Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Die heutige Waldschule, der Waldhof und der Kleingartenverein Wilhelmshöhe an der Nussallee in Kassel entstanden im frühen 19. Jahrhundert. Das Gebiet diente zunächst als Nutzgartenfläche für die Versorgung von Hofstaat und Gästen auf Schloss Wilhelmshöhe. Die Stadt Kassel pachtete dann 1926 die Flächen von der Preußischen Krongutsverwaltung und startete am 11.06.1926 den Unterricht an der "Städtischen Waldschule" mit zwei Klassen. Erst 1960 wurde die Stadt Eigentümerin.

Die Begehung bietet einen exklusiven Blick hinter die Mauern der Waldschule und fĂĽhrt Sie vor Ort in die Geschichte und Gegenwart des Ortes ein.

In Kooperation mit dem Förderverein Waldschule e. V..

freie Plätze Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora (NEU)

(, , ab Sa., 21.9., 9.45 Uhr )

Nach der Bombardierung der Heeresversuchsanstalt Peenemünde entstand im Kohnstein bei Nordhausen die unterirdische Raketenfabrik Mittelwerk. Hier sollten die "Wunderwaffe V2" und andere Rüstungsprodukte hergestellt werden. Schon bei der Instandsetzung der Tunnelanlagen wurden Tausende von KZ-Häftlingen eingesetzt, im Laufe der Zeit bis zum Kriegsende wurden aus fast allen Ländern Europas Menschen zur Zwangsarbeit in das KZ Mittelbau und die 40 Außenlager deportiert. Mehr als 60.000 Häftlinge waren während des Lagerbestehens inhaftiert, mindestens 20.000 überlebten die inhumanen Arbeits- und Lebensbedingungen nicht. Erst der Kriegsverlauf beendete die Raketenproduktion der größten unterirdisch gelegenen Rüstungsfabrik des Zweiten Weltkrieges im März 1945.

Im Rahmen der Exkursion ist geplant, sich nach der Zugfahrt während einer Stadtwanderung ein Bild von Nordhausen zu machen. Die Wanderung führt zur Gedenkstätte, dort besucht die Gruppe die Ausstellung und nimmt an einer Führung durch die vor einigen Jahren geöffneten Stollenanlage teil. Bitte achten Sie auf angemessene Kleidung und Schuhe!

Die Anreise erfolgt mit der Deutschen Bahn.

Anmeldung nicht nötig oder Anmeldung online nicht möglich Musik in der DDR - Wie politische Umstände kulturelle Phänomene prägen

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 26.9., 19.00 Uhr )

Wie praktisch alle Bereiche des gesellschaftlichen und sogar des privaten Lebens war auch die Musik in der DDR streng reglementiert. Um überhaupt auftreten zu dürfen, musste man eine staatliche Prüfung ablegen. Musik wurde auch gern für Propagandazwecke eingesetzt. Andererseits bot die Musik aber auch immer wieder die Möglichkeit, dem Publikum kritische Gedanken "unterzuschmuggeln". Der Vortrag untersucht, wie sich diese Situation auf die Musik selber auswirkte und zu welchen Phänomenen sie führte. Anhand zahlreicher Hörbeispiele wird auch der Frage nachgegangen, ob es – nicht zuletzt aufgrund dieser Situation – einen spezifischen DDR-Sound gab.

Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung "Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur".

Anmeldung nicht nötig oder Anmeldung online nicht möglich Geteilte Erfahrungen

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mi., 23.10., 18.00 Uhr )

Die unterschiedlichen Erlebnisse in der DDR lassen auch heute noch höchst unterschiedliche Erinnerungen zu. Von Haft, Opposition und Widerstand bis hin zu opponieren, arrangieren und politisieren. Die persönlichen Erfahrungen wirken in der ostdeutschen Gesellschaft fort. Über diese geteilten Erfahrungen der Ostdeutschen und seine Arbeit will der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Ihnen ins Gespräch kommen. Was bedeuten die unterschiedlichen Erinnerungen für das gesellschaftliche Zusammenleben? In Ost und in West? Und ist 35 Jahre nach der Einheit überhaupt noch was aufzuarbeiten?

Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung "Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur".

Anmeldung nicht nötig oder Anmeldung online nicht möglich Der US-Wahlkampf und die Rolle der Musik in der amerikanischen Politik

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Mi., 30.10., 18.00 Uhr )

Nicht nur im aktuellen US-Wahlkampf spielt Musik eine große Rolle. Schon 2016 versuchten die Rolling Stones Donald Trump zu untersagen, ihren Song „You Can’t Always Get What You Want“ bei seinen Wahlkampfauftritten zu verwenden. Und andererseits fürchtet Donald Trump aktuell, dass Taylor Swift sich in den Wahlkampf einmischen könnte. Das Phänomen hat also zwei Seiten: einerseits die – oft missbräuchliche – Verwendung von musikalischen Werken für politische Zwecke und andererseits das Einwirken von Musikerinnen und Musikern auf politische Prozesse. Anhand zahlreicher Hörbeispiele geht der Vortrag diesen Fragen in der Musikgeschichte der USA nach.

freie Plätze Das Stadtmuseum Hofgeismar

(Hofgeismar, Stadtmuseum, Petriplatz 2, ab So., 10.11., 14.00 Uhr )

Das Stadtmuseum Hofgeismar - 1938 als Städtische Sammlungen für Heimatkunde, kurz "Heimatmuseum", gegründet - ist das älteste unter den Museen des Landkreises Kassel. Die zwischen ca. 1500 und 1820/40 errichteten ehemaligen Stall-, Scheunen- und Wohngebäude beherbergen insgesamt 15 thematisch verschiedene Ausstellungen. Schwerpunkte der Führung werden diejenigen Ausstellungsbereiche sein, die sich mit der mehr als 750-jährigen Geschichte Hofgeismars als Garnisonstadt sowie den Hugenotten und Waldensern beschäftigen. Themen sind hier u.a. die Entwicklung von den Anfängen der Reformation in Frankreich, die Religionskriege und die daraus resultierenden Verfolgungen sowie die Ansiedlung hugenottischer Flüchtlinge und waldensischer Vertriebener in Hessen-Kassel.

Die Anreise zum Museum erfolgt in Eigenregie.

freie Plätze Die Europäische Union

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 405, ab Sa., 16.11., 10.00 Uhr )

Die Europäische Union prägt die Politik und das Leben der Menschen in Europa, Deutschland und Kassel. Immer wieder wird in den Medien und in Debatten auf Strukturen, Verfahren und Entscheidungen der EU hingewiesen. Allerdings verbleibt die EU dabei oft ein abstraktes Gebilde, das eher im Hintergrund tätig ist, Rahmen setzt, und sich national und lokal einmischt, ohne dass man wirklich konkret erfährt, was die EU eigentlich ist und wie sie funktioniert und agiert. Ziel dieser Veranstaltung ist es, diese Fragen in den Blick zu nehmen. Spezielle Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. In vier Abschnitten werden die Grundfragen und die Geschichte der europäischen Integration, die Organe und die Entscheidungsstrukturen, die zentralen Handlungsfelder sowie die aktuellen und künftigen Herausforderungen der Union vorgestellt und diskutiert.

Literatur:
Werner Weidenfeld (2021): Die Europäische Union. 6., aktualisierte Auflage. Wilhelm Fink Verlag. UTB-Band-Nr. 3347.

Mit freundlicher UnterstĂĽtzung von Arbeit und Leben Hessen.

freie Plätze Das Regionalmuseum Wolfhager Land

(Wolfhagen, Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr. 1, ab Sa., 23.11., 14.00 Uhr )

Das Regionalmuseum Wolfhager Land besteht schon seit den 1930er Jahren und thematisiert in 14 Abteilungen in zwei Gebäuden sowie einer Außenanlage die Geschichte der Stadt und der Region. Die Themen sind vielfältig und reichen über die Ur- und Frühgeschichte, über Burg, Kirche und Stadt im Mittelalter bis zum Leben in der Region und bürgerlicher Alltagskultur im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Auf dem Außengelände sind zudem geologische Zeugnisse zu sehen. Schwerpunkte der Führung werden Handwerk und Zünfte, die Rolle des Bürgers in der Gesellschaft und insbesondere das Phänomen der Ackerbürger in Wolfhagen sein.

Die Anreise zum Museum erfolgt in Eigenregie.

freie Plätze Ungleichheit und Armut

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 405, ab Sa., 30.11., 10.00 Uhr )

Dieser Kurs bietet Ihnen einen Überblick zu aktuellen Trends und Ansätzen in der Ungleichheits- und Armutsforschung. Darüber hinaus werden gesellschaftliche, ökonomische und sozialpolitische (Gegen-)Maßnahmen beleuchtet. Im ersten, konzeptionellen Teil wird eine Einführung in die empirische Einkommensverteilungsanalyse mit besonderem Schwerpunkt auf der Nutzung und Anwendung quantitativer Daten geboten. Die Vor- und Nachteile verschiedener empirischer Methoden und die Eigenschaften verschiedener Ungleichheits- und Armutsmaße werden behandelt. Im zweiten Teil des Kurses werden aktuelle Studien und Trends im Detail besprochen. Je nach Interesse der Teilnehmenden wird auch eine globale Perspektive angestrebt, der Schwerpunkt liegt jedoch auf europäischen, deutschen und amerikanischen Entwicklungen.

Mit freundlicher UnterstĂĽtzung von Arbeit und Leben Hessen.

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Das Programmheft Herbst/Winter 2024/25

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