Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltungen am 07.12.2017:

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Veranstaltung ohne Anmeldung Maß, Zahl und Ästhetik: Bau und Stadtplanungen des Spätmittelalters in Kassel

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 7.12., 18.00 Uhr )

Die großen Kirchenbauten der Gotik animierten seit dem 19. Jh. wiederholt zu Spekulationen über Entwurfsmethoden und vermutete Bauhüttengeheimnisse. Doch erst Ende der 1970er Jahre wurde die Bauplanung des Spätmittelalters zu einem ernsthaften Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Das komplexe Vorgehen gotischer Baumeister wird auch an Kasseler Gebäuden deutlich (v.a. Brüder- und Martinskirche), und ebenso beeindruckend – und zugleich lehrreich – ist die Planung ganzer Städte; in Kassel zeigen gleich vier Stadterweiterungen vom späten 12. Jh. bis ins 14. Jh. beispielhaft die Entwicklung hessischer Stadtplanung. Technische Fähigkeiten – und ihre Grenzen – werden in den baulichen Zeugnissen ebenso deutlich wie deren historischer Quellenwert: als Einblick in die Ideen- und Geistesgeschichte dieser Zeit und sogar als Datierungshilfe in der Bau- und Stadtgeschichtsforschung. Aber auch für die Gegenwart bietet die historische Planung wertvolle Anregungen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Mozart - Das Requiem

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, Hermann-Schafft-Haus, Wilhelmshöher Allee 19, Raum H.14, ab Do., 7.12., 18.00 Uhr )

Mozarts Requiem markiert einen Wendepunkt in der Funktionsgeschichte dieser Gattung. War die Totenmesse zuvor ein Werk liturgischen Gebrauchs, so wird sie im 19. und 20. Jahrhundert immer mehr zum Bekenntniswerk, das seinen Platz eher im Konzertsaal als in der Kirche hat. Dieser Prozess soll Gegenstand des Abends sein und anhand von Hörbeispielen veranschaulicht werden. Gerade im Herbst ist die Auseinandersetzung mit dem Tod besonders gegenwärtig.

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Aktuelles Programmheft

Das nächste Semester beginnt am 12. Februar 2018

Hier können Sie können das Programmheft als PDF-Datei herunterladen (ca. 7 MB) oder bei Klick auf das Titelblatt direkt online durchstöbern. 

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(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 7.12., 18.00 Uhr )

Die großen Kirchenbauten der Gotik animierten seit dem 19. Jh. wiederholt zu Spekulationen über Entwurfsmethoden und vermutete Bauhüttengeheimnisse. Doch erst Ende der 1970er Jahre wurde die Bauplanung des Spätmittelalters zu einem ernsthaften Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Das komplexe Vorgehen gotischer Baumeister wird auch an Kasseler Gebäuden deutlich (v.a. Brüder- und Martinskirche), und ebenso beeindruckend – und zugleich lehrreich – ist die Planung ganzer Städte; in Kassel zeigen gleich vier Stadterweiterungen vom späten 12. Jh. bis ins 14. Jh. beispielhaft die Entwicklung hessischer Stadtplanung. Technische Fähigkeiten – und ihre Grenzen – werden in den baulichen Zeugnissen ebenso deutlich wie deren historischer Quellenwert: als Einblick in die Ideen- und Geistesgeschichte dieser Zeit und sogar als Datierungshilfe in der Bau- und Stadtgeschichtsforschung. Aber auch für die Gegenwart bietet die historische Planung wertvolle Anregungen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Mozart - Das Requiem

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, Hermann-Schafft-Haus, Wilhelmshöher Allee 19, Raum H.14, ab Do., 7.12., 18.00 Uhr )

Mozarts Requiem markiert einen Wendepunkt in der Funktionsgeschichte dieser Gattung. War die Totenmesse zuvor ein Werk liturgischen Gebrauchs, so wird sie im 19. und 20. Jahrhundert immer mehr zum Bekenntniswerk, das seinen Platz eher im Konzertsaal als in der Kirche hat. Dieser Prozess soll Gegenstand des Abends sein und anhand von Hörbeispielen veranschaulicht werden. Gerade im Herbst ist die Auseinandersetzung mit dem Tod besonders gegenwärtig.

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Die großen Kirchenbauten der Gotik animierten seit dem 19. Jh. wiederholt zu Spekulationen über Entwurfsmethoden und vermutete Bauhüttengeheimnisse. Doch erst Ende der 1970er Jahre wurde die Bauplanung des Spätmittelalters zu einem ernsthaften Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Das komplexe Vorgehen gotischer Baumeister wird auch an Kasseler Gebäuden deutlich (v.a. Brüder- und Martinskirche), und ebenso beeindruckend – und zugleich lehrreich – ist die Planung ganzer Städte; in Kassel zeigen gleich vier Stadterweiterungen vom späten 12. Jh. bis ins 14. Jh. beispielhaft die Entwicklung hessischer Stadtplanung. Technische Fähigkeiten – und ihre Grenzen – werden in den baulichen Zeugnissen ebenso deutlich wie deren historischer Quellenwert: als Einblick in die Ideen- und Geistesgeschichte dieser Zeit und sogar als Datierungshilfe in der Bau- und Stadtgeschichtsforschung. Aber auch für die Gegenwart bietet die historische Planung wertvolle Anregungen.

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Mozarts Requiem markiert einen Wendepunkt in der Funktionsgeschichte dieser Gattung. War die Totenmesse zuvor ein Werk liturgischen Gebrauchs, so wird sie im 19. und 20. Jahrhundert immer mehr zum Bekenntniswerk, das seinen Platz eher im Konzertsaal als in der Kirche hat. Dieser Prozess soll Gegenstand des Abends sein und anhand von Hörbeispielen veranschaulicht werden. Gerade im Herbst ist die Auseinandersetzung mit dem Tod besonders gegenwärtig.

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