Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Erst die Arbeit und dann das VergnĂĽgen Ausstellung im LandMuseum WĂĽlmersen


Ausstellungsbesuch


„Es ist kein bequemer Weg von der Erde zu den Sternen“ dichtete der Römer Seneca zu Beginn unserer Zeitrechnung in seiner Tragödie „Der rasende Herkules“. Auch wer gar nicht zu den Sternen reisen will, holt sich doch gerne ein Stück himmlisches Vergnügen auf die Erde und geht feiern. Aber halt: „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen“ - in diesem Sprichwort finden sich gesellschaftliche Regeln, die bis heute gelten. Interessanterweise wird mittlerweile so der Lebensabschnitt ab dem Renteneintritt beschrieben. Was ja gar nicht stimmt, denn das Vergnügen gibt und gab es selbstverständlich auch schon davor. Zudem ist der Anteil „freier Zeit“ viel größer geworden. Denkt man an die Zeiten, in denen ein Großteil der Menschen der ländlichen Gesellschaft in der Landwirtschaft ihr Auskommen fand, bedeutete dies jedoch: man konnte tatsächlich erst zum Vergnügen gehen, wenn die täglich notwendigen Arbeiten der Tierhaltung, des Ackerbaus oder der Ernte erledigt waren. Kirchliche Feiertage, persönliche Festtage und Vereinsfeste waren gesellige Veranstaltungen, die den Ausgleich zur harten Arbeit boten. Kirche und Vereine sollten die Gemeinschaft fördern und falls nötig, für den Abbau persönlicher Spannungen sorgen. Da hat sich vieles gewandelt, denn man ist nicht mehr so sehr aufeinander angewiesen wie früher. Der Fernseher im Zimmer ist wichtiger als die Bank vor der Tür. Die Kirchen sind oft leer und die Vereine ringen um Mitglieder, die Verantwortung im Vorstand übernehmen wollen. Auch die Kirmes wird nicht mehr in allen Dörfern gefeiert. Die Veränderung der früheren Dorfgemeinschaften hat ursächlich mit den gesellschaftlichen Wandlungsprozessen zu tun. Es ist Zeit, Blicke auf vergangene und gegenwärtige Traditionen der ländlichen Freizeit zu werfen. In drei Schwerpunkten werden die Fest- und Feiertage im kirchlichen Jahr, wie das Kirmesfeiern und das Vereinswesen mit Feuerwehr, Schützen, Sport, Gesang und Heimatgeschichte vorgestellt. Die Ausstellung lädt zum Mitmachen ein und wird mit Filmvorführungen, Lesung und einem Aktionstag begleitet.

Kursnr.: T2540
Kosten: 0,00 €€

Ausstellungsdauer bis zum 29.10.2017 Ă–ffnungszeiten: Mi. -So., 11-18 Uhr Kontakt: LandMuseum WĂĽlmersen, Telefon 05675-7210818


Zeitraum

Di. 01.08.2017 - So. 29.10.2017 Beginn am ersten Kurstag: 11:00 Uhr

Anmeldung

bis
Eintritt 3,00 € vor Ort zu zahlen. Kinder frei!

VerfĂĽgbarkeit

freie Plätze freie Plätze


Kursort(e)

Wasserschloss WĂĽlmersen
34388 Trendelburg
Trendelburg-WĂĽlmersen, LandMuseum WĂĽlmersen

freie Plätze
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Veranstaltung ohne Anmeldung
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Aktuelles Programmheft

Das nächste Semester beginnt am 12. Februar 2018

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„Es ist kein bequemer Weg von der Erde zu den Sternen“ dichtete der Römer Seneca zu Beginn unserer Zeitrechnung in seiner Tragödie „Der rasende Herkules“. Auch wer gar nicht zu den Sternen reisen will, holt sich doch gerne ein Stück himmlisches Vergnügen auf die Erde und geht feiern. Aber halt: „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen“ - in diesem Sprichwort finden sich gesellschaftliche Regeln, die bis heute gelten. Interessanterweise wird mittlerweile so der Lebensabschnitt ab dem Renteneintritt beschrieben. Was ja gar nicht stimmt, denn das Vergnügen gibt und gab es selbstverständlich auch schon davor. Zudem ist der Anteil „freier Zeit“ viel größer geworden. Denkt man an die Zeiten, in denen ein Großteil der Menschen der ländlichen Gesellschaft in der Landwirtschaft ihr Auskommen fand, bedeutete dies jedoch: man konnte tatsächlich erst zum Vergnügen gehen, wenn die täglich notwendigen Arbeiten der Tierhaltung, des Ackerbaus oder der Ernte erledigt waren. Kirchliche Feiertage, persönliche Festtage und Vereinsfeste waren gesellige Veranstaltungen, die den Ausgleich zur harten Arbeit boten. Kirche und Vereine sollten die Gemeinschaft fördern und falls nötig, für den Abbau persönlicher Spannungen sorgen. Da hat sich vieles gewandelt, denn man ist nicht mehr so sehr aufeinander angewiesen wie früher. Der Fernseher im Zimmer ist wichtiger als die Bank vor der Tür. Die Kirchen sind oft leer und die Vereine ringen um Mitglieder, die Verantwortung im Vorstand übernehmen wollen. Auch die Kirmes wird nicht mehr in allen Dörfern gefeiert. Die Veränderung der früheren Dorfgemeinschaften hat ursächlich mit den gesellschaftlichen Wandlungsprozessen zu tun. Es ist Zeit, Blicke auf vergangene und gegenwärtige Traditionen der ländlichen Freizeit zu werfen. In drei Schwerpunkten werden die Fest- und Feiertage im kirchlichen Jahr, wie das Kirmesfeiern und das Vereinswesen mit Feuerwehr, Schützen, Sport, Gesang und Heimatgeschichte vorgestellt. Die Ausstellung lädt zum Mitmachen ein und wird mit Filmvorführungen, Lesung und einem Aktionstag begleitet.

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