Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltung ohne Anmeldung Kurhessen 1813 – 1831 Von der Restauration zum Verfassungsstaat.

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 5.10., 19.30 Uhr )

Kaum ein anderer Staat Deutschlands erlebte bei und nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress seine Restauration so exemplarisch wie das Kurfürstentum Hessen, dessen Name schon ein Anachronismus war. An seiner Wiederherstellung nach dem Zusammenbruch des Königreiches Westphalen hatte die Bevölkerung wesentlichen Anteil. Ihre Hoffnungen wurden aber bald enttäuscht, als das Bemühen um eine zeitgemäße Verfassung lange vergeblich blieb und erst im Verfassungskampf der Revolution von 1830/31 Erfolg hatte. Dieser Rückstand gegenüber vergleichbaren deutschen Ländern verdeckte auch beachtliche und zukunftsweisende Leistungen und Entwicklungen des kurhessischen Staates, zumal in seiner Hauptstadt Kassel. Diese gingen zunehmend von einem selbstbewusst gewordenen Bürgertum aus.

freie Plätze BergparkgenĂĽsse

(Kassel, Bergpark Wilhelmshöhe, Treffpunkt: vor dem Gewächshaus, ab Sa., 23.9., 14.00 Uhr )

Die Tour „Bergparkgenüsse“ bringt Ihnen den Bergpark Wilhelmshöhe nicht nur per Pedes, sondern auch geschmacklich näher. Beginnend am Großen Gewächshaus, werden Sie abseits touristischer Attraktionen über das Ökonomiegelände auf die nördliche Seite des Parks vorbei am Hexenhäuschen und dem Neuen Wasserfall entführt. An entlegenen Orten mit teilweise fantastischer Aussicht können Sie probieren, welche "Schmeggewöhlerchen" Nordhessen zu bieten hat.
Treffpunkt: Parkeingang vor dem Großen Gewächshaus
Dauer: 2 Std
Bitte ziehen Sie festes Schuhwerk an.
Die Wanderung ist nicht barrierefrei.

freie Plätze Die Wiege der WasserkĂĽnste I, Wasser fĂĽr die Kaskaden

(, Parkplatz "Essigberg", ab Sa., 14.10., 14.00 Uhr )

Ahne, Drusel, Eder und der Bergbau im Habichtswald, was haben sie gemeinsam? Wo befindet sich die Ahnequelle? Woher und wie kommt das Wasser seit ĂĽber 300 Jahren zu den barocken WasserkĂĽnsten?
Diese und viele weitere Fragen werden bei der Tour durch die „Wiege der barocken Wasserkünste“ beantwortet. Beginnend auf dem Parkplatz-Essigberg (gut erreichbar mit der Bus -Linie 22), führt die Wanderung auch abseits von befestigten Wegen zu den „Geheimnissen“ der Wasserversorgung für die barocken Wasserkünste.
Start: Parkplatz Essigberg, Habichtswald
(Buslinie 22 bis Essigberg, kurzer FuĂźweg vom Bus zum Parkplatz)
Ende: Besucherzentrum Herkules

Bitte ziehen Sie festes Schuhwerk an! Die Wanderung ist nicht barrierefrei.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Konservative Revolution

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 2.11., 19.30 Uhr )

Viele akademisch gebildete Deutsche wurden vom Nationalsozialismus angezogen. Ein Beispiel ist eine Gruppe von rechten Intellektuellen, die lose miteinander verbunden waren und deren politische Haltung man als „Konservative Revolution“ bezeichnet. Nicht alle ihre Vertreter gingen zu den Nationalsozialisten, ihre Anschauungen waren denen des NS allerdings sehr ähnlich.
Man bekämpfte die Demokratie und den Liberalismus, und häufig war auch Antisemitismus mit im Spiel. Edgar Julius Jung, Carl Schmitt, Ernst Jünger und Oswald Spengler sind nur einige Vertreter dieser Richtung. Ihre Schriften waren zum Teil weit verbreitet. Was waren die Ziele dieser Autoren? Was hatten sie mit den Nationalsozialisten gemein? Kann man sie als intellektuelle Wegbereiter Hitlers bezeichnen?

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Ministerialbürokratie und die Judenmörder

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 23.11., 19.30 Uhr )

1933 strömten viele Akademiker in die NSDAP. Viele aus Opportunismus, etliche aber auch aus Überzeugung. Schon bald nach Hitlers Machtübernahme werden die Verfolgungsbehörden - Gestapo, Kripo und später das Reichssicherheitshauptamt - von jungen Intellektuellen geführt, die fanatische Nationalsozialisten waren. Gleichzeitig existierte noch die alte Ministerialbürokratie. In der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 trafen Vertreter beider Gruppen aufeinander. Die Vernichtung der europäischen Juden hatte bereits begonnen. Die SS nutzte diese Konferenz, um die Ministerien darüber zu informieren und die weiteren „Aktionen“ zu besprechen.
Wer waren die Teilnehmer dieser Konferenz? Wie standen sie zu dem Vorhaben, die europäischen Juden zu vernichten? Gab es Widerstände seitens der Ministerialbürokratie angesichts dieser ungeheuren Vorgänge?

freie Plätze FilmvorfĂĽhrung: DIE WANNSEE-KONFERENZ

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Fr., 24.11., 17.00 Uhr )

1984 wurde unter der Regie von Heinz Schirk der Fernsehfilm DIE WANNSEEKONFERENZ gedreht. Hierbei handelt es sich um eine Rekonstruktion der Konferenz vom 20. Januar 1942 auf der Grundlage des überlieferten Protokolls. Hervorragende Darsteller machen deutlich, wie tief der Antisemitismus im Weltbild nicht nur der SS-Männer, sondern auch bei den Vertretern der alten Staatsbürokratie verankert war.

Zu sehen sind u.a. Walter Mattausch als Reinhard Heydrich, Gerd Böckmann als Adolf Eichmann und Martin Lüttge als SS-Mann Dr. Rudolf Lange.

Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Chefs der Kasseler Gestapo

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 30.11., 19.30 Uhr )

Die Kasseler Gestapo wurde von hochgebildeten Männern aus bürgerlichen Familien geleitet.
Alle hatten Abitur und einen Universitätsabschluss, etliche einen Doktortitel. In der Gesamtbevölkerung hatten 5% Abitur, 12% einen Realschulabschluss und 83% den Hauptschulabschluss. Auch in Kassel wurde somit der Verfolgungsapparat von einer Bildungselite geführt.
Wer waren diese Männer, wie führten sie die Kasssler Gestapo, welchen Anteil hatten sie am Holocaust, und was geschah mit Ihnen nach dem Krieg?
Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, wird auf diese Fragen Antworten geben.

Veranstaltung ohne Anmeldung Juden in Galizien

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(, , ab So., 1.10., 17.00 Uhr )

Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multi-ethnischen Gesellschaft. Das galizischen Ölrevier war für die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg kriegswichtig. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zusammengepfercht, zur Zwangsarbeit herangezogen und schließlich vernichtet.
Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Sie erzählt die Geschichte von Entrechtung, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Hunger, von Ghettoisierung und Massenerschießungen, von den Transporten ohne Wiederkehr in das Vernichtungslager Belzec. Sie beschäftigt sich mit Opfern, Tätern sowie mit Rettern und Überlebenden.
Eröffnung: Sonntag 1.10.2017 um 17 Uhr. Die Ausstellung dauert voraussichtlich bis zum 1. Dezember. Ausstellungsort: Sara Nussbaum Zentrum
Kooperationspartner: Gesellschaft fĂĽr Christlich-JĂĽdische Zusammenarbeit und vhs Region Kassel.
Kurator Deutschland: Klaus Hasbron-Blume
Gestaltung: Christian Hermann Träger:
Träger: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Region Köln-Bonn

freie Plätze Ăśber den Dächern der Uni I

(Kassel, Universität, Infopoint, Henschelstr. 4, ab Fr., 11.8., 10.00 Uhr )

Die Universität Kassel am Holländischen Platz wird von verschiedenen Aussichtspunkten erkundet. Von hier aus ist die gegenwärtige Struktur der Gebäude und Anlagen sehr gut zu erkennen. Aber auch die Geschichte dieses Stadtquartiers mit der "alten Henschelei" hat ihre Spuren hinterlassen, die nach wie vor von oben gut sichtbar sind.
Treffpunkt ist der Info-Point der Universität in der Henschelstr. 4.
Die Tour dauert zwei Stunden.

freie Plätze Ăśber den Dächern der Uni I

(Kassel, Universität, Infopoint, Henschelstr. 4, ab Fr., 3.11., 10.00 Uhr )

Die Universität Kassel am Holländischen Platz wird von verschiedenen Aussichtspunkten erkundet. Von hier aus ist die gegenwärtige Struktur der Gebäude und Anlagen sehr gut zu erkennen. Aber auch die Geschichte dieses Stadtquartiers mit der "alten Henschelei" hat ihre Spuren hinterlassen, die nach wie vor von oben gut sichtbar sind.
Treffpunkt ist der Info-Point der Universität in der Henschelstr. 4.
Die Tour dauert zwei Stunden.

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Aktuelles Programmheft

Das nächste Semester beginnt am 12. Februar 2018

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Veranstaltung ohne Anmeldung Kurhessen 1813 – 1831 Von der Restauration zum Verfassungsstaat.

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 5.10., 19.30 Uhr )

Kaum ein anderer Staat Deutschlands erlebte bei und nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress seine Restauration so exemplarisch wie das Kurfürstentum Hessen, dessen Name schon ein Anachronismus war. An seiner Wiederherstellung nach dem Zusammenbruch des Königreiches Westphalen hatte die Bevölkerung wesentlichen Anteil. Ihre Hoffnungen wurden aber bald enttäuscht, als das Bemühen um eine zeitgemäße Verfassung lange vergeblich blieb und erst im Verfassungskampf der Revolution von 1830/31 Erfolg hatte. Dieser Rückstand gegenüber vergleichbaren deutschen Ländern verdeckte auch beachtliche und zukunftsweisende Leistungen und Entwicklungen des kurhessischen Staates, zumal in seiner Hauptstadt Kassel. Diese gingen zunehmend von einem selbstbewusst gewordenen Bürgertum aus.

freie Plätze BergparkgenĂĽsse

(Kassel, Bergpark Wilhelmshöhe, Treffpunkt: vor dem Gewächshaus, ab Sa., 23.9., 14.00 Uhr )

Die Tour „Bergparkgenüsse“ bringt Ihnen den Bergpark Wilhelmshöhe nicht nur per Pedes, sondern auch geschmacklich näher. Beginnend am Großen Gewächshaus, werden Sie abseits touristischer Attraktionen über das Ökonomiegelände auf die nördliche Seite des Parks vorbei am Hexenhäuschen und dem Neuen Wasserfall entführt. An entlegenen Orten mit teilweise fantastischer Aussicht können Sie probieren, welche "Schmeggewöhlerchen" Nordhessen zu bieten hat.
Treffpunkt: Parkeingang vor dem Großen Gewächshaus
Dauer: 2 Std
Bitte ziehen Sie festes Schuhwerk an.
Die Wanderung ist nicht barrierefrei.

freie Plätze Die Wiege der WasserkĂĽnste I, Wasser fĂĽr die Kaskaden

(, Parkplatz "Essigberg", ab Sa., 14.10., 14.00 Uhr )

Ahne, Drusel, Eder und der Bergbau im Habichtswald, was haben sie gemeinsam? Wo befindet sich die Ahnequelle? Woher und wie kommt das Wasser seit ĂĽber 300 Jahren zu den barocken WasserkĂĽnsten?
Diese und viele weitere Fragen werden bei der Tour durch die „Wiege der barocken Wasserkünste“ beantwortet. Beginnend auf dem Parkplatz-Essigberg (gut erreichbar mit der Bus -Linie 22), führt die Wanderung auch abseits von befestigten Wegen zu den „Geheimnissen“ der Wasserversorgung für die barocken Wasserkünste.
Start: Parkplatz Essigberg, Habichtswald
(Buslinie 22 bis Essigberg, kurzer FuĂźweg vom Bus zum Parkplatz)
Ende: Besucherzentrum Herkules

Bitte ziehen Sie festes Schuhwerk an! Die Wanderung ist nicht barrierefrei.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Konservative Revolution

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 2.11., 19.30 Uhr )

Viele akademisch gebildete Deutsche wurden vom Nationalsozialismus angezogen. Ein Beispiel ist eine Gruppe von rechten Intellektuellen, die lose miteinander verbunden waren und deren politische Haltung man als „Konservative Revolution“ bezeichnet. Nicht alle ihre Vertreter gingen zu den Nationalsozialisten, ihre Anschauungen waren denen des NS allerdings sehr ähnlich.
Man bekämpfte die Demokratie und den Liberalismus, und häufig war auch Antisemitismus mit im Spiel. Edgar Julius Jung, Carl Schmitt, Ernst Jünger und Oswald Spengler sind nur einige Vertreter dieser Richtung. Ihre Schriften waren zum Teil weit verbreitet. Was waren die Ziele dieser Autoren? Was hatten sie mit den Nationalsozialisten gemein? Kann man sie als intellektuelle Wegbereiter Hitlers bezeichnen?

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Ministerialbürokratie und die Judenmörder

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 23.11., 19.30 Uhr )

1933 strömten viele Akademiker in die NSDAP. Viele aus Opportunismus, etliche aber auch aus Überzeugung. Schon bald nach Hitlers Machtübernahme werden die Verfolgungsbehörden - Gestapo, Kripo und später das Reichssicherheitshauptamt - von jungen Intellektuellen geführt, die fanatische Nationalsozialisten waren. Gleichzeitig existierte noch die alte Ministerialbürokratie. In der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 trafen Vertreter beider Gruppen aufeinander. Die Vernichtung der europäischen Juden hatte bereits begonnen. Die SS nutzte diese Konferenz, um die Ministerien darüber zu informieren und die weiteren „Aktionen“ zu besprechen.
Wer waren die Teilnehmer dieser Konferenz? Wie standen sie zu dem Vorhaben, die europäischen Juden zu vernichten? Gab es Widerstände seitens der Ministerialbürokratie angesichts dieser ungeheuren Vorgänge?

freie Plätze FilmvorfĂĽhrung: DIE WANNSEE-KONFERENZ

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Fr., 24.11., 17.00 Uhr )

1984 wurde unter der Regie von Heinz Schirk der Fernsehfilm DIE WANNSEEKONFERENZ gedreht. Hierbei handelt es sich um eine Rekonstruktion der Konferenz vom 20. Januar 1942 auf der Grundlage des überlieferten Protokolls. Hervorragende Darsteller machen deutlich, wie tief der Antisemitismus im Weltbild nicht nur der SS-Männer, sondern auch bei den Vertretern der alten Staatsbürokratie verankert war.

Zu sehen sind u.a. Walter Mattausch als Reinhard Heydrich, Gerd Böckmann als Adolf Eichmann und Martin Lüttge als SS-Mann Dr. Rudolf Lange.

Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Chefs der Kasseler Gestapo

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 30.11., 19.30 Uhr )

Die Kasseler Gestapo wurde von hochgebildeten Männern aus bürgerlichen Familien geleitet.
Alle hatten Abitur und einen Universitätsabschluss, etliche einen Doktortitel. In der Gesamtbevölkerung hatten 5% Abitur, 12% einen Realschulabschluss und 83% den Hauptschulabschluss. Auch in Kassel wurde somit der Verfolgungsapparat von einer Bildungselite geführt.
Wer waren diese Männer, wie führten sie die Kasssler Gestapo, welchen Anteil hatten sie am Holocaust, und was geschah mit Ihnen nach dem Krieg?
Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, wird auf diese Fragen Antworten geben.

Veranstaltung ohne Anmeldung Juden in Galizien

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(, , ab So., 1.10., 17.00 Uhr )

Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multi-ethnischen Gesellschaft. Das galizischen Ölrevier war für die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg kriegswichtig. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zusammengepfercht, zur Zwangsarbeit herangezogen und schließlich vernichtet.
Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Sie erzählt die Geschichte von Entrechtung, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Hunger, von Ghettoisierung und Massenerschießungen, von den Transporten ohne Wiederkehr in das Vernichtungslager Belzec. Sie beschäftigt sich mit Opfern, Tätern sowie mit Rettern und Überlebenden.
Eröffnung: Sonntag 1.10.2017 um 17 Uhr. Die Ausstellung dauert voraussichtlich bis zum 1. Dezember. Ausstellungsort: Sara Nussbaum Zentrum
Kooperationspartner: Gesellschaft fĂĽr Christlich-JĂĽdische Zusammenarbeit und vhs Region Kassel.
Kurator Deutschland: Klaus Hasbron-Blume
Gestaltung: Christian Hermann Träger:
Träger: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Region Köln-Bonn

freie Plätze Ăśber den Dächern der Uni I

(Kassel, Universität, Infopoint, Henschelstr. 4, ab Fr., 11.8., 10.00 Uhr )

Die Universität Kassel am Holländischen Platz wird von verschiedenen Aussichtspunkten erkundet. Von hier aus ist die gegenwärtige Struktur der Gebäude und Anlagen sehr gut zu erkennen. Aber auch die Geschichte dieses Stadtquartiers mit der "alten Henschelei" hat ihre Spuren hinterlassen, die nach wie vor von oben gut sichtbar sind.
Treffpunkt ist der Info-Point der Universität in der Henschelstr. 4.
Die Tour dauert zwei Stunden.

freie Plätze Ăśber den Dächern der Uni I

(Kassel, Universität, Infopoint, Henschelstr. 4, ab Fr., 3.11., 10.00 Uhr )

Die Universität Kassel am Holländischen Platz wird von verschiedenen Aussichtspunkten erkundet. Von hier aus ist die gegenwärtige Struktur der Gebäude und Anlagen sehr gut zu erkennen. Aber auch die Geschichte dieses Stadtquartiers mit der "alten Henschelei" hat ihre Spuren hinterlassen, die nach wie vor von oben gut sichtbar sind.
Treffpunkt ist der Info-Point der Universität in der Henschelstr. 4.
Die Tour dauert zwei Stunden.

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(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 5.10., 19.30 Uhr )

Kaum ein anderer Staat Deutschlands erlebte bei und nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress seine Restauration so exemplarisch wie das Kurfürstentum Hessen, dessen Name schon ein Anachronismus war. An seiner Wiederherstellung nach dem Zusammenbruch des Königreiches Westphalen hatte die Bevölkerung wesentlichen Anteil. Ihre Hoffnungen wurden aber bald enttäuscht, als das Bemühen um eine zeitgemäße Verfassung lange vergeblich blieb und erst im Verfassungskampf der Revolution von 1830/31 Erfolg hatte. Dieser Rückstand gegenüber vergleichbaren deutschen Ländern verdeckte auch beachtliche und zukunftsweisende Leistungen und Entwicklungen des kurhessischen Staates, zumal in seiner Hauptstadt Kassel. Diese gingen zunehmend von einem selbstbewusst gewordenen Bürgertum aus.

freie Plätze BergparkgenĂĽsse

(Kassel, Bergpark Wilhelmshöhe, Treffpunkt: vor dem Gewächshaus, ab Sa., 23.9., 14.00 Uhr )

Die Tour „Bergparkgenüsse“ bringt Ihnen den Bergpark Wilhelmshöhe nicht nur per Pedes, sondern auch geschmacklich näher. Beginnend am Großen Gewächshaus, werden Sie abseits touristischer Attraktionen über das Ökonomiegelände auf die nördliche Seite des Parks vorbei am Hexenhäuschen und dem Neuen Wasserfall entführt. An entlegenen Orten mit teilweise fantastischer Aussicht können Sie probieren, welche "Schmeggewöhlerchen" Nordhessen zu bieten hat.
Treffpunkt: Parkeingang vor dem Großen Gewächshaus
Dauer: 2 Std
Bitte ziehen Sie festes Schuhwerk an.
Die Wanderung ist nicht barrierefrei.

freie Plätze Die Wiege der WasserkĂĽnste I, Wasser fĂĽr die Kaskaden

(, Parkplatz "Essigberg", ab Sa., 14.10., 14.00 Uhr )

Ahne, Drusel, Eder und der Bergbau im Habichtswald, was haben sie gemeinsam? Wo befindet sich die Ahnequelle? Woher und wie kommt das Wasser seit ĂĽber 300 Jahren zu den barocken WasserkĂĽnsten?
Diese und viele weitere Fragen werden bei der Tour durch die „Wiege der barocken Wasserkünste“ beantwortet. Beginnend auf dem Parkplatz-Essigberg (gut erreichbar mit der Bus -Linie 22), führt die Wanderung auch abseits von befestigten Wegen zu den „Geheimnissen“ der Wasserversorgung für die barocken Wasserkünste.
Start: Parkplatz Essigberg, Habichtswald
(Buslinie 22 bis Essigberg, kurzer FuĂźweg vom Bus zum Parkplatz)
Ende: Besucherzentrum Herkules

Bitte ziehen Sie festes Schuhwerk an! Die Wanderung ist nicht barrierefrei.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Konservative Revolution

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 2.11., 19.30 Uhr )

Viele akademisch gebildete Deutsche wurden vom Nationalsozialismus angezogen. Ein Beispiel ist eine Gruppe von rechten Intellektuellen, die lose miteinander verbunden waren und deren politische Haltung man als „Konservative Revolution“ bezeichnet. Nicht alle ihre Vertreter gingen zu den Nationalsozialisten, ihre Anschauungen waren denen des NS allerdings sehr ähnlich.
Man bekämpfte die Demokratie und den Liberalismus, und häufig war auch Antisemitismus mit im Spiel. Edgar Julius Jung, Carl Schmitt, Ernst Jünger und Oswald Spengler sind nur einige Vertreter dieser Richtung. Ihre Schriften waren zum Teil weit verbreitet. Was waren die Ziele dieser Autoren? Was hatten sie mit den Nationalsozialisten gemein? Kann man sie als intellektuelle Wegbereiter Hitlers bezeichnen?

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Ministerialbürokratie und die Judenmörder

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 23.11., 19.30 Uhr )

1933 strömten viele Akademiker in die NSDAP. Viele aus Opportunismus, etliche aber auch aus Überzeugung. Schon bald nach Hitlers Machtübernahme werden die Verfolgungsbehörden - Gestapo, Kripo und später das Reichssicherheitshauptamt - von jungen Intellektuellen geführt, die fanatische Nationalsozialisten waren. Gleichzeitig existierte noch die alte Ministerialbürokratie. In der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 trafen Vertreter beider Gruppen aufeinander. Die Vernichtung der europäischen Juden hatte bereits begonnen. Die SS nutzte diese Konferenz, um die Ministerien darüber zu informieren und die weiteren „Aktionen“ zu besprechen.
Wer waren die Teilnehmer dieser Konferenz? Wie standen sie zu dem Vorhaben, die europäischen Juden zu vernichten? Gab es Widerstände seitens der Ministerialbürokratie angesichts dieser ungeheuren Vorgänge?

freie Plätze FilmvorfĂĽhrung: DIE WANNSEE-KONFERENZ

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Fr., 24.11., 17.00 Uhr )

1984 wurde unter der Regie von Heinz Schirk der Fernsehfilm DIE WANNSEEKONFERENZ gedreht. Hierbei handelt es sich um eine Rekonstruktion der Konferenz vom 20. Januar 1942 auf der Grundlage des überlieferten Protokolls. Hervorragende Darsteller machen deutlich, wie tief der Antisemitismus im Weltbild nicht nur der SS-Männer, sondern auch bei den Vertretern der alten Staatsbürokratie verankert war.

Zu sehen sind u.a. Walter Mattausch als Reinhard Heydrich, Gerd Böckmann als Adolf Eichmann und Martin Lüttge als SS-Mann Dr. Rudolf Lange.

Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Chefs der Kasseler Gestapo

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 30.11., 19.30 Uhr )

Die Kasseler Gestapo wurde von hochgebildeten Männern aus bürgerlichen Familien geleitet.
Alle hatten Abitur und einen Universitätsabschluss, etliche einen Doktortitel. In der Gesamtbevölkerung hatten 5% Abitur, 12% einen Realschulabschluss und 83% den Hauptschulabschluss. Auch in Kassel wurde somit der Verfolgungsapparat von einer Bildungselite geführt.
Wer waren diese Männer, wie führten sie die Kasssler Gestapo, welchen Anteil hatten sie am Holocaust, und was geschah mit Ihnen nach dem Krieg?
Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, wird auf diese Fragen Antworten geben.

Veranstaltung ohne Anmeldung Juden in Galizien

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(, , ab So., 1.10., 17.00 Uhr )

Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multi-ethnischen Gesellschaft. Das galizischen Ölrevier war für die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg kriegswichtig. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zusammengepfercht, zur Zwangsarbeit herangezogen und schließlich vernichtet.
Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Sie erzählt die Geschichte von Entrechtung, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Hunger, von Ghettoisierung und Massenerschießungen, von den Transporten ohne Wiederkehr in das Vernichtungslager Belzec. Sie beschäftigt sich mit Opfern, Tätern sowie mit Rettern und Überlebenden.
Eröffnung: Sonntag 1.10.2017 um 17 Uhr. Die Ausstellung dauert voraussichtlich bis zum 1. Dezember. Ausstellungsort: Sara Nussbaum Zentrum
Kooperationspartner: Gesellschaft fĂĽr Christlich-JĂĽdische Zusammenarbeit und vhs Region Kassel.
Kurator Deutschland: Klaus Hasbron-Blume
Gestaltung: Christian Hermann Träger:
Träger: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Region Köln-Bonn

freie Plätze Ăśber den Dächern der Uni I

(Kassel, Universität, Infopoint, Henschelstr. 4, ab Fr., 11.8., 10.00 Uhr )

Die Universität Kassel am Holländischen Platz wird von verschiedenen Aussichtspunkten erkundet. Von hier aus ist die gegenwärtige Struktur der Gebäude und Anlagen sehr gut zu erkennen. Aber auch die Geschichte dieses Stadtquartiers mit der "alten Henschelei" hat ihre Spuren hinterlassen, die nach wie vor von oben gut sichtbar sind.
Treffpunkt ist der Info-Point der Universität in der Henschelstr. 4.
Die Tour dauert zwei Stunden.

freie Plätze Ăśber den Dächern der Uni I

(Kassel, Universität, Infopoint, Henschelstr. 4, ab Fr., 3.11., 10.00 Uhr )

Die Universität Kassel am Holländischen Platz wird von verschiedenen Aussichtspunkten erkundet. Von hier aus ist die gegenwärtige Struktur der Gebäude und Anlagen sehr gut zu erkennen. Aber auch die Geschichte dieses Stadtquartiers mit der "alten Henschelei" hat ihre Spuren hinterlassen, die nach wie vor von oben gut sichtbar sind.
Treffpunkt ist der Info-Point der Universität in der Henschelstr. 4.
Die Tour dauert zwei Stunden.

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