Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltung ohne Anmeldung Bis Weihnachten sind wir wieder heim

(Wolfhagen, vhs, Raiffeisenweg 2, ab Do., 30.8., 8.00 Uhr )

Die Familie Brede in Altendorf hütet einen Schatz in Form von 160 Postkarten aus dem 1. Weltkrieg. Johannes Brede, ehemals Landwirt, nahm volle vier Jahre als Reservist am Feldzug nach Belgien und Frankreich teil. Er gehörte zu den Luftschiffern. In Gera stationiert und später in Brüssel, schrieb er regelmäßig an seine Freundin und spätere Frau Elise Bräutigam Postkarten. Auch wenn über den konkreten Kriegsverlauf wenig zu erfahren ist, vermitteln sie doch ein gutes Bild über den Kriegsalltag der Soldaten. Vom Schlachtefest in Feindesland bis hin zu Lazarettaufenthalten wurde vieles berichtet. Besonders groß war die Freude über Pakete aus der Heimat. Die Ausstellung mit einer Reihe ausgewählter Postkarten vermittelt aber auch einen Eindruck von der herrschenden Propaganda, die die Soldaten in den Krieg treiben sollte. Das Elend an der Front wurde ausgespart.

Veranstaltung ohne Anmeldung Pardon wird nicht gegeben

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Wolfhagen, Wilhelm-Filchner-Schule, Kurfürstenstr. 20, ab Fr., 31.8., 9.40 Uhr )

Bereits am 2. August 1914 wurde Luxemburg sang- und klanglos von deutschen Soldaten besetzt. Grund war die angebliche Absicherung einer in deutschem Besitz befindlichen Eisenbahn. In den Morgenstunden des 4. August 1914 rückten dann sechs deutsche Infanteriebrigaden, etwas über 30.000 Mann, mit Kavallerieunterstützung unter Bruch des Völkerrechts in das neutrale Belgien ein.
Doch vom ersten Angriffstag an gestaltete sich der Vormarsch schwieriger als vorgesehen: Von den Belgiern errichtete Hindernisse versperrten den Weg. Es gab hohe Verluste unter den Angreifern, für die nicht zuletzt Teile der Zivilbevölkerung verantwortlich gemacht wurden, die angeblich heimtückisch aus allen Ecken und Enden auf die deutschen Soldaten schossen. Mordend und brennend ging die deutsche Soldateska gegen unbescholtene Bürger vor, auch Kleinkinder und Alte wurden als sogenannte „Franctireurs (Freischärler)“ erschossen…..
Im Mittelpunkt des Vortrags steht nicht das Schlachtgetümmel, vermeintlich heroisches Soldatentum, sondern das Leben und Leiden einer durch die Kriegsereignisse vergewaltigten Grenzbevölkerung.

Veranstaltung ohne Anmeldung Der Erste Weltkrieg - der Krieg, der nie endete ?

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Wolfhagen, Stadthalle, Kurfürstenstr. 22, ab Fr., 31.8., 18.30 Uhr )

Wir haben uns daran gewöhnt, vom Ersten Weltkrieg als der „Urkatstrophe des 20. Jahrhunderts“ zu sprechen, wie es der amerikanische Diplomat und Historiker Georges F. Kennan formuliert hat. Aber was darunter konkret gemeint sein kann, bleibt normalerweise im Dunkeln. Es gilt zu zeigen, dass und wie der Weltkrieg trotz der Friedensverträge von 1919ff keineswegs beendet war, sondern sich im Krieg der Nationalismen und der territorialen Neuordnung vor allem in Süd-Ost Europa bis Mitte der 1920er Jahre fortsetzte, mit ungeheuren Vertreibungs-Strömen, mit Hass und Vergeltung auf allen Seiten. Zudem gab es ein dauerhaftes Phänomen des „Kriegs in den Köpfen“, das am Beispiel Deutschlands aufgezeigt werden soll. Hier geht es um die Frustration einer Nation, die ihre Niederlage niemals richtig verstanden hat und sich vielfach zurückzog auf „Dolchstoß“ –und andere Verschwörungs-Theorien, und die auch nicht zu einer gemeinsamen Trauer um die zwei Millionen gefallener Soldaten finden konnte. Zuletzt gilt es, den Blick zu richten auf die heutigen Spuren des Ersten Weltkrieges, wie sie beispielsweise im Irak-Krieg auftauchen – wenn man nur genauer hinsieht.

freie Plätze Antike Reisewege im hessischen Mittelgebirge

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 11.9., 19.30 Uhr )

Seit fünf Jahren erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germanicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im Chattenland. Spuren römischer Präsenz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollständigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die ältesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangsläufig an den naturräumlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf über die Wasserscheiden auf den trockenen Rücken der Berge, Flurnamen, Bodendenkmäler und archäologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Exkursionstermine: 29.9., 26.10., 3.11., 17.11., 1.12. 2018.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 14.9., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze Bergparkgenüsse

(Kassel, Bergpark Wilhelmshöhe, Treffpunkt: vor dem Gewächshaus, ab Sa., 15.9., 14.00 Uhr )

Die Tour „Bergparkgenüsse“ bringt Ihnen den Bergpark Wilhelmshöhe nicht nur per Pedes, sondern auch geschmacklich näher. Beginnend am Großen Gewächshaus, werden Sie abseits touristischer Attraktionen über das Ökonomiegelände auf die nördliche Seite des Parks vorbei am Hexenhäuschen und dem Neuen Wasserfall entführt. An entlegenen Orten mit teilweise fantastischer Aussicht können Sie probieren, welche "Schmeggewöhlerchen" Nordhessen zu bieten hat.
Treffpunkt: Parkeingang vor dem Großen Gewächshaus
Dauer: 2 Std
Bitte ziehen Sie festes Schuhwerk an.
Die Wanderung ist nicht barrierefrei.

freie Plätze Trendelburg und Gottsbüren

(Trendelburg, Stadtkirche, ab So., 16.9., 14.00 Uhr )

In Trendelburgs Altstadt auf dem Burgberg ĂĽber der Diemel ist mittelalterliche Geschichte noch lebendig. Ausgangspunkt des Rundgangs ist die gotische Stadtkirche. Hier werden monumentale Wand- und moderne Glasmalerei sowie die bildhauerische Darstellung des Ritters von Stockhausen thematisiert. Die Besichtigung der Burg Trendelburg bietet ein besonderes romantisches Flair. AnschlieĂźend findet ein Abstecher zur mittelalterlichen Wallfahrtskirche GottsbĂĽren statt, deren restaurierter Kirchenraum eine besondere Wirkung hat.

Veranstaltung ohne Anmeldung Vor 100 Jahren, das Kriegsgefangenenlager auf dem Keilsberg und die Kriegsgräber

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig.)
(Baunatal, Ev. Gemeinschaftshaus, Zum Felsengarten 13, ab Fr., 21.9., 15.00 Uhr )

Zwischen Rengershausen und Niederzwehren liegen ein britischer und ein russischer Soldatenfriedhof. Hier haben Gefangene des Ersten Weltkrieges aus dem Lager Niederzwehren ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die 1800 britischen Gräber nennen die Namen der Soldaten und ihrer Regimenter. Anders als diese burgähnliche Anlage ist der russische Friedhof im Stil eines Parks gestaltet worden. Ein orthodoxes Kreuz und eine Gedenkplatte erinnern an die 2000 Toten.
Im evangelischen Gemeindehaus Rengershausen gibt Oberst a.D. Damm einen Einblick in die Geschichte des Lagers und fragt nach der Bedeutung der Friedhöfe als Erinnerungsorte-100 Jahre nach Friedensschluss.
Dr. Lorenz trägt kurze Texte und Gedichte aus den Kriegsjahren vor: Vom Patriotismus 1914 bis zum Pazifismus der Revolutionszeit. Sie werden in musikalische Impressionen eingebettet.
AnschlieĂźend gehen oder fahren die Teilnehmer zum 1,4 Kilometer entfernten Friedhof, wo Oberst a. D. Damm eine Orientierung zu den Anlagen gibt und der dort bestatteten Toten gedenkt.

freie Plätze Einführung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 25.9., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Des Kaisers Marionette? Das deutsche Reich und die Ukraine 1918 - 1930

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 27.9., 18.00 Uhr )

Im September 1918 empfing Wilhelm II. Hetman Pavlo Skoropadskij im Schloss Wilhelmshöhe – es war ein Treffen zweier Herrscher. Der eine Kaiser des Deutschen Reiches, der andere seit ein paar Monaten der Führer eines neuen ukrainischen Staates. Nach der Oktoberrevolution hatten die Ukrainer die Gunst der Stunde genutzt und sich von Russland losgesagt. Die Deutschen wiederum nutzten das Ausscheiden des Zarenreiches aus dem Krieg und besetzten die Ukraine, um von dort Getreide nach Deutschland zu exportieren. Ausgehend von einem Foto, dass Wilhelm II. und Skoropadskij in Wilhelmshöhe zeigt, beleuchtet der Vortrag die historischen Hintergründe und die deutsch-ukrainischen Beziehungen bis ungefähr 1930.

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Aktuell

Veranstaltung ohne Anmeldung Capella Musica Dresden (Kammerformation der Dresdener Kapellsolisten)
ab 24.08.2018, Zierenberg, Ev. Stadtkirche
freie Plätze Regionale Lebensmittel und die Länder des Südens I
ab 21.08.2018, Kassel, Umwelthaus
freie Plätze Bauch, Beine, Po & mehr
ab 22.08.2018, Naumburg-Altendorf, Dorfgemeinschaftshaus

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