Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltung ohne Anmeldung Dagmara Kraus und die Werkstatt Rixdorfer Drucke

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Schauenburg, Märchenwache, Lange Str. 2, ab Sa., 25.8., 19.00 Uhr )

„Der Setzkasten ist der Satzkasten ist der Spielplatz auf’m Setzschiff fĂŒr’s gemischte Doppel: Wortwelt versus Druckwelt ? Weltdruck - Eindruck - Überdruck - Ruckzuck - Hirnfuck - Ausdruck. Ansage aus der Takelage vom Linienrichter: „Nun nehm’Se mal’n bißchen Druck aus Ihr’n Köppen, meine Damen und Herren! Oder denken Se, Sie könn‘ Witze machen mitter Obrischkeit?“ Yes KĂ€ptn! Aufschlag, Anschlag... Das Match der Verse wie des VergnĂŒgens endet im Doppelsieg des Be-glĂŒcktwerdens gegen’s Ve-rĂŒcktwerden. Der Text steht. Das Sinnsegel weht und trifft ins Schwarze. Mittenmang herumschwimmende Setzkasteneindringlinge: Zwiebelfische. Alle auf Deck! Und nicht: aus’m Rahmen fallen! Endrunde: Grand Slam krasser Typotypen, gut trainiert, arrangiert, farbfroh angeschmiert. Die aktuelle Spielfolge aus der Rixdorfer Handsetzerei: Nicht nur vom Hörensagen, sagt das Gehör, druckt die Presse das Beste: Schriftsteller - Schriftsetzer - Showdown ahoi!“ (Kerstin Hensel)

Veranstaltung ohne Anmeldung Weltkrieg 1914 bis 1918

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Breuna, Kulturscheune, An der Kirche 1, ab Di., 11.9., 19.00 Uhr )

Sabine Wackernagel und Valentin Jeker lesen Gedichte, Aufrufe, Briefe und Tagebucheintragungen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Diese Texte handeln von all den grĂ¶ĂŸenwahnsinnigen TrĂ€umen der Kriegsbejaher, den irrwitzigen LĂŒgen der GenerĂ€le und der grausamen RealitĂ€t derer, die das ausbaden mussten. Es geht um die Ängste der Soldaten, die Hoffnungen der Daheimgebliebenen, die versteckten Freuden der Schmarotzer und die Tricks, mit nichts das Überleben zu meistern. Es kommen Schriftsteller, Maler und Komponisten zu Wort, aber auch der sogenannte kleine Mann. Gedichte von Tucholsky und Ina Seidel, Briefe von Richard Strauss und KĂ€the Kollwitz, Schriftliches aller Art von vielen Zeitzeugen vermitteln ein schillerndes Bild dieser Jahre.

freie Plätze Der Schachautomat

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen.)
(Bad Karlshafen, Antiquariat Schäfer, Gewölbekeller, Conradistr. 2, ab Do., 13.9., 19.00 Uhr )

Wien, 1770: In Schloß Schönbrunn findet eine aufsehenerregende Premiere statt: Wolfgang von Kempelen prĂ€sentiert vor den Augen Maria Theresias seinen Schach spielenden Automaten. Schon bald wird die von da an in Preßburg ausgestellte Sensation zum beliebtesten Schauobjekt im ungarischen Königreich. Dabei ist die Wundermaschine nichts weiter als eine brillante TĂ€uschung: Der zwergwĂŒchsige Italiener Tibor lenkt den »SchachtĂŒrken« aus dem Innern. Bisher von der Gesellschaft ausgestoßen, genießt er in der fremden Haut die Anerkennung der MĂ€nner und die Bewunderung der Frauen. Als eine schöne Aristokratin unter mysteriösen UmstĂ€nden zu Tode kommt, wird der Maschinenmensch das Ziel von kirchlicher Hetze und adligen Intrigen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Beethoven - Der Friedenseuropäer

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Wolfhagen, Ev. Gemeindezentrum, Hans-Staden-Str. 24, ab Do., 20.9., 19.00 Uhr )

Was heute unvereinbar anmutet, war um 1800/1810 durchaus vertretbar etwa durch Ludwig van Beethoven wie durch engagierte Zeitgenossen: ein gemĂ€ĂŸigter Patriotismus, wenn er politisch vorĂŒbergehend notwendig wurde, zugleich aber das Bewusstsein der WeltbĂŒrger und EuropĂ€er.
Damit griff Beethoven u.a. die Zeile Schillers „Alle Menschen werden BrĂŒder“ auf und vertonte sie samt der „Ode an die Freude“ in seiner Neunten Sinfonie. Sie ist heute „immaterielles Weltkulturerbe“ und gilt – in ĂŒber 130 Sprachen ĂŒbersetzt – als weltweite Friedensbotschaft. In diesem Sinne kommen noch Werke des Meisters hinzu, nicht zuletzt seine Oper „Fidelio“. Die Geschichte der Aneignung der Werke ist besonders aufschlussreich – betrachtet in verschiedenen Epochen bei gegensĂ€tzlichsten gesellschaftlichen Bedingungen: Vor Krisen und Kriegen war er oftmals der Heros, danach noch hĂ€ufiger der zurecht als Tröster Verstandene. Mittlerweile dient das arrangierte Thema jener Ode als offizielle Europahymne.

Veranstaltung ohne Anmeldung Vor 100 Jahren, das Kriegsgefangenenlager auf dem Keilsberg und die Kriegsgräber

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig.)
(Baunatal, Ev. Gemeinschaftshaus, Zum Felsengarten 13, ab Fr., 21.9., 15.00 Uhr )

Zwischen Rengershausen und Niederzwehren liegen ein britischer und ein russischer Soldatenfriedhof. Hier haben Gefangene des Ersten Weltkrieges aus dem Lager Niederzwehren ihre letzte RuhestÀtte gefunden. Die 1800 britischen GrÀber nennen die Namen der Soldaten und ihrer Regimenter. Anders als diese burgÀhnliche Anlage ist der russische Friedhof im Stil eines Parks gestaltet worden. Ein orthodoxes Kreuz und eine Gedenkplatte erinnern an die 2000 Toten.
Im evangelischen Gemeindehaus Rengershausen gibt Oberst a.D. Damm einen Einblick in die Geschichte des Lagers und fragt nach der Bedeutung der Friedhöfe als Erinnerungsorte-100 Jahre nach Friedensschluss.
Dr. Lorenz trÀgt kurze Texte und Gedichte aus den Kriegsjahren vor: Vom Patriotismus 1914 bis zum Pazifismus der Revolutionszeit. Sie werden in musikalische Impressionen eingebettet.
Anschließend gehen oder fahren die Teilnehmer zum 1,4 Kilometer entfernten Friedhof, wo Oberst a. D. Damm eine Orientierung zu den Anlagen gibt und der dort bestatteten Toten gedenkt.

freie Plätze Ein schönes Paar

(Schauenburg, Märchenwache, Lange Str. 2, ab Sa., 22.9., 19.00 Uhr )

Beim AusrĂ€umen seines Elternhauses stĂ¶ĂŸt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges LiebesglĂŒck, ihre Hoffnungen und GefĂ€hrdungen, an die ĂŒberstĂŒrzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen. Das hĂ€tte, da ihm die Mutter und der Junge ein paar Tage spĂ€ter folgten, der Beginn eines erfĂŒllten Lebens sein können, tatsĂ€chlich aber trug die Flucht den Keim des UnglĂŒcks in sich. Nach und nach geht Philipp das Paradoxe der elterlichen Beziehung auf: Dass es die Liebe war, die ihre Liebe zerstörte. Damit aber ist die Geschichte, die auch sein Leben ĂŒberschattet hat, nicht vorbei. Am Ende stellt er fest, dass Herta und Georg all die Jahre ĂŒber miteinander verbunden waren, auf eine Weise, die sie niemandem, nicht einmal sich selbst, eingestehen konnten.
Ein ergreifender Roman ĂŒber Liebe und VergĂ€nglichkeit vor dem Hintergrund der deutschen Teilung.

Veranstaltung ohne Anmeldung Simon Wahl - Gitarre solo

(FĂŒr unsere Konzerte ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Bad Zwesten, Alte Pfarrei Niederurff, Parkstr. 3, ab Fr., 5.10., 20.00 Uhr )

Die Konzerte von Simon Wahl sind ein Genuss fĂŒr die Seele, er wird als „Meister der Melodien“ bezeichnet und lĂ€sst die Hörer in andere Welten eintauchen. Der 28-jĂ€hrige SolokĂŒnstler spielt zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, alleine in den Jahren 2013-2015 ĂŒber 200 in 6 verschiedenen LĂ€ndern.
2015 schloss Simon Wahl sein pĂ€dagogisches und kĂŒnstlerisches Konzertgitarrenstudium bei Prof. Michael Langer an der Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t in Linz mit Auszeichnung ab.
Schon einmal Bass Slapping, Percussion, Fingerpicking und Melodiespiel auf einer Gitarre gleichzeitig gehört?
Als „One Man Band“ verbindet Simon Wahl virtuose Rhythmen mit gefĂŒhlvollen Melodien und entwickelt seinen eigenen Stil, einen Crossover von Pop, Rock, Hip Hop und Flamenco. Er entlockt aus seiner Gitarre neue Töne und GerĂ€usche, die man nicht einer einzigen Gitarre zuordnen wĂŒrde. Was bleibt ist Zuhören, Genießen und Staunen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Theater der Nacht - zu Gast in Hümme

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Hofgeismar, Generationenhaus Bahnhof Hümme, Tiefenweg 12, Saal, ab Fr., 19.10., 20.00 Uhr )

Der dicke Kater "Maurizio di Mauro" und der zerrupfte Rabe "Jakob Krakel" finden heraus, dass der geheime Zauberrat "Beelzebub Irrwitzer" und seine Tante "Tyrannja Vamperl" ĂŒble Ganoven sind.
Mit Hilfe des sagenumwobenen, satanarchĂ€olĂŒgenialkohöllischen Wunschpunsches wollen sie die ganze Welt vernichten, um die eigene Haut zu retten.
Was können zwei so armselige, lausige Viecher wie der Kater und der Rabe dagegen tun?
Diese Inszenierung wurde gefördert vom Land Niedersachsen und der Lotto-Stiftung.
Ein Tisch- und Klappmaulfigurenspiel und ein wenig "Comedy-Acting" (Komödien-Schauspiel).
Mit dieser Inszenierung war das Theater zu Gast in der Reihe Theater des Monats in Nordrhein-Westfalen, beim Puppenspielfestival in Gernsbach, in BĂ€renfels (Erzgebirge), in HĂŒrtgenwald (Eifel), im Westerwald, etc.
FĂŒr Erwachsene, ab 10 Jahren, ca. 140 Min. (mit Pause).

Veranstaltung ohne Anmeldung Finnland, Matti und Co.

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Lohfelden, ASB-Mehrgenerationenhaus, Friedrich-Ebert-Ring 25c, ab Sa., 20.10., 17.00 Uhr )

Vier amĂŒsante und kurzweilige BĂŒcher ĂŒber die Finnen und ihr Land hat Eberhard Apffelstaedt inzwischen verfasst: „Finnen? Finnen!“, „Mehr Finnen? Mehr Finnen!“, „Kuckuck! ruft der Elch“ und, ganz neu, „Finnland, Matti und Co.“ Apffelstaedt, seit ĂŒber 40 Jahren mit einer Finnin verheiratet, fĂŒhlt sich in Finnland wie zu Hause – „trotz und wegen der viel beschworenen Schnaken, der durchaus bemerkenswerten finnischen KĂŒche und der unfassbaren Sportbesessenheit der Finnen“, wie er sagt ...
WĂ€hrend Apffelstaedt in den ersten BĂ€nden liebevoll-ironisch die besondere Spezies der NordlĂ€nder schildert, speziell am Beispiel seines besten finnischen Freundes Matti, kommt Matti mit Ehefrau PĂ€ivi in „Kuckuck! ruft der Elch“ erstmalig nach Deutschland: Gelegenheit, mittels Mattis sehr individuellen Umgangsformen auch deutsche Schrullen humorvoll ĂŒberzeichnend aufs Korn zu nehmen. Im aktuellen Buch reist die skurrile Familie Machtniks im orange-grĂŒnen Kleinbus erstmalig nach Norden.

Veranstaltung ohne Anmeldung E.T.A. Hoffmann

(FĂŒr unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Zierenberg, Ev. Stadtkirche, Poststr. 17, ab Sa., 20.10., 18.00 Uhr )

„Der Sandmann kommt, ich merk es schon! Nun Kinder, zu Bett, zu Bett!
 So sprach die Mutter, kaum schlug es neun, und schon hörte ich, wie etwas langsamen Tritts die Treppe hinauf polterte. Graulich war es, jenes dumpfe Treten und Poltern
“.
Das ist der Beginn der fantastischen ErzĂ€hlung: “Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann. Was zunĂ€chst wie ein triviales SchauermĂ€rchen anmutet, fĂŒhrt uns mehr und mehr in ein Labyrinth von TrĂ€umen und Ängsten. Wir folgen mitfĂŒhlend der Hauptfigur, dem armen Nathanael, dem die Wirklichkeit wie in tausend Splittern eines zerbrochenen Spiegels vor seinen Augen zerbricht. „Sköne Oken! Sköne Oken!“ ruft er verzweifelt, bevor das grausame Spiel fĂŒr ihn ein Ende hat.
Sabine Wackernagel liest diese unheimliche, schaurig schöne Geschichte. Frank Pecher und Hartmut Schmidt unterstreichen mit ihrer Musik die flirrende AtmosphĂ€re dieses „NachtstĂŒckes“, einer Dichtung, die uns schwanken lĂ€sst.

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August 2018
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Aktuell

Veranstaltung ohne Anmeldung Capella Musica Dresden (Kammerformation der Dresdener Kapellsolisten)
ab 24.08.2018, Zierenberg, Ev. Stadtkirche
freie Plätze Regionale Lebensmittel und die Länder des Südens I
ab 21.08.2018, Kassel, Umwelthaus
freie Plätze Bauch, Beine, Po & mehr
ab 22.08.2018, Naumburg-Altendorf, Dorfgemeinschaftshaus

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