Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Philosophie I Religion I Ethik

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wenige Plätze verfügbar John Rawls - Eine Theorie der Gerechtigkeit

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 21.9., 20.00 Uhr )

In diesem Jahr wĂ€re der US-amerikanische Philosoph John Rawls 100 Jahre alt geworden. Zudem erschien vor 50 Jahren sein frĂŒhes Hauptwerk „Eine Theorie der Gerechtigkeit“. Auch ohne diese Ă€ußerlichen AnlĂ€sse, gibt es genug gute GrĂŒnde, sich dieses avanciertesten Vertreters der sogenannten Vertragstheorien und seiner sozialphilosophischen Überlegungen anzunehmen. Sein Verdienst besteht nicht allein darin, den fĂŒr die Philosophie zentralen Begriff der Gerechtigkeit vor dem Hintergrund moderner Gesellschaften aktualisiert zu haben. Er schĂ€rfte außerdem das Bewusstsein dafĂŒr, dass StabilitĂ€t und Einigkeit eines Gemeinwesens auf der allgemeinen „Anerkennung einer vernĂŒnftigen politischen Gerechtigkeitskonzeption“ begrĂŒndet sein mĂŒssen, um gegen destruktive und die demokratische Gesellschaft gefĂ€hrdende Tendenzen gewappnet zu sein. Das Konzept von Rawls ĂŒberwindet eine bloß utilitaristische, am eigenen Nutzen orientierte Ethik und geht von der Gesellschaft als einem „System der Kooperation“ aus. Diese Kooperation basiert auf der FĂ€higkeit der Einzelnen, die AnsprĂŒche anderer Gesellschaftsmitglieder zu bedenken und abzuwĂ€gen. Diese Form des zu entwickelnden BĂŒrgersinns fĂŒr Gerechtigkeit sieht Rawls als „wesentliche Bedingung einer anstĂ€ndigen Gesellschaft“ an, ohne den diese in den Naturzustand des bellum omniun contra omnes zurĂŒckfallen wĂŒrde.

John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit. Frankfurt/M. 1975

freie Plätze Jesus - der Mann aus Nazareth

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mi., 10.11., 20.00 Uhr )

Jesus, Joschua, Isa. Eine historisch wenig greifbare antike Person die vor zweitausend Jahren im Nahen Osten gelebt und gewirkt hat. Außer den Quellen, die seine AnhĂ€nger nach seinem Tode hinterlassen haben, sind kaum Quellen ĂŒber ihn vorhanden. Trotzdem haben die Spuren, die seine Wirkungsgeschichte hinterlassen hat, die Geschichte des Morgen und Abendlandes wie keine andere Person geprĂ€gt. An seiner Beurteilung streiten sich drei große Weltreligionen - Sohn Gottes, noch nicht der erwartete Messias oder einer der Propheten. In dem Vortrag soll seinen Spuren nachgegangen werden, unter der Fragestellung, was diese Person fĂŒr uns heute bedeuten kann und warum sich an ihm heute noch die Geister scheiden.

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Das Programmheft Herbst/Winter 2021/22

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