Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Keltenzeit im Norden Hessens

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 15.2., 19.30 Uhr )

Seit 2019 nehmen wir im Norden Hessens die Keltenzeit unter die Lupe. An fünf Kursabenden sammeln wir alle über die behandelten Orte erhältlichen Informationen, bereiten diese entsprechend auf und erkunden dann auf vier Exkursionen die geschichtlichen Stätten.

FĂĽr das FrĂĽhjahr 2022 bilden die groĂźen keltischen Befestigungen den Schwerpunkt:
- Altenburg bei Niedenstein
- Altenburg bei Römersberg
- Keltenregion Hoher Dörnberg

Die Exkursionen finden an den folgenden Samstagen im Frühjahr 2022 statt: 19. Februar, 5. März, 19. März, 2. April.
Die Anreise geschieht in eigenen PKW.

freie Plätze Bildung für nachhaltige Entwicklung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 3.3., 18.00 Uhr )

Chancengerechtigkeit, Umweltschutz und globale Perspektiven - all das findet sich im UNESCO- Bildungsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) wieder. BNE befähigt die Menschen dazu, dass eigene Handeln in globalen Zusammenhängen zu betrachten und zukunftsfähige verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Zugleich vermittelt BNE Werte und Kompetenzen, damit wir auch individuell an gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen teilnehmen können. BNE ist das Handwerkszeug um transformativ, ganzheitlich und politisch gemeinsam eine gerechte und nachhaltige Welt erschaffen zu können.
Der Vortrag wird aufzeigen, was "Bildung fĂĽr nachhaltige Entwicklung" bedeutet und welche Rolle die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen darin spielen. Im Anschluss ist Platz fĂĽr eine gemeinsame Diskussion.

Veranstaltung ohne Anmeldung Ein vergessener Friedhof

(Kassel, Hauptfriedhof, Haupteingang, Tannenheckerweg 6, ab So., 13.3., 15.00 Uhr )

Der Militärfriedhof auf dem Hauptfriedhof Kassel ist 150 Jahre alt. Seine Gräber erzählen von hessischer und deutscher Geschichte: So findet man das Grab eines bekannten Generals, der 1870 bei der Schlacht von Sedan tödlich verwundet wurde. Ganz in der Nähe seines Grabes steht eine Gedenktafel für französische Kriegsgefangene, die im deutsch-französischen Krieg nach Kassel gebracht wurden. Während des Ersten Weltkriegs wurden über 600 Soldaten hier begraben. Einige davon waren Kasseler Bürgersöhne, deren Lebensläufe bekannt sind.

Eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Hessen
Anmeldung bis 9. März 2022 unter: hessen.nord@volksbund.de
Treffpunkt: Hauptfriedhof Kassel, Treffpunkt am Haupteingang, Tannenheckerweg 6
Ohne TeilnahmegebĂĽhr. Um Spenden wird gebeten.

freie Plätze Wie alles anfing: Kassels Entwicklung vom Königshof zur Stadt

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 24.3., 18.00 Uhr )

Im Jahr 913 trat Kassel aus dem Schatten der Schriftlosigkeit. Eine ausgestellte Urkunde bezeugt den Aufenthalt des reisenden Königs Konrad I. Andere Orte im Kasseler Becken blieben jedoch vorerst bedeutsamer. Im 12 Jahrhundert fiel Niederhessen und damit Kassel an die Thüringischen Landgrafen. Zur Sicherung der Ansprüche gegen den Mainzer Erzbischof und später gegenüber Thüringen erfolgte der Ausbau zur befestigten Stadt. Einen wichtigen Abschluss fand diese Entwicklung mit der dritten Stadterweiterung im 14. Jahrhundert, in deren Zusammenhang der Druselturm errichtet wurde. Auf Basis des historischen Hintergrunds wird die Stadtentwicklung am Beispiel noch vorhandener Bauwerke und Straßenzügen erläutert.

In Kooperation mit Gegen Vergessen - FĂĽr Demokratie e. V.

freie Plätze Die Neue Herkulesbahn in Kassel-Wilhelmshöhe

(, Herkules-Bauwerk, Terrasse Stadtseite, ab So., 3.4., 13.15 Uhr )

Eine Wanderung auf der Steilstrecke der Herkulesbahn soll die technische Pionierleistung verdeutlichen, die vor über 110 Jahren mit dem Bau der Herkulesbahn vollbracht wurde. Bei etwa 9 Prozent Steigung wurden mehr als 60 Jahre lang die Fahrgäste sicher befördert.
Bei der Wanderung wird die alte Trasse erläutert und zugleich die Möglichkeit einer neuen Herkulesbahn betrachtet. Vor Ort wird auf die Unterschiede zwischen der alten Trasse und einer denkbaren Ergänzungstrasse für den Neuaufbau eingegangen.
Die Wanderstrecke beträgt ab Herkules ca. 2 km und endet an der Haltestelle Neuholland, Dauer ca. zwei Stunden. Geeignete Kleidung mit festem Schuhwerk wird empfohlen. Die Wanderung ist nicht barrierefrei.
Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Neue Herkulesbahn Kassel e.V.

freie Plätze Die lange Geschichte der Kasseler Frauenbewegung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 7.4., 18.00 Uhr )

Wussten Sie, dass Kassel im 19. Jahrhundert, gemessen an der EinwohnerInnenzahl, eine reiche und mitgliederstarke Frauenbewegung aufzuweisen hatte? Dass sich im Jahr 1869 gleich zwei wichtige Frauenvereine gegrĂĽndet haben, die bis zum Ersten Weltkrieg die Geschicke der Stadt maĂźgeblich beeinflusst haben? Und das auch in den 1970er Jahren hier in der hessischen "Provinz" einiges los war? In diesem Vortrag soll es um die lange Geschichte der Kasseler Frauenbewegung zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert gehen, um Themen, Aktionen und wichtige Protagonistinnen.

Eine Kooperation mit dem AddF - Archiv der deutschen Frauenbewegung, Forschungsinstitut und Dokumentationszentrum, Kassel und Gegen Vergessen - FĂĽr Demokratie e. V.

Veranstaltung ohne Anmeldung Kriegsgräber erzählen Geschichte(n)

(, Kriegsgräberstätten Niederzwehren, auf dem Keilsberg, ab So., 10.4., 15.00 Uhr )

Die ehemaligen Lagerfriedhöfe in Kassel-Niederzwehren sind Zeugnisse des massenhaften Sterbens im Ersten Weltkrieg. Denn Tote gab es auch jenseits der Front. In der Führung geht es um die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers, zu dessen Areal der Friedhof ursprünglich gehörte. Daneben stehen die Gräber selbst im Mittelpunkt, die den heutigen Besucher sofort mit Fragen konfrontieren: Warum sieht der britische Friedhof so anders aus als der russische? Warum liegen hier Tote aus beiden Weltkriegen bestattet? Wir gehen gemeinsam auf die Suche nach Antworten.

Eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Hessen
Anmeldung bis 06. April 2022 unter: hessen.nord@volksbund.de
Treffpunkt: Eingang zum britischen Friedhof, Kassel-Niederzwehren/ auf dem Keilsberg
Ohne TeilnahmegebĂĽhr. Um Spenden wird gebeten.
Der kleine Stadtteilfriedhof in Wehlheiden kann genauso wie sein „großer Bruder“ Hauptfriedhof von Geschichte erzählen. Auch auf ihm finden sich unterschiedliche Kriegsgräberstätten. Ungefähr in der Mitte des Friedhofes wurden die Soldaten des Ersten Weltkrieges bestattet. Etwas weiter entfernt ruhen die Opfer des Bombenangriffes vom Oktober 1943. Gleich neben ihnen wurde ein Gedenkstein für Gefangene der Wehlheider Strafanstalt errichtet. Er erinnert an Gefangene, die am Karfreitag 1945, kurz vor Kriegsende, ermordet worden sind.

Eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Hessen
Anmeldung bis 27. April 2022 unter hessen.nord@volksbund.de
Treffpunkt: Wehlheider Friedhof, FriedensstraĂźe 55 (Haupteingang)
Ohne TeilnahmegebĂĽhr. Um Spenden wird gebeten.

Veranstaltung ohne Anmeldung Kriegsgräberstätten auf dem Kasseler Hauptfriedhof

(Kassel, Hauptfriedhof, Haupteingang, Tannenheckerweg 6, ab So., 8.5., 15.00 Uhr )

Wie war die Zeit des Nationalsozialismus in Kassel? Nur noch wenige können aus eigenem Erleben berichten. So bleiben Bücher, historische Quellen, Lebensberichte – und Friedhöfe. Denn auch diese geben Informationen. Möchten Sie wissen, was Friedhöfe zu erzählen haben? Geführte Rundgänge zeigen, welche Auswirkungen ein totalitäres System haben kann.

Eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Hessen
Anmeldung bis 4. Mai 2022 unter: hessen.nord@volksbund.de
Treffpunkt: Hauptfriedhof Kassel, Treffpunkt am Haupteingang, Tannenheckerweg 6
Ohne TeilnahmegebĂĽhr. Um Spenden wird gebeten.

freie Plätze Nordhessen im Mittelalter

(, , ab Di., 31.5., 13.00 Uhr )

Die nordhessische Region war stets Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse. Unsere erste Station ist Geismar. Dort fällte der Missionar Bonifatius die Donareiche, womit er beweisen wollte, dass es keine Götter gab, die ihn dafür töteten. Er blieb am Leben, was für ihn der Beweis für die Existenz des christlichen Gottes war. Bonifatius hatte auch militärische Unterstützung. Auf dem Büraberg befand sich eine riesige fränkische Festung, die auch der Hauptstützpunkt des Missionars war. Der Berg wird die zweite Station unserer Fahrt sein. Wälle und Gräben sowie Mauerreste aus dem 8. Jahrhundert sind noch vorhanden, ebenso Mauerreste und die Kapelle Brigida. Vom Büraberg aus fahren wir hinunter ins Tal der Eder nach Fritzlar. Dort erfahren wir einiges über die turbulente und gewalttätige Geschichte dieser Stadt, die ihren mittelalterlichen Charakter bis heute erhalten hat. Ein Stadtrundgang sowie die Besichtigung des Doms vermitteln einen Eindruck vom städtischen Leben im MIttelalter.

Der Bus startet um 13 Uhr in der Wilhelmshöher Allee vor der Volkshochschule. Dort werden wir gegen 19 Uhr wieder eintreffen.

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Unsere Programmbereiche

Das Programmheft FrĂĽhjahr 2022

Hier können Sie das Programmheft FrĂĽhjahr 2022 als PDF-Datei herunterladen (ca. 13,1 MB) oder bei Klick auf das Titelblatt direkt online durchstöbern. 

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Januar 2022
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