Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebude einer Volkshochschule
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Veranstaltung ohne Anmeldung Maß, Zahl und Ästhetik: Bau und Stadtplanungen des Spätmittelalters in Kassel

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 7.12., 18.00 Uhr )

Die großen Kirchenbauten der Gotik animierten seit dem 19. Jh. wiederholt zu Spekulationen über Entwurfsmethoden und vermutete Bauhüttengeheimnisse. Doch erst Ende der 1970er Jahre wurde die Bauplanung des Spätmittelalters zu einem ernsthaften Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Das komplexe Vorgehen gotischer Baumeister wird auch an Kasseler Gebäuden deutlich (v.a. Brüder- und Martinskirche), und ebenso beeindruckend – und zugleich lehrreich – ist die Planung ganzer Städte; in Kassel zeigen gleich vier Stadterweiterungen vom späten 12. Jh. bis ins 14. Jh. beispielhaft die Entwicklung hessischer Stadtplanung. Technische Fähigkeiten – und ihre Grenzen – werden in den baulichen Zeugnissen ebenso deutlich wie deren historischer Quellenwert: als Einblick in die Ideen- und Geistesgeschichte dieser Zeit und sogar als Datierungshilfe in der Bau- und Stadtgeschichtsforschung. Aber auch für die Gegenwart bietet die historische Planung wertvolle Anregungen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Eine Stadt aus drei Teilen: Kasseler Stadtrecht und Siegel im Mittelalter

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 25.1., 18.00 Uhr )

Anfangs bestand Kassel aus drei Teilen mit eigenem Bürgermeister, Rat, Siegeln und Rathaus. Seine Stadtrechtsentwicklung wurde durch das Verhältnis zu den Landgrafen geprägt. Sie vollzog sich in drei wichtigen Etappen: den ältesten Aufzeichnungen des Jahres 1239, der erweiterten Fassung von 1413 und dem Ausbau der städtischen Rechte am Ende des 15. Jahrhunderts. Zahlreiche Regelungen griffen tief in den Alltag der Bürger ein. Der Handlungsspielraum der Stadtgemeinde erlebte Erfolge und Rückschläge wie die landgräfliche Repression der 1380er und 1390er Jahre. Die drei Teilstädte wuchsen zusammen. Zu Beginn der frühen Neuzeit verstärkte sich die Einbindung in die Landgrafschaft, die zunehmend eigene Institutionen ausbildete.

Veranstaltung ohne Anmeldung Kurhessen 1813 – 1831 Von der Restauration zum Verfassungsstaat.

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 5.10., 19.30 Uhr )

Kaum ein anderer Staat Deutschlands erlebte bei und nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress seine Restauration so exemplarisch wie das Kurfürstentum Hessen, dessen Name schon ein Anachronismus war. An seiner Wiederherstellung nach dem Zusammenbruch des Königreiches Westphalen hatte die Bevölkerung wesentlichen Anteil. Ihre Hoffnungen wurden aber bald enttäuscht, als das Bemühen um eine zeitgemäße Verfassung lange vergeblich blieb und erst im Verfassungskampf der Revolution von 1830/31 Erfolg hatte. Dieser Rückstand gegenüber vergleichbaren deutschen Ländern verdeckte auch beachtliche und zukunftsweisende Leistungen und Entwicklungen des kurhessischen Staates, zumal in seiner Hauptstadt Kassel. Diese gingen zunehmend von einem selbstbewusst gewordenen Bürgertum aus.

Veranstaltung ohne Anmeldung Zwischen Empire und Biedermeier: Das kulturelle Leben in Kurhessen 1813 – 1848

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 26.10., 19.30 Uhr )

Im Gegensatz zur Stagnation auf politischem Gebiet zeigt das kulturelle Leben zur gleichen Zeit auf allen Gebieten eine reiche Vielfalt in Kurhessen. Von hier gehen wesentliche Einflüsse und Wirkungen auf die deutsche Nationalkultur des 19. Jahrhunderts aus. Zu ihr gehören Persönlichkeiten wie die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit dem Kreis der Marburger und Kasseler Romantik, der Komponist Louis Spohr mit seiner „Kasseler Schule“, die Architekten Johann Conrad Bromeis, Julius Eugen Ruhl, Daniel Engelhard, manche Maler der Kasseler Kunstakademie oder Professoren der Universität Marburg oder des Kasseler Polytechnikums. Wenig bekannt sind für diese Zeit Willingshausen als älteste „Malerkolonie“ in Deutschland mit dem Wirken von Ludwig Emil Grimm und Gerhard von Reutern oder der kleine „Musenhof von Escheberg“ der Familie von der Malsburg.
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Veranstaltung ohne Anmeldung Die Konservative Revolution

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 2.11., 19.30 Uhr )

Viele akademisch gebildete Deutsche wurden vom Nationalsozialismus angezogen. Ein Beispiel ist eine Gruppe von rechten Intellektuellen, die lose miteinander verbunden waren und deren politische Haltung man als „Konservative Revolution“ bezeichnet. Nicht alle ihre Vertreter gingen zu den Nationalsozialisten, ihre Anschauungen waren denen des NS allerdings sehr ähnlich.
Man bekämpfte die Demokratie und den Liberalismus, und häufig war auch Antisemitismus mit im Spiel. Edgar Julius Jung, Carl Schmitt, Ernst Jünger und Oswald Spengler sind nur einige Vertreter dieser Richtung. Ihre Schriften waren zum Teil weit verbreitet. Was waren die Ziele dieser Autoren? Was hatten sie mit den Nationalsozialisten gemein? Kann man sie als intellektuelle Wegbereiter Hitlers bezeichnen?

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Ministerialbürokratie und die Judenmörder

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 23.11., 19.30 Uhr )

1933 strömten viele Akademiker in die NSDAP. Viele aus Opportunismus, etliche aber auch aus Überzeugung. Schon bald nach Hitlers Machtübernahme werden die Verfolgungsbehörden - Gestapo, Kripo und später das Reichssicherheitshauptamt - von jungen Intellektuellen geführt, die fanatische Nationalsozialisten waren. Gleichzeitig existierte noch die alte Ministerialbürokratie. In der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 trafen Vertreter beider Gruppen aufeinander. Die Vernichtung der europäischen Juden hatte bereits begonnen. Die SS nutzte diese Konferenz, um die Ministerien darüber zu informieren und die weiteren „Aktionen“ zu besprechen.
Wer waren die Teilnehmer dieser Konferenz? Wie standen sie zu dem Vorhaben, die europäischen Juden zu vernichten? Gab es Widerstände seitens der Ministerialbürokratie angesichts dieser ungeheuren Vorgänge?

freie Plätze Filmvorführung: DIE WANNSEE-KONFERENZ

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(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Fr., 24.11., 17.00 Uhr )

1984 wurde unter der Regie von Hans Schirk der Fernsehfilm DIE WANNSEEKONFERENZ gedreht. Hierbei handelt es sich um eine Rekonstruktion der Konferenz vom 20. Januar 1942 auf der Grundlage des überlieferten Protokolls. Hervorragende Darsteller machen deutlich, wie tief der Antisemitismus im Weltbild nicht nur der SS-Männer, sondern auch bei den Vertretern der alten Staatsbürokratie verankert war.

Zu sehen sind u.a. Walter Mattausch als Reinhard Heydrich, Gerd Böckmann als Adolf Eichmann und Martin Lüttge als SS-Mann Dr. Rudolf Lange.

Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Chefs der Kasseler Gestapo

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 30.11., 19.30 Uhr )

Die Kasseler Gestapo wurde von hochgebildeten Männern aus bürgerlichen Familien geleitet.
Alle hatten Abitur und einen Universitätsabschluss, etliche einen Doktortitel. In der Gesamtbevölkerung hatten 5% Abitur, 12% einen Realschulabschluss und 83% den Hauptschulabschluss. Auch in Kassel wurde somit der Verfolgungsapparat von einer Bildungselite geführt.
Wer waren diese Männer, wie führten sie die Kasssler Gestapo, welchen Anteil hatten sie am Holocaust, und was geschah mit Ihnen nach dem Krieg?
Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, wird auf diese Fragen Antworten geben.

Veranstaltung ohne Anmeldung Juden in Galizien

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(, , ab So., 1.10., 17.00 Uhr )

Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multi-ethnischen Gesellschaft. Das galizischen Ölrevier war für die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg kriegswichtig. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zusammengepfercht, zur Zwangsarbeit herangezogen und schließlich vernichtet.
Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Sie erzählt die Geschichte von Entrechtung, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Hunger, von Ghettoisierung und Massenerschießungen, von den Transporten ohne Wiederkehr in das Vernichtungslager Belzec. Sie beschäftigt sich mit Opfern, Tätern sowie mit Rettern und Überlebenden.
Eröffnung: Sonntag 1.10.2017 um 17 Uhr. Die Ausstellung dauert voraussichtlich bis zum 1. Dezember. Ausstellungsort: Sara Nussbaum Zentrum
Kooperationspartner: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und vhs Region Kassel.
Kurator Deutschland: Klaus Hasbron-Blume
Gestaltung: Christian Hermann Träger:
Träger: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Region Köln-Bonn

Veranstaltung ohne Anmeldung Ab von Kassel

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(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Kleiner Saal, ab Fr., 1.12., 20.00 Uhr )

Kassel war und ist einer der wichtigsten Bahnknoten im mittleren Deutschland. Angesichts in alle Himmelsrichtungen ausstrahlender Fernstrecken, die noch dazu in nicht allzu großer Distanz Gabelpunkte aufwiesen – Bebra, Gießen, Warburg oder, kaum noch jemandem präsent, Kreiensen – ergab sich ein breites Spektrum an Zielen, die umsteigefrei erreicht werden konnten. Änderungen im Netz, politische Wandlungen und gerade in jüngster Zeit eine völlige Umstrukturierung bei den Fahrplänen sowie beim Rollmaterial zogen immer wieder Variationen in der Zusammensetzung der Ziele nach sich. Wieweit es dadurch besser oder schlechter wurde, das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Anders wurde es mit Sicherheit. Diesen Veränderungen nachzuspüren setzt sich der Vortrag zum Ziel, der damit zugleich ein kleiner Beitrag zur historischen Verkehrsgeographie sein will.

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Aktuelles Programmheft

Das nächste Semester beginnt am 12. Februar 2018

Hier können Sie können das Programmheft als PDF-Datei herunterladen (ca. 7 MB) oder bei Klick auf das Titelblatt direkt online durchstöbern. 

Was beginnt heute?

Oktober 2017
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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Aktuell

freie Plätze Freier Nähspaß
ab 24.10.2017, Kaufungen-Oberkaufungen, Begegnungsstätte
freie Plätze Rund um den genähten Kreis im Patchwork
ab 26.10.2017, Kassel, Volkshochschule, Raum 304
freie Plätze "Kassel, Kunst + Kaffee"
ab 25.10.2017, Kassel, Volkshochschule, Raum 104
freie Plätze Buchführung, Aufbaukurs
ab 25.10.2017, Kassel, Philipp-Scheidemann-Haus, Raum 103

Legende zum Kursstatus

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