Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Do., 2.3., 20.00 Uhr )

Die "Flüchtlingskrise" sowie interkulturelle und -religiöse Verwerfungen deuten auf einen nach außen verlagerten Konflikt hin, um die eigene innere Fremdheit, bzw. Entfremdung in uns, zu verdrängen. Die Gewalt, die dabei teilweise zum Ausdruck kommt, scheint noch von der Destruktivität zu kommen, die unserer Triebgeschichte inne wohnt. Mit Sigmund Freuds "Unheimlichen" und mit Julia Kristevas "Konzeption des Fremden", nach dem wir uns selbst fremd sind, knüpft dieser Vortrag an die Tradition der psychoanalytischen Sozialpsychologie an.

freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Do., 16.3., 20.00 Uhr )

Nach den Morden in der Redaktion von Charlie Hebdo und weiteren Terrorakten der letzten Zeit will Zizeks Buch Mut zum Nachdenken machen. Mit unerwarteten Perspektiven auf die westliche und die östliche Kultur, Lebens- und Wertewelt, die auch die drei Buchreligionen mit einbezieht, stößt Zizek auf ungeklärte Rollenverständnisse und Wertevorstellungen von Vater-, Mann- und Frau-Sein. Dies scheint für männlich-patriarchale Repräsentanten, die ihre Macht religiös absichern, bedrohlich zu sein. Zu gewaltsamen Exzessen kann es daher kommen, wenn die eigene Verunsicherung im "sündigen" Anderen fundamentalistisch bekämpft wird. Die dabei zugrundeliegende Logik der in Konfrontation stehenden Wertesysteme ist dabei ähnlicher, als zunächst erkennbar ist.

freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Do., 30.3., 20.00 Uhr )

Baudrillard zeigt, wie weit in einer mit allgemeinen Regeln globalisierten Gesellschaft sich das von Freud so benannte "Unbehagen in der Kultur" und die absolute Ablehnung der Kulturwerte vermeintlich nur noch in Form des Terrorismus Befriedigung verschaffen können. Während es bis 1989 bei zwei Machtblöcken möglich war, offen aggressiv gegenüber den Regeln des eigenen oder des anderen Blocks als Bevölkerungsgruppe oder Einzelner aufzutreten, verbietet der Geltungsan-spruch der globalisierten Regeln dies und verstärkt so das Unbehagen des Einzelnen oder ausgeschlossener Gruppen. Ihnen bleibt dann scheinbar nur, die Regeln dieser Gesellschaft komplett und mit Einsatz des eigenen und fremden Todes in Frage zu stellen. Diese These wirft die notwendige Frage auf, wie die moderne Gesellschaft darauf und tatsächlich seit dem 11. September 2001 reagiert.

freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Do., 20.4., 20.00 Uhr )

Zwischen den Extremen - der Fremde als "Störung oder als Bereicherung" - suchen wir in der Begegnung einen Halt. Es ist der Halt der Sesshaften, auf die "etwas zukommt". Was geschieht, wenn jemand mit einer uns unbekannten eigenen Geschichte zu unserer Geschichte hinzutritt? Die Begegnung kann eine Verunsicherung sein, denn sie verlangt uns eine Reaktion ab. Daher ist anzunehmen, dass Begegnung auch Beunruhigung erzeugt, selbst dann, wenn diese noch gar nicht stattfand, sondern nur antizipiert wird. Das Fremde ist schon da, auch wenn es noch nicht greifbar ist. Das macht Fremdheit so unbestimmt und wir erleben uns in unseren Grenzen hinterfragt.

freie Plätze Ausstellung im LandMuseum Wülmersen

(Trendelburg, LandMuseum Wülmersen, ab So., 7.5., 14.00 Uhr )

Musikalisch begleitet von Larissa Degner (Hofgeismar) eröffnet Vize-Landrätin Susanne Selbert im Namen des Landkreises Kassel die neue Museumssaison. Museumsleiterin Dorothea Fellinger erläutert die Ausstellung und das Jahresprogramm.
Um 16 Uhr wird das Obergeschoss im LandMuseum zum Kinosaal: gezeigt wird das Erstlingswerk aus dem Jahr 1984 des deutschen Regisseurs Detlev Buck „Erst die Arbeit und dann!“. Detlev Buck, der auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, verarbeitet in der Komödie (43 Minuten) eigene Erlebnisse und verweist mit liebevollem Augenzwinkern auf die Unterschiede des Land- und Stadtlebens. Gedreht wurde mit 50 Laiendarstellern, Detlev Buck hat neben Buch und Regie auch die Hauptrolle übernommen. (Frei ab 6 J.)

freie Plätze Museumstag im LandMuseum Wülmersen

(Trendelburg, LandMuseum Wülmersen, ab So., 21.5., 11.00 Uhr )

Museen sind voller Spuren unserer Vergangenheit. Sie sammeln Zeugnisse unseres kulturellen Erbes, gehen der Geschichte auf den Grund und machen ihre Erkenntnisse den Besuchern zugänglich. Das Motto des 40. Internationalen Museumstages lautet: „Spurensuche: Mut zur Verantwortung!“. Gemäß diesem Motto bemüht sich seit Jahren das LandMuseum aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse mit dem Schwerpunkt auf ländlichem Leben aufzuspüren und in den jährlich wechselnden Ausstellungen darzustellen. Auch die Sammlung landtechnischen Gerätes spricht diese Sprache und der Landkreis Kassel trägt mit diesem Museum Verantwortung für über 1500 Exponate, die als Alltagsgeräte zum kulturellen Erbe gehören.
Anlässlich des Museumstages ist der Eintritt in die aktuelle Ausstellung frei und bei Führungen durch das Museumsmagazin um 12 und 16 Uhr werden die Sammlung und das Museumskonzept vorgestellt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Auf der faulen Haut

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab So., 21.5., 14.00 Uhr )

Renate Paetzmann (Trendelburg) liest, musikalisch begleitet von Frank Träger (Trendelburg), literarische Texte zum Leben „auf der faulen Haut“, denen Sprichworte zum Thema Arbeit gegenüber gestellt werden. Dichter mit Humor und Tiefgang, wie Robert Gernhardt, Ernst Jandl, Hans Dieter Hüsch, Helmut Qualtinger und Werner Schneyder haben sich höchstvergnügliche Gedanken übers Faulenzen gemacht, die im Mittelpunkt der Ausstellung „Erst die Arbeit und dann…“ zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken anregen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Der Gott des Gemetzels

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 30.6., 19.30 Uhr )

Das Stück spielt im Wohnzimmer des gutsituierten Ehepaares Véronique und Michel. Zu Gast sind das Ehepaar Annette und Alain. Man will die Schulstreitigkeiten der Kinder besprechen. Das Gespräch entwickelt sich harmlos, doch nach und nach verdichtet sich die Atmosphäre. Die beiden Paare lassen ihre Wohlstandsmasken fallen. In den bitter-komischen Dialogen der bösen Komödie werden die Zuschauer Zeugen, wie die Fassade der bürgerlichen Zivilisiertheit erste kleine Risse bekommt, die sich im Laufe des Geschehens zu klaffenden Abgründen auswachsen. Alain fühlt sich in seiner Weltanschauung bestätigt – er habe immer schon an den Gott des Gemetzels geglaubt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Graziella Schazad "India"

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 7.7., 20.00 Uhr )

Aus Hamburg kommt Graziella Schazad mit ihrem Acoustic-Pop/Singer- Songwriter-Konzert ins Wasserschloss Wülmersen. 1983 als Tochter in eine deutsch-polnische-afghanische Familie geboren, wächst sie in Berlin auf. Schon als Kind wendet sie sich der Musik zu und studiert schließlich klassische Violine und Klavier. Schon als 15jährige gründet Gabriella ein Folk-Duo. Die musikalische Karriere mit Aufs und Abs führt schließlich zum Debüt Album „Feel Who I Am“ im Jahr 2010, dem 2014 „India“ folgt.
Jeder, der Graziella live sieht, ist von ihr, ihrer Spielfreude, ihrem Können und ihrer Ausstrahlung begeistert. Ihre handgemachte, organische Popmusik ist speziell genug, um sich vom Gros anderer Produktionen abzuheben, aber eben nicht zu speziell, um kein Gehör mehr zu finden.

Veranstaltung ohne Anmeldung Präservative Liste "LandLust"

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Ohne Anmeldung - Eintritt und Material sind vor Ort zu zahlen!)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 14.7., 20.00 Uhr )

Aller guten Dinge sind drei! Die drei Männer aus Ostwestfalen mit ihrem Programm „LandLust“ kommen über den Berg ins Diemeltal. Sie tragen ihre Bauernkappen als Mahnmale, berichten aus dem bäuerlich-ländlichen Leben. Ihr Thema ist natürlich auch das Leben in der Provinz und in der vermeintlichen Dorfgemeinschaft. Im gesamten Kreisgebiet und auch im angrenzenden Hessenlande kennen die Akteure jede Milchkanne und versetzen nicht nur Ureinwohner über ihr Detailwissen ins Staunen. In Verfremdungen von Volksliedern und Schlagern aus der Jugendzeit, Heimatgedichten und romantisierender Landlyrik und der Persiflage südostwestfälischer Originale verspricht die „Präservative Liste“ einen etwas anderen Heimatabend - quasi ostwestfälisches Ethnokabarett mit Biss nach Hausmacherart.

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(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Do., 2.3., 20.00 Uhr )

Die "Flüchtlingskrise" sowie interkulturelle und -religiöse Verwerfungen deuten auf einen nach außen verlagerten Konflikt hin, um die eigene innere Fremdheit, bzw. Entfremdung in uns, zu verdrängen. Die Gewalt, die dabei teilweise zum Ausdruck kommt, scheint noch von der Destruktivität zu kommen, die unserer Triebgeschichte inne wohnt. Mit Sigmund Freuds "Unheimlichen" und mit Julia Kristevas "Konzeption des Fremden", nach dem wir uns selbst fremd sind, knüpft dieser Vortrag an die Tradition der psychoanalytischen Sozialpsychologie an.

freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Do., 16.3., 20.00 Uhr )

Nach den Morden in der Redaktion von Charlie Hebdo und weiteren Terrorakten der letzten Zeit will Zizeks Buch Mut zum Nachdenken machen. Mit unerwarteten Perspektiven auf die westliche und die östliche Kultur, Lebens- und Wertewelt, die auch die drei Buchreligionen mit einbezieht, stößt Zizek auf ungeklärte Rollenverständnisse und Wertevorstellungen von Vater-, Mann- und Frau-Sein. Dies scheint für männlich-patriarchale Repräsentanten, die ihre Macht religiös absichern, bedrohlich zu sein. Zu gewaltsamen Exzessen kann es daher kommen, wenn die eigene Verunsicherung im "sündigen" Anderen fundamentalistisch bekämpft wird. Die dabei zugrundeliegende Logik der in Konfrontation stehenden Wertesysteme ist dabei ähnlicher, als zunächst erkennbar ist.

freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Do., 30.3., 20.00 Uhr )

Baudrillard zeigt, wie weit in einer mit allgemeinen Regeln globalisierten Gesellschaft sich das von Freud so benannte "Unbehagen in der Kultur" und die absolute Ablehnung der Kulturwerte vermeintlich nur noch in Form des Terrorismus Befriedigung verschaffen können. Während es bis 1989 bei zwei Machtblöcken möglich war, offen aggressiv gegenüber den Regeln des eigenen oder des anderen Blocks als Bevölkerungsgruppe oder Einzelner aufzutreten, verbietet der Geltungsan-spruch der globalisierten Regeln dies und verstärkt so das Unbehagen des Einzelnen oder ausgeschlossener Gruppen. Ihnen bleibt dann scheinbar nur, die Regeln dieser Gesellschaft komplett und mit Einsatz des eigenen und fremden Todes in Frage zu stellen. Diese These wirft die notwendige Frage auf, wie die moderne Gesellschaft darauf und tatsächlich seit dem 11. September 2001 reagiert.

freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Do., 20.4., 20.00 Uhr )

Zwischen den Extremen - der Fremde als "Störung oder als Bereicherung" - suchen wir in der Begegnung einen Halt. Es ist der Halt der Sesshaften, auf die "etwas zukommt". Was geschieht, wenn jemand mit einer uns unbekannten eigenen Geschichte zu unserer Geschichte hinzutritt? Die Begegnung kann eine Verunsicherung sein, denn sie verlangt uns eine Reaktion ab. Daher ist anzunehmen, dass Begegnung auch Beunruhigung erzeugt, selbst dann, wenn diese noch gar nicht stattfand, sondern nur antizipiert wird. Das Fremde ist schon da, auch wenn es noch nicht greifbar ist. Das macht Fremdheit so unbestimmt und wir erleben uns in unseren Grenzen hinterfragt.

freie Plätze Ausstellung im LandMuseum Wülmersen

(Trendelburg, LandMuseum Wülmersen, ab So., 7.5., 14.00 Uhr )

Musikalisch begleitet von Larissa Degner (Hofgeismar) eröffnet Vize-Landrätin Susanne Selbert im Namen des Landkreises Kassel die neue Museumssaison. Museumsleiterin Dorothea Fellinger erläutert die Ausstellung und das Jahresprogramm.
Um 16 Uhr wird das Obergeschoss im LandMuseum zum Kinosaal: gezeigt wird das Erstlingswerk aus dem Jahr 1984 des deutschen Regisseurs Detlev Buck „Erst die Arbeit und dann!“. Detlev Buck, der auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, verarbeitet in der Komödie (43 Minuten) eigene Erlebnisse und verweist mit liebevollem Augenzwinkern auf die Unterschiede des Land- und Stadtlebens. Gedreht wurde mit 50 Laiendarstellern, Detlev Buck hat neben Buch und Regie auch die Hauptrolle übernommen. (Frei ab 6 J.)

freie Plätze Museumstag im LandMuseum Wülmersen

(Trendelburg, LandMuseum Wülmersen, ab So., 21.5., 11.00 Uhr )

Museen sind voller Spuren unserer Vergangenheit. Sie sammeln Zeugnisse unseres kulturellen Erbes, gehen der Geschichte auf den Grund und machen ihre Erkenntnisse den Besuchern zugänglich. Das Motto des 40. Internationalen Museumstages lautet: „Spurensuche: Mut zur Verantwortung!“. Gemäß diesem Motto bemüht sich seit Jahren das LandMuseum aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse mit dem Schwerpunkt auf ländlichem Leben aufzuspüren und in den jährlich wechselnden Ausstellungen darzustellen. Auch die Sammlung landtechnischen Gerätes spricht diese Sprache und der Landkreis Kassel trägt mit diesem Museum Verantwortung für über 1500 Exponate, die als Alltagsgeräte zum kulturellen Erbe gehören.
Anlässlich des Museumstages ist der Eintritt in die aktuelle Ausstellung frei und bei Führungen durch das Museumsmagazin um 12 und 16 Uhr werden die Sammlung und das Museumskonzept vorgestellt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Auf der faulen Haut

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab So., 21.5., 14.00 Uhr )

Renate Paetzmann (Trendelburg) liest, musikalisch begleitet von Frank Träger (Trendelburg), literarische Texte zum Leben „auf der faulen Haut“, denen Sprichworte zum Thema Arbeit gegenüber gestellt werden. Dichter mit Humor und Tiefgang, wie Robert Gernhardt, Ernst Jandl, Hans Dieter Hüsch, Helmut Qualtinger und Werner Schneyder haben sich höchstvergnügliche Gedanken übers Faulenzen gemacht, die im Mittelpunkt der Ausstellung „Erst die Arbeit und dann…“ zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken anregen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Der Gott des Gemetzels

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 30.6., 19.30 Uhr )

Das Stück spielt im Wohnzimmer des gutsituierten Ehepaares Véronique und Michel. Zu Gast sind das Ehepaar Annette und Alain. Man will die Schulstreitigkeiten der Kinder besprechen. Das Gespräch entwickelt sich harmlos, doch nach und nach verdichtet sich die Atmosphäre. Die beiden Paare lassen ihre Wohlstandsmasken fallen. In den bitter-komischen Dialogen der bösen Komödie werden die Zuschauer Zeugen, wie die Fassade der bürgerlichen Zivilisiertheit erste kleine Risse bekommt, die sich im Laufe des Geschehens zu klaffenden Abgründen auswachsen. Alain fühlt sich in seiner Weltanschauung bestätigt – er habe immer schon an den Gott des Gemetzels geglaubt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Graziella Schazad "India"

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 7.7., 20.00 Uhr )

Aus Hamburg kommt Graziella Schazad mit ihrem Acoustic-Pop/Singer- Songwriter-Konzert ins Wasserschloss Wülmersen. 1983 als Tochter in eine deutsch-polnische-afghanische Familie geboren, wächst sie in Berlin auf. Schon als Kind wendet sie sich der Musik zu und studiert schließlich klassische Violine und Klavier. Schon als 15jährige gründet Gabriella ein Folk-Duo. Die musikalische Karriere mit Aufs und Abs führt schließlich zum Debüt Album „Feel Who I Am“ im Jahr 2010, dem 2014 „India“ folgt.
Jeder, der Graziella live sieht, ist von ihr, ihrer Spielfreude, ihrem Können und ihrer Ausstrahlung begeistert. Ihre handgemachte, organische Popmusik ist speziell genug, um sich vom Gros anderer Produktionen abzuheben, aber eben nicht zu speziell, um kein Gehör mehr zu finden.

Veranstaltung ohne Anmeldung Präservative Liste "LandLust"

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Ohne Anmeldung - Eintritt und Material sind vor Ort zu zahlen!)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 14.7., 20.00 Uhr )

Aller guten Dinge sind drei! Die drei Männer aus Ostwestfalen mit ihrem Programm „LandLust“ kommen über den Berg ins Diemeltal. Sie tragen ihre Bauernkappen als Mahnmale, berichten aus dem bäuerlich-ländlichen Leben. Ihr Thema ist natürlich auch das Leben in der Provinz und in der vermeintlichen Dorfgemeinschaft. Im gesamten Kreisgebiet und auch im angrenzenden Hessenlande kennen die Akteure jede Milchkanne und versetzen nicht nur Ureinwohner über ihr Detailwissen ins Staunen. In Verfremdungen von Volksliedern und Schlagern aus der Jugendzeit, Heimatgedichten und romantisierender Landlyrik und der Persiflage südostwestfälischer Originale verspricht die „Präservative Liste“ einen etwas anderen Heimatabend - quasi ostwestfälisches Ethnokabarett mit Biss nach Hausmacherart.

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(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Do., 2.3., 20.00 Uhr )

Die "Flüchtlingskrise" sowie interkulturelle und -religiöse Verwerfungen deuten auf einen nach außen verlagerten Konflikt hin, um die eigene innere Fremdheit, bzw. Entfremdung in uns, zu verdrängen. Die Gewalt, die dabei teilweise zum Ausdruck kommt, scheint noch von der Destruktivität zu kommen, die unserer Triebgeschichte inne wohnt. Mit Sigmund Freuds "Unheimlichen" und mit Julia Kristevas "Konzeption des Fremden", nach dem wir uns selbst fremd sind, knüpft dieser Vortrag an die Tradition der psychoanalytischen Sozialpsychologie an.

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(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
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Nach den Morden in der Redaktion von Charlie Hebdo und weiteren Terrorakten der letzten Zeit will Zizeks Buch Mut zum Nachdenken machen. Mit unerwarteten Perspektiven auf die westliche und die östliche Kultur, Lebens- und Wertewelt, die auch die drei Buchreligionen mit einbezieht, stößt Zizek auf ungeklärte Rollenverständnisse und Wertevorstellungen von Vater-, Mann- und Frau-Sein. Dies scheint für männlich-patriarchale Repräsentanten, die ihre Macht religiös absichern, bedrohlich zu sein. Zu gewaltsamen Exzessen kann es daher kommen, wenn die eigene Verunsicherung im "sündigen" Anderen fundamentalistisch bekämpft wird. Die dabei zugrundeliegende Logik der in Konfrontation stehenden Wertesysteme ist dabei ähnlicher, als zunächst erkennbar ist.

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(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
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Baudrillard zeigt, wie weit in einer mit allgemeinen Regeln globalisierten Gesellschaft sich das von Freud so benannte "Unbehagen in der Kultur" und die absolute Ablehnung der Kulturwerte vermeintlich nur noch in Form des Terrorismus Befriedigung verschaffen können. Während es bis 1989 bei zwei Machtblöcken möglich war, offen aggressiv gegenüber den Regeln des eigenen oder des anderen Blocks als Bevölkerungsgruppe oder Einzelner aufzutreten, verbietet der Geltungsan-spruch der globalisierten Regeln dies und verstärkt so das Unbehagen des Einzelnen oder ausgeschlossener Gruppen. Ihnen bleibt dann scheinbar nur, die Regeln dieser Gesellschaft komplett und mit Einsatz des eigenen und fremden Todes in Frage zu stellen. Diese These wirft die notwendige Frage auf, wie die moderne Gesellschaft darauf und tatsächlich seit dem 11. September 2001 reagiert.

freie Plätze Das Unheimliche in der Kultur - Fremde sind wir uns selbst

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Do., 20.4., 20.00 Uhr )

Zwischen den Extremen - der Fremde als "Störung oder als Bereicherung" - suchen wir in der Begegnung einen Halt. Es ist der Halt der Sesshaften, auf die "etwas zukommt". Was geschieht, wenn jemand mit einer uns unbekannten eigenen Geschichte zu unserer Geschichte hinzutritt? Die Begegnung kann eine Verunsicherung sein, denn sie verlangt uns eine Reaktion ab. Daher ist anzunehmen, dass Begegnung auch Beunruhigung erzeugt, selbst dann, wenn diese noch gar nicht stattfand, sondern nur antizipiert wird. Das Fremde ist schon da, auch wenn es noch nicht greifbar ist. Das macht Fremdheit so unbestimmt und wir erleben uns in unseren Grenzen hinterfragt.

freie Plätze Ausstellung im LandMuseum Wülmersen

(Trendelburg, LandMuseum Wülmersen, ab So., 7.5., 14.00 Uhr )

Musikalisch begleitet von Larissa Degner (Hofgeismar) eröffnet Vize-Landrätin Susanne Selbert im Namen des Landkreises Kassel die neue Museumssaison. Museumsleiterin Dorothea Fellinger erläutert die Ausstellung und das Jahresprogramm.
Um 16 Uhr wird das Obergeschoss im LandMuseum zum Kinosaal: gezeigt wird das Erstlingswerk aus dem Jahr 1984 des deutschen Regisseurs Detlev Buck „Erst die Arbeit und dann!“. Detlev Buck, der auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, verarbeitet in der Komödie (43 Minuten) eigene Erlebnisse und verweist mit liebevollem Augenzwinkern auf die Unterschiede des Land- und Stadtlebens. Gedreht wurde mit 50 Laiendarstellern, Detlev Buck hat neben Buch und Regie auch die Hauptrolle übernommen. (Frei ab 6 J.)

freie Plätze Museumstag im LandMuseum Wülmersen

(Trendelburg, LandMuseum Wülmersen, ab So., 21.5., 11.00 Uhr )

Museen sind voller Spuren unserer Vergangenheit. Sie sammeln Zeugnisse unseres kulturellen Erbes, gehen der Geschichte auf den Grund und machen ihre Erkenntnisse den Besuchern zugänglich. Das Motto des 40. Internationalen Museumstages lautet: „Spurensuche: Mut zur Verantwortung!“. Gemäß diesem Motto bemüht sich seit Jahren das LandMuseum aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse mit dem Schwerpunkt auf ländlichem Leben aufzuspüren und in den jährlich wechselnden Ausstellungen darzustellen. Auch die Sammlung landtechnischen Gerätes spricht diese Sprache und der Landkreis Kassel trägt mit diesem Museum Verantwortung für über 1500 Exponate, die als Alltagsgeräte zum kulturellen Erbe gehören.
Anlässlich des Museumstages ist der Eintritt in die aktuelle Ausstellung frei und bei Führungen durch das Museumsmagazin um 12 und 16 Uhr werden die Sammlung und das Museumskonzept vorgestellt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Auf der faulen Haut

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab So., 21.5., 14.00 Uhr )

Renate Paetzmann (Trendelburg) liest, musikalisch begleitet von Frank Träger (Trendelburg), literarische Texte zum Leben „auf der faulen Haut“, denen Sprichworte zum Thema Arbeit gegenüber gestellt werden. Dichter mit Humor und Tiefgang, wie Robert Gernhardt, Ernst Jandl, Hans Dieter Hüsch, Helmut Qualtinger und Werner Schneyder haben sich höchstvergnügliche Gedanken übers Faulenzen gemacht, die im Mittelpunkt der Ausstellung „Erst die Arbeit und dann…“ zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken anregen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Der Gott des Gemetzels

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 30.6., 19.30 Uhr )

Das Stück spielt im Wohnzimmer des gutsituierten Ehepaares Véronique und Michel. Zu Gast sind das Ehepaar Annette und Alain. Man will die Schulstreitigkeiten der Kinder besprechen. Das Gespräch entwickelt sich harmlos, doch nach und nach verdichtet sich die Atmosphäre. Die beiden Paare lassen ihre Wohlstandsmasken fallen. In den bitter-komischen Dialogen der bösen Komödie werden die Zuschauer Zeugen, wie die Fassade der bürgerlichen Zivilisiertheit erste kleine Risse bekommt, die sich im Laufe des Geschehens zu klaffenden Abgründen auswachsen. Alain fühlt sich in seiner Weltanschauung bestätigt – er habe immer schon an den Gott des Gemetzels geglaubt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Graziella Schazad "India"

(Anmeldungen: 05675-5300 oder getraenke-baumann@freenet.de)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 7.7., 20.00 Uhr )

Aus Hamburg kommt Graziella Schazad mit ihrem Acoustic-Pop/Singer- Songwriter-Konzert ins Wasserschloss Wülmersen. 1983 als Tochter in eine deutsch-polnische-afghanische Familie geboren, wächst sie in Berlin auf. Schon als Kind wendet sie sich der Musik zu und studiert schließlich klassische Violine und Klavier. Schon als 15jährige gründet Gabriella ein Folk-Duo. Die musikalische Karriere mit Aufs und Abs führt schließlich zum Debüt Album „Feel Who I Am“ im Jahr 2010, dem 2014 „India“ folgt.
Jeder, der Graziella live sieht, ist von ihr, ihrer Spielfreude, ihrem Können und ihrer Ausstrahlung begeistert. Ihre handgemachte, organische Popmusik ist speziell genug, um sich vom Gros anderer Produktionen abzuheben, aber eben nicht zu speziell, um kein Gehör mehr zu finden.

Veranstaltung ohne Anmeldung Präservative Liste "LandLust"

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Ohne Anmeldung - Eintritt und Material sind vor Ort zu zahlen!)
(Trendelburg, Wasserschloss, ab Fr., 14.7., 20.00 Uhr )

Aller guten Dinge sind drei! Die drei Männer aus Ostwestfalen mit ihrem Programm „LandLust“ kommen über den Berg ins Diemeltal. Sie tragen ihre Bauernkappen als Mahnmale, berichten aus dem bäuerlich-ländlichen Leben. Ihr Thema ist natürlich auch das Leben in der Provinz und in der vermeintlichen Dorfgemeinschaft. Im gesamten Kreisgebiet und auch im angrenzenden Hessenlande kennen die Akteure jede Milchkanne und versetzen nicht nur Ureinwohner über ihr Detailwissen ins Staunen. In Verfremdungen von Volksliedern und Schlagern aus der Jugendzeit, Heimatgedichten und romantisierender Landlyrik und der Persiflage südostwestfälischer Originale verspricht die „Präservative Liste“ einen etwas anderen Heimatabend - quasi ostwestfälisches Ethnokabarett mit Biss nach Hausmacherart.

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