Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Antike Reisewege im hessischen Mittelgebirge

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 11.9., 19.30 Uhr )

Seit fünf Jahren erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germanicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im Chattenland. Spuren römischer Präsenz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollständigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die ältesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangsläufig an den naturräumlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf über die Wasserscheiden auf den trockenen Rücken der Berge, Flurnamen, Bodendenkmäler und archäologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Exkursionstermine: 29.9., 26.10., 3.11., 17.11., 1.12. 2018.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 14.9., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

Veranstaltung ohne Anmeldung Eine überflüssige Revolution?

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, Stadtmuseum, Ständeplatz, ab Do., 18.10., 18.00 Uhr )

Am 9. November 1918 rief der gebürtige Kasseläner Philipp Scheidemann vom Berliner Reichstag die Republik aus und versetzte damit der auf dem Totenbett aufgebahrten Monarchie den finalen Stoß. Die Tage zuvor von den Matrosen an Nord- und Ostsee entfachte Revolutionsbewegung war am Ziel: Das Kaiserreich war Geschichte, der Weg führte nunmehr in die Republik. Aber war der Umsturz tatsächlich notwendig gewesen, um die Demokratie in Deutschland zu begründen? Denn am 2. Oktober war im Zeichen der sich abzeichnenden Kriegsniederlage unter Prinz Max von Baden die erste parlamentarische Regierung gebildet worden, der erstmals auch Sozialdemokraten angehörten, unter ihnen Scheidemann. Die Regierung hatte verfassungsrechtliche Reformen verabschiedet, die durchaus geeignet waren, den allmählichen Übergang in die Demokratie einzuleiten.
Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Vorstandsmitglied der Stiftung-Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte und apl. Professor an der TU Darmstadt, zeichnet die entscheidenden Wochen im Herbst 1918 unter der Frage nach, ob die Revolution eine überflüssige war.

Veranstaltung ohne Anmeldung Von der Selbstbehauptung zur Aggression? Die Fehdepolitik der Landgrafen

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 25.10., 18.00 Uhr )

Die hessische Landgrafschaft trat erst seit der Mitte des 13. Jahrhunderts auf der politischen Bühne auf. Zu Zeiten Hermanns II., "des Gelehrten", war sie in eine Vielzahl von Fehden verstrickt, die sie zumindest nach Meinung der älteren Forschung an den Rand der existentiellen Gefährdung brachten. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zeigt sich ein ganz anderes Bild: Die Landgrafschaft ist nicht nur eine etablierte Territorialmacht, sondern ihre Politik weist durchaus auch expansive Züge auf. In dem Vortrag wird diese Entwicklung nachgezeichnet und analysiert.

freie Plätze Friedland

(Friedland, Museum, Bahnhofstr. 2, ab Do., 25.10., 10.45 Uhr )

Über Friedland kamen bis heute mehr als vier Millionen Menschen in die Bundesrepublik Deutschland - als Flüchtlinge, Vertriebene und Ausgewiesene, als entlassene Kriegsgefangene, als Aussiedler und Spätaussiedler, als Schutzsuchende aus vielen Teilen der Welt.
Immer wieder steht das Grenzdurchgangslager im Mittelpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit. Das Lager zeugt von den Folgen des Zweiten Weltkriegs wie von aktuellen Kriegen und Krisen weltweit. Es spiegelt den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit der Aufnahme von Menschen in Deutschland.
Die Ausstellung „Fluchtpunkt Friedland“ führt hinein in die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute. Im historischen Bahnhof geht sie den Wegen derer nach, die seit über siebzig Jahren hier ankommen. Was bringt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Wie kommen sie nach Deutschland? Wie werden sie aufgenommen? Wer kann bleiben?
Friedland war und ist ein Fluchtpunkt deutscher, europäischer und globaler Geschichte und Gegenwart.

freie Plätze Angekommen

(Baunatal, Rathaus, Marktplatz 1, Foyer, ab Mo., 29.10., 8.00 Uhr )

Flucht und Vertreibung von 12 bis 15 Millionen Deutschen bis weit nach Ende des Zweiten Weltkrieges war die größte Zwangsmigration in der europäischen Geschichte. Die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen war rückblickend ein Erfolg, der zu den größten Leistungen Deutschlands nach 1945 zählt. Der Weg dahin war jedoch von einer Vielzahl menschlicher Härten, Leid der Betroffenen und Spannungen zwischen Alteingesessenen und Neuankömmlingen geprägt. Die Einheimischen ignorierten weitgehend, dass sie selbst nur auf Grund der Geografie ihres Wohnortes von Vertreibung verschont waren. Fehlender Wohnraum, Mangelernährung, soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung begleiteten den Weg zum Miteinander in Deutschland. Der Wille der Vertriebenen, das Land aus den Trümmern mit aufzubauen, war wesentlicher Teil des Erfolges.
Die Angekommenen wurden aber nicht folgenlos von der Gesellschaft absorbiert, es kam vielmehr zu den größten politischen, sozialen und konfessionellen Veränderungen seit dem 30jährigen Krieg.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf gegen Erzbischof 1427: Schicksalsschlacht für Hessen?

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 1.11., 18.00 Uhr )

Im Sommer 1427 gelang es dem Heer Landgraf Ludwigs I., die Truppen Erzbischofs Konrad III. von Dhaun bei Fritzlar und Fulda zu besiegen. Die empfindlichen Niederlagen zwangen den Erzbischof dazu, am 8. Dezember den Frankfurter Frieden zu schließen. In der hessischen Geschichtsschreibung wurden diese Auseinandersetzungen zur Schicksalsschlacht stilisiert, welche die jahrhundertelangen Konflikte zwischen der Landgrafschaft Hessen und dem Erzstift Mainz gelöst und das regionale Machtgefälle nachhaltig zu Gunsten der Landgrafschaft verschoben hätte. Denn umstrittene Grenzen, Reibereien um Lehen, Zugehörigkeiten zu unterschiedlichen Bündnissen und Enklaven (wie etwa das mainzische Fritzlar) hatten seit den Anfängen der Landgrafschaft für anhaltende Spannungen und militärische Konfrontationen gesorgt. Der Vortrag widmet sich der Bedeutung dieser Kämpfe.

freie Plätze Über den Dächern der Uni I

(Kassel, Universität, Infopoint, Henschelstr. 4, ab Fr., 2.11., 10.00 Uhr )

Die Universität Kassel am Holländischen Platz wird von verschiedenen Aussichtspunkten erkundet. Von hier aus ist die gegenwärtige Struktur der Gebäude und Anlagen sehr gut zu erkennen. Aber auch die Geschichte dieses Stadtquartiers mit der "alten Henschelei" hat ihre Spuren hinterlassen, die nach wie vor von oben gut sichtbar sind.
Treffpunkt ist der Info-Point der Universität in der Henschelstr. 4.
Die Tour dauert zwei Stunden.

Veranstaltung ohne Anmeldung 1918 - Zwischen Niederlage und Neubeginn

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, Rathaus, Bürgersaal, Obere Königsstr. 8, ab Fr., 9.11., 16.00 Uhr )

Im Herbst 2018 jähren sich zum 100sten Mal das Ende des Ersten Weltkriegs und der Beginn der Weimarer Republik. Anlässlich dieses historisch bedeutsamen Jahrestages planen das Stadtmuseum Kassel und die Museumslandschaft Hessen Kassel im Landesmuseum – erstmals in der Geschichte der beiden Häuser – ein gemeinsames Sonderausstellungsprojekt.
Ausgangspunkt für die Ausstellung „1918 – Zwischen Niederlage und Neubeginn“ ist das Ende des Ersten Weltkriegs und die Reorganisation des kulturellen, sozialen und politischen Lebens in all seinen Facetten. Neben der unmittelbaren Nachkriegszeit werden vor allem die Modernisierungsprozesse aufgezeigt werden, die bereits 1918/19 in Gang gesetzt wurden und bis heute das Bild der Weimarer Republik prägen. Der Alltag der Menschen in dieser turbulenten Zeit beruhte auf gegensätzlichen Erfahrungen und Empfindungen: So konnte die Aufbruchsstimmung nach Gründung der ersten deutschen Demokratie nicht über die materiellen Notzeiten hinwegtäuschen; neue politische und kulturelle Freiheiten standen Wohnungsnot, Lebensmittelknappheit und Arbeitslosigkeit gegenüber. Wie hatte der Erste Weltkrieg die Stadt, das Umland und die Gesellschaft verändert, und was veränderte nun der Frieden?
Neben der Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Exkursionen.
Bitte beachten: Der Vortrag von Prof. Dr. Walter Mühlhausen findet bereits vor der Ausstellungseröffnung, nämlich am 18.10., statt.

Kooperationspartner:
Arbeit und Leben, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB, Evangelisches Forum, Gedenkstätte Breitenau, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Gegen Vergessen für Demokratie e.V., Sara-Nussbaum-Zentrum, Stolpersteine e.V.

Veranstaltung ohne Anmeldung Albert Grzesinski – ein vergessener Kämpfer für die demokratische Republik

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, Stadtmuseum, Ständeplatz, ab Do., 15.11., 18.00 Uhr )

Albert Grzesinski (1879 – 1947), von Beruf Metalldrücker, wurde später einer der bedeutendsten sozialdemokratischen Politiker der Weimarer Republik. Ab 1907 war er als Gewerkschaftssekretär in Kassel tätig. Hier wurde er während der Novemberrevolution Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates. 1919 ging er als Unterstaatssekretär nach Berlin. Von 1926 bis 1930 war er preußischer Innenminister, vorher und nachher Berliner Polizeipräsident. Den aufkommenden Nationalsozialismus hat er konsequent bekämpft. Im März 1933 entschloss er sich zur Emigration; sein Name stand auf der ersten Ausbürgerungsliste der Nazis. Grzesinski hatte „die Bitternisse des Exils bis zur Neige auskosten“ (E. Kolb) müssen. Erneut musste er in seinen letzten Lebensjahren als Metalldrücker seinen Lebensunterhalt in New York sichern. Er starb dort am 31. Dezember 1947.
Prof. Dr. Krause-Vilmar wird das politische Wirken Albert Grzesinskis darstellen.

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Das Programmheft Herbst/Winter 2018

Hier können Sie können das Programmheft Herbst/Winter 2018/19 als PDF-Datei herunterladen (ca. 5,4 MB) oder bei Klick auf das Titelblatt direkt online durchstöbern. 

Was beginnt heute?

Oktober 2018
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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Aktuell

freie Plätze Baumheilkunde und mystische Geschichten
ab 21.10.2018, Kassel, Bergpark Wilhelmshöhe
Veranstaltung ohne Anmeldung E.T.A. Hoffmann
ab 20.10.2018, Zierenberg, Ev. Stadtkirche
freie Plätze Hatha-Yoga Grund- und Aufbaukurs
ab 25.10.2018, Calden, Mittelpunktschule Wilhelmsthal, Aula
freie Plätze Kreistänze - Frauentänze im Jahreskreis
ab 23.10.2018, Kassel, evangelische Kita Wehlheiden, Bewegungsraum

Legende zum Kursstatus

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