischen Waldschule" mit zwei Klassen. Erst 1960 wurde die Stadt Eigent√ľmerin.

Die Begehung bietet einen exklusiven Blick hinter die Mauern der Waldschule und f√ľhrt Sie vor Ort in die Geschichte und Gegenwart des Ortes ein.

In Kooperation mit dem Förderverein Waldschule e. V..

Anmeldung nicht nötig oder Anmeldung online nicht möglich Gedenkstätte Breitenau

(Anmeldung ausschließlich direkt an die Gedenkstätte Breitenau per E-Mail (info@gedenkstaette-breitenau.de) oder telefonisch (05665 3533).)
(Guxhagen, Gedenkstätte Breitenau, Brückenstr. 12, ab So., 15.9., 14.30 Uhr )

Die Gedenkst√§tte Breitenau in Guxhagen besteht seit √ľber 40 Jahren. Am historischen Ort eines fr√ľhen Konzentrationslagers (1933-34) und eines ‚ÄěArbeitserziehungslagers‚Äú (1940-45) erinnert sie an die √ľber 9.000 Menschen, die hier zwischen 1933 und 1945 inhaftiert waren. Bei den im Konzentrationslager Inhaftierten handelte es sich √ľberwiegend um politische Gegner der Nationalsozialisten. Im ‚ÄěArbeitserziehungslager‚Äú Breitenau, das von der Gestapo Kassel im Mai 1940 eingerichtet wurde, waren vorwiegend Menschen eingesperrt, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht worden waren. Dar√ľber hinaus hatte das Lager die Funktion eines Durchgangslagers. Kurz vor Eintreffen amerikanischer Truppen kam es in Breitenau zu einem Endphaseverbrechen, bei dem 28 M√§nner von der Gestapo ermordet wurden. Der eineinhalbst√ľndige Rundgang f√ľhrt √ľber das historische Gel√§nde und in das ehemalige Hauptgeb√§ude, in dem Duschraum und Arrestzellen besichtigt werden.

Bitte melden Sie sich per E-Mail (info@gedenkstaette-breitenau.de) oder telefonisch (05665 3533) an.
Eine Kooperation mit der Gedenkstätte Breitenau.

auf Warteliste Denk-Stein, Gedenkspur, das Gedächtnis der Gleise

(, , ab Do., 19.9., 16.00 Uhr )

Mit der Macht√ľbernahme der Nationalsozialisten begann Anfang 1933 wie im gesamten Deutschen Reich auch in der Stadt Kassel die sich stetig radikalisierende Entrechtung, Ausgrenzung, Terrorisierung und Verfolgung von j√ľdischen und von den Nationalsozialisten als j√ľdisch gelesenen Menschen, welche im Holocaust, dem V√∂lkermord an den europ√§ischen Juden, ihren schrecklichen H√∂hepunkt fand. Diese Menschen waren als B√ľrgerinnen und B√ľrger fester Bestandteil der Kasseler Stadtgesellschaft, ihres Alltags, ihrer Kultur, Wirtschaft und Geschichte.
Wer sie waren und wie sich die t√∂dliche nationalsozialistische Verfolgung in die Vita der Menschen einschrieben, soll - angelehnt an die derzeit durchgef√ľhrte √úberarbeitung des Gedenkbuches ‚ÄěNamen und Schicksale der Juden Kassels 1933 ‚Äď 1945‚Äú - w√§hrend des Rundgangs n√§her beleuchtet werden. Der vom Stadtarchiv Kassel konzipierte Rundgang ist an dem Weg der aus Kassel deportierten j√ľdischen und als j√ľdisch gelesenen Menschen orientiert und wird neben einer Einf√ľhrung zur Judenverfolgung in Kassel in den Jahren 1933 bis 1945 ihren Schwerpunkt im Thema der zeitgen√∂ssischen Erinnerungskultur in Kassel haben und auf verschiedene, den Weg begleitende Kunstwerke und Erinnerungszeichen im √∂ffentlichen Raum hinweisen.

Der Rundgang wird circa 75 Minuten dauern. Er beginnt an der Pforte der Arnold-Bode-Schule (Schillerstr. 16, 34117 Kassel) und endet am Hauptbahnhof (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel).

freie Plätze Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora (NEU)

(, , ab Sa., 21.9., 9.45 Uhr )

Nach der Bombardierung der Heeresversuchsanstalt Peenem√ľnde entstand im Kohnstein bei Nordhausen die unterirdische Raketenfabrik Mittelwerk. Hier sollten die "Wunderwaffe V2" und andere R√ľstungsprodukte hergestellt werden. Schon bei der Instandsetzung der Tunnelanlagen wurden Tausende von KZ-H√§ftlingen eingesetzt, im Laufe der Zeit bis zum Kriegsende wurden aus fast allen L√§ndern Europas Menschen zur Zwangsarbeit in das KZ Mittelbau und die 40 Au√üenlager deportiert. Mehr als 60.000 H√§ftlinge waren w√§hrend des Lagerbestehens inhaftiert, mindestens 20.000 √ľberlebten die inhumanen Arbeits- und Lebensbedingungen nicht. Erst der Kriegsverlauf beendete die Raketenproduktion der gr√∂√üten unterirdisch gelegenen R√ľstungsfabrik des Zweiten Weltkrieges im M√§rz 1945.

Im Rahmen der Exkursion ist geplant, sich nach der Zugfahrt w√§hrend einer Stadtwanderung ein Bild von Nordhausen zu machen. Die Wanderung f√ľhrt zur Gedenkst√§tte, dort besucht die Gruppe die Ausstellung und nimmt an einer F√ľhrung durch die vor einigen Jahren ge√∂ffneten Stollenanlage teil. Bitte achten Sie auf angemessene Kleidung und Schuhe!

Die Anreise erfolgt mit der Deutschen Bahn.

freie Plätze Ortstermine. Nationalsozialismus in Nordhessen

(, , ab So., 22.9., 10.30 Uhr )

In Hirschhagen wurde eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte geschrieben. Etwa 1.000 ungarische J√ľdinnen wurden aus Auschwitz hierher deportiert, um Sprengstoff herzustellen. Die F√ľhrung √ľber das Areal der nationalsozialistischen Sprengstofffabrik erz√§hlt die Geschichte dieses Ortes und der Menschen, die hier zur Arbeit gezwungen wurden und dabei allzu oft den Tod fanden. Erl√§utert werden die Produktion von Sprengstoffen und Munition, die lebensgef√§hrlichen Arbeitsbedingungen sowie der Tagesablauf der zur Arbeit gezwungenen Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die durch die R√ľstungsindustrie verursachten Umweltsch√§den im Boden und Grundwasser sowie die Sanierungsma√ünahmen, die Mitte der 1980er Jahre begannen.

Eine Veranstaltung in der Reihe "Ortstermine. Nationalsozialismus in Nordhessen", in der die politischen und sozialen Realitäten des nationalsozialistischen Regimes an ausgewählten Orten in Nordhessen nachvollzogen und diskutiert werden. Bitte auf wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk achten. Die Exkursion ist nicht barrierefrei und wird ca. vier Stunden dauern.

freie Plätze Kassel und Kolonialismus

(Kassel, Halitplatz, ab Do., 26.9., 17.00 Uhr )

Was hat Kassel mit Kolonialismus zu tun? Mehr als man denkt! F√ľr einen verantwortungsvollen Umgang mit Geschichte ist es wichtig, die Spuren kolonialer Herrschaft wieder sichtbar zu machen ‚Äď so etwa die Standorte von Kolonialwarenl√§den und -ausstellungen, die Ausbildungsst√§tten f√ľr Koloniallandwirte und die rassenkundlichen Experimente in der Forschung. Zu diesem Zweck f√ľhrt die Initiative "kassel postkolonial" seit 2015 postkoloniale Stadtspazierg√§nge durch und l√§dt dazu ein, Kassel neu kennenzulernen. Ziel ist es, Verbindungen zwischen Kassels Rolle im historischen Kolonialismus und unserem Alltag heute aufzuzeigen.

In Kooperation mit ‚Äěkassel postkolonial‚Äú. Geb√ľhrenfrei, um Spenden wird gebeten.

Anmeldung nicht nötig oder Anmeldung online nicht möglich „Rassismus ohne Rassen“

(F√ľr unsere Vortr√§ge ist keine Anmeldung n√∂tig. Die Geb√ľhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 8.10., 18.00 Uhr )

Katrin Himmler ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und Gro√ünichte Heinrich Himmlers. Sie besch√§ftigt sich seit vielen Jahren mit famili√§ren √úberlieferungen √ľber die NS-Zeit, deren kritische Hinterfragung sie als eine wichtige Form der gesellschaftlichen Auseinandersetzung sowohl mit dem Nationalsozialismus als auch mit der heutigen Neuen Rechten versteht. In ihrem Vortrag zeigt Katrin Himmler auf, wie die ‚ÄěNeuen Rechten‚Äú Differenzen zwischen Ethnien nicht mehr am Begriff der ‚ÄěRasse‚Äú, sondern an dem der ‚ÄěKultur‚Äú festmachen, wie sie untereinander vernetzt sind und was sie so gef√§hrlich macht. Dabei geht sie auch auf lokale rechte Aktivit√§ten und Gruppierungen ein und fragt: was k√∂nnen wir den Rechtsextremisten als Zivilgesellschaft entgegensetzen?

Volksbund Deutsche Kriegsgr√§berf√ľrsorge e. V., Landesverband Hessen. Eine Kooperationsveranstaltung mit der vhs Region Kassel und dem Evangelischen Forum Kassel.

Geb√ľhrenfrei, um Spenden wird gebeten.

freie Plätze Dokumente, Akten, Findbücher

(Kassel, Stadtarchiv, Wildemannsgasse 1 (Marstallgebäude), ab Mi., 16.10., 16.00 Uhr )

Der Leiter des Kasseler Stadtarchivs stellt sein Haus und die M√∂glichkeiten f√ľr eine intensive Recherche beispielsweise zur eigenen Familiengeschichte in den Best√§nden dieser Institution vor. Es geht dabei unter anderem um folgende Fragen:
- Was macht ein Archiv? Welche Akten sind dort zu finden?
- Darf man da √ľberhaupt ohne Weiteres rein?
- Wo finde ich weitergehende Informationen √ľber die Best√§nde des Stadtarchivs und anderer Dokumentationen?

freie Plätze Im Stadtarchiv recherchieren: die Software ARCINSYS (NEU)

(Kassel, Stadtarchiv, Wildemannsgasse 1 (Marstallgebäude), ab Mi., 23.10., 16.00 Uhr )

Der Leiter des Kasseler Stadtarchivs stellt sein Haus und die M√∂glichkeiten f√ľr eine intensive Recherche beispielsweise zur eigenen Familiengeschichte in den Best√§nden dieser Institution vor. Hierbei wird er insbesondere die M√∂glichkeiten der Datenbank ARCINSYS praktisch vorstellen und Ihnen bei den ersten Schritten zur eigenen Suche behilflich sein.

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