Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Kelten, Römer und Chatten in Nordhessen

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 21.2., 19.30 Uhr )

Seit 2014 haben wir den Lauf zahlreicher antiker Reisewege und römischer Marschwege in Nordhessen, Südniedersachsen, Ostwestfalen und Westthüringen ermittelt und kartiert.
Im Herbst 2016 erweiterten wir unser Suchgebiet und beziehen nun auch die Zeit der Kelten mit ein.
Das Kernland der Chatten und seine zahlreichen eisenzeitlichen (keltischen) Burgen sind nun unser Thema.
Ziel ist es, ein Gesamtbild des chattischen Zentrums zur Römerzeit zu gewinnen.
Ein zweites Thema ist der von Tacitus erwähnte Hauptort der Chatten, das rätselhafte „Mattium“
nördlich der Adrana (Eder). Maden, Metze, Matzoff, Kirchberg, Fritzlar, Geismar, Gudensberg und Obervorschütz sind seit langem Favoriten, wenn die Diskussion über Mattium geführt wird.
Auch der zweite rätselhafte Ort im chattischen Kernland wird uns beschäftigen: „Amisia“ - Wenn das für Sie wie „Ems“ klingt, liegen Sie vermutlich nicht falsch. Amisia ist auf der Karte des Ptolemäus einer der drei prominentesten Orte im rechtsrheinischen Germanien der Römerzeit. Wissenschaftler vermuten Amisia im Raume Fritzlar / Gudensberg.
Nicht zuletzt werden wir auch weiter auf die Spuren der Römer achten.
Kursabende: 21.2., 28.2.,7.3.,14.3., 21.3., 28.3.,18.4. und 25.4. 2017.
Exkursionen: 4.3., 18.3., 1.4. und 22.4. 17.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf und Landgräfin. Landesherrschaft als Gemeinschaftsprojekt

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 20.4., 18.00 Uhr )

Die fürstliche Paarbeziehung war nicht zwangsläufig auf Tisch und Bett beschränkt. Auch wenn Regentschaft und Nachfolge den Landgrafen vorbehalten waren, übten ihre Frauen ebenfalls Herrschaft aus. Dafür mussten diese nicht auf das Ableben ihres Gemahls warten, da sie selbst über Handlungsmöglichkeiten verfügten, die in unterschiedlicher Intensität zu nutzen waren. Idealerweise formierten sich die Eheleute zu einem herrschenden Paar, welches die Landgrafschaft gleich einem Familienunternehmen führte. Gemeinsam machten sie etwa Schenkungen und trugen sie Konflikte aus. Aber erst die Arbeitsteilung machte die partnerschaftliche Landesherrschaft aus: Die Landgräfinnen kümmerten sich um Bittsteller wie Schenkungen und fungierten in Abwesenheit der Ehemänner als Stellvertreterinnen. Am Beispiel ausgewählter landgräflicher Paare stellt der Vortrag Formen der Zusammenarbeit im zeitlichen Wandel vor und fragt nach den Gründen, die eine Beteiligung der Landgräfinnen begünstigten.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgrafschaft ohne Landgraf: Wer regiert, wenn kein Fürst da ist?

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 27.4., 18.00 Uhr )

Was passiert eigentlich, wenn ein Fürstentum ohne Fürst dasteht? An den Jahren nach 1413 lässt sich das gut zeigen. Beim unerwarteten Tod Landgraf Hermanns II. gab es zwei Töchter und einen unmündigen Sohn, Ludwig I., für den sein Onkel, der Welfe Heinrich der Milde von Lüneburg, die Vormundschaft übernahm. Hinter dessen Wirken sind die beiden älteren Schwestern Ludwigs zu erkennen. Gleichzeitig unterstützte ein Kreis adliger Räte diese Art stellvertretender Herrschaft. All diese Umstände spiegeln sich in der hessischen Geschichtsschreibung nur sehr verzerrt: Denn sie entstand um 1500, als erneut eine Vormundschaft absehbar war. Was man damals über die Zeit nach 1413 berichtete, war in Wirklichkeit ein Programm für die Zeitgenossen, das durch die Geschichte legitimiert sein sollte.

Veranstaltung ohne Anmeldung Vermögend, vernetzt und gebildet. Die „Beamten“ de

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 4.5., 18.00 Uhr )

Heutzutage sollen Beamte die öffentlichen Interessen vertreten, nicht aber eigene Geschäfte vorantreiben oder gar Familienangehörigen einen Platz im Staatsdienst verschaffen. Doch was heute unweigerlich den Vorwurf von Korruption und Vetternwirtschaft auf sich zöge, war im Mittelalter der Normalfall. Da damals modernere Strukturen der Verwaltung erst langsam entstanden, waren mit der Funktion von Beamten andere Erwartungen verknüpft und daher ihre Auswahl an andere Kriterien gebunden: So musste ein hochrangiger Beamter selbstverständlich auch in der Lage sein, seinem Fürsten ein Darlehen zu gewähren.
Der Vortrag wird der Frage nach der Entstehung landesherrlicher Verwaltung am Beispiel der Landgrafschaft Hessen im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert nachgehen. Dabei soll es besonders um die Rolle der Beamten und ihre Qualifikationen gehen, zu denen neben der Ausbildung auch Besitz und soziale Herkunft zählten.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 17.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze Einführung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 28.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Stadtwanderung - Vom Dorfrand in den Vorderen Westen

(, Treffpunkt: Endstation Tram 1, Wilhelmshöhe, ab Sa., 20.5., 16.00 Uhr )

Von den Feldern ausserhalb Bad Wilhelmshöhes kommend, wartet Wahlershausen mit Gärten, Fachwerkhäusern, Dorfbach (Drusel), Brücklein und fotogenen Winkeln auf. Dörfliches Flair in Kassel ist zu sehen. Entlang der Wege wird Stadtgeschichte erlebbar. Es geht hinein in den Vorderen Westen, geleitet vom "Grün", das sich vom Berg bis zur Stadthalle hinzieht.
Treffpunkt ist die Endstation der Straßenbahnlinie 1 in Wilhelmshöhe.

freie Plätze Stadtwanderung - Die städtische Fulda entdecken

(, Treffpunkt: vor der documenta-Halle, ab Sa., 10.6., 16.00 Uhr )

Entlang der Fulda, beidseits auf ufernahen Strassen und Wegen, sind Neubauten entstanden. Alte Bausubstanz wurde z.T. liebevoll integriert. Wie wirken diese Uferseiten im direkten Vergleich auf uns? Verschlungene Wege, stille Winkel und das stete Vorbeifliessen der Fulda ergeben eine ganz eigene vom Fluss dominierte Ansicht Kassels. Treffpunkt und Start ist vor der Documenta -Halle.
Der Rundgang durch die von Fachwerkhäusern geprägte Altstadt Grebensteins startet an der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Schöne Fachwerkhäuser, die Stadtkirche, die funktionsfähige Hagenmühle und ihr Wasserzulauf sowie eine restaurierte Brücke der Carlsbahn sind einzelne Stationen. Auf dem Weg zum Burgberg liegen der jüdische Friedhof und ein Denklehrpfad. Den Berggipfel krönt die ersteigbare Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel.

Veranstaltung ohne Anmeldung Kosmogonie in Stein

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Wolfhagen, Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr. 1, ab So., 21.5., 16.00 Uhr )

"Menhir von Istha: Die Symbolik ist unklar" so die HNA im Februar 2016. Es geht um den konischen Sandstein im Wolfhager Museum, der 1969 beim Pflügen auf einem Feld bei Istha gefunden wurde. Der Fundplatz könnte ein vorgeschichtlicher Kultplatz sein. Das Besondere an dem Stein ist eine Gravur - ein aufrechtstehendes Oval, das von einem Kreis überlagert wird. Ebenso finden sich kleine kreisförmige Eintiefungen. Wie bei jedem abstrahierten Zeichen gibt es hier immer einen Interpretationsspielraum. Seine nicht figürliche Gravur könnte auf astronomische Vorstellungen verweisen. Eine mögliche Interpretation ist die der Darstellung einer Kosmogonie: In vielen Schöpfungsmythen wird aus einem ursprünglichen Chaos durch göttliche Allmacht Himmel und Erde geschaffen. Hinter allen Erscheinungen des Lebens steht eine Urkraft. Dies zu illustrieren scheint das Anliegen des „Schöpfers“ des Menhirs zu sein.

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(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 21.2., 19.30 Uhr )

Seit 2014 haben wir den Lauf zahlreicher antiker Reisewege und römischer Marschwege in Nordhessen, Südniedersachsen, Ostwestfalen und Westthüringen ermittelt und kartiert.
Im Herbst 2016 erweiterten wir unser Suchgebiet und beziehen nun auch die Zeit der Kelten mit ein.
Das Kernland der Chatten und seine zahlreichen eisenzeitlichen (keltischen) Burgen sind nun unser Thema.
Ziel ist es, ein Gesamtbild des chattischen Zentrums zur Römerzeit zu gewinnen.
Ein zweites Thema ist der von Tacitus erwähnte Hauptort der Chatten, das rätselhafte „Mattium“
nördlich der Adrana (Eder). Maden, Metze, Matzoff, Kirchberg, Fritzlar, Geismar, Gudensberg und Obervorschütz sind seit langem Favoriten, wenn die Diskussion über Mattium geführt wird.
Auch der zweite rätselhafte Ort im chattischen Kernland wird uns beschäftigen: „Amisia“ - Wenn das für Sie wie „Ems“ klingt, liegen Sie vermutlich nicht falsch. Amisia ist auf der Karte des Ptolemäus einer der drei prominentesten Orte im rechtsrheinischen Germanien der Römerzeit. Wissenschaftler vermuten Amisia im Raume Fritzlar / Gudensberg.
Nicht zuletzt werden wir auch weiter auf die Spuren der Römer achten.
Kursabende: 21.2., 28.2.,7.3.,14.3., 21.3., 28.3.,18.4. und 25.4. 2017.
Exkursionen: 4.3., 18.3., 1.4. und 22.4. 17.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf und Landgräfin. Landesherrschaft als Gemeinschaftsprojekt

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 20.4., 18.00 Uhr )

Die fürstliche Paarbeziehung war nicht zwangsläufig auf Tisch und Bett beschränkt. Auch wenn Regentschaft und Nachfolge den Landgrafen vorbehalten waren, übten ihre Frauen ebenfalls Herrschaft aus. Dafür mussten diese nicht auf das Ableben ihres Gemahls warten, da sie selbst über Handlungsmöglichkeiten verfügten, die in unterschiedlicher Intensität zu nutzen waren. Idealerweise formierten sich die Eheleute zu einem herrschenden Paar, welches die Landgrafschaft gleich einem Familienunternehmen führte. Gemeinsam machten sie etwa Schenkungen und trugen sie Konflikte aus. Aber erst die Arbeitsteilung machte die partnerschaftliche Landesherrschaft aus: Die Landgräfinnen kümmerten sich um Bittsteller wie Schenkungen und fungierten in Abwesenheit der Ehemänner als Stellvertreterinnen. Am Beispiel ausgewählter landgräflicher Paare stellt der Vortrag Formen der Zusammenarbeit im zeitlichen Wandel vor und fragt nach den Gründen, die eine Beteiligung der Landgräfinnen begünstigten.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgrafschaft ohne Landgraf: Wer regiert, wenn kein Fürst da ist?

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 27.4., 18.00 Uhr )

Was passiert eigentlich, wenn ein Fürstentum ohne Fürst dasteht? An den Jahren nach 1413 lässt sich das gut zeigen. Beim unerwarteten Tod Landgraf Hermanns II. gab es zwei Töchter und einen unmündigen Sohn, Ludwig I., für den sein Onkel, der Welfe Heinrich der Milde von Lüneburg, die Vormundschaft übernahm. Hinter dessen Wirken sind die beiden älteren Schwestern Ludwigs zu erkennen. Gleichzeitig unterstützte ein Kreis adliger Räte diese Art stellvertretender Herrschaft. All diese Umstände spiegeln sich in der hessischen Geschichtsschreibung nur sehr verzerrt: Denn sie entstand um 1500, als erneut eine Vormundschaft absehbar war. Was man damals über die Zeit nach 1413 berichtete, war in Wirklichkeit ein Programm für die Zeitgenossen, das durch die Geschichte legitimiert sein sollte.

Veranstaltung ohne Anmeldung Vermögend, vernetzt und gebildet. Die „Beamten“ de

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 4.5., 18.00 Uhr )

Heutzutage sollen Beamte die öffentlichen Interessen vertreten, nicht aber eigene Geschäfte vorantreiben oder gar Familienangehörigen einen Platz im Staatsdienst verschaffen. Doch was heute unweigerlich den Vorwurf von Korruption und Vetternwirtschaft auf sich zöge, war im Mittelalter der Normalfall. Da damals modernere Strukturen der Verwaltung erst langsam entstanden, waren mit der Funktion von Beamten andere Erwartungen verknüpft und daher ihre Auswahl an andere Kriterien gebunden: So musste ein hochrangiger Beamter selbstverständlich auch in der Lage sein, seinem Fürsten ein Darlehen zu gewähren.
Der Vortrag wird der Frage nach der Entstehung landesherrlicher Verwaltung am Beispiel der Landgrafschaft Hessen im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert nachgehen. Dabei soll es besonders um die Rolle der Beamten und ihre Qualifikationen gehen, zu denen neben der Ausbildung auch Besitz und soziale Herkunft zählten.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 17.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze Einführung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 28.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Stadtwanderung - Vom Dorfrand in den Vorderen Westen

(, Treffpunkt: Endstation Tram 1, Wilhelmshöhe, ab Sa., 20.5., 16.00 Uhr )

Von den Feldern ausserhalb Bad Wilhelmshöhes kommend, wartet Wahlershausen mit Gärten, Fachwerkhäusern, Dorfbach (Drusel), Brücklein und fotogenen Winkeln auf. Dörfliches Flair in Kassel ist zu sehen. Entlang der Wege wird Stadtgeschichte erlebbar. Es geht hinein in den Vorderen Westen, geleitet vom "Grün", das sich vom Berg bis zur Stadthalle hinzieht.
Treffpunkt ist die Endstation der Straßenbahnlinie 1 in Wilhelmshöhe.

freie Plätze Stadtwanderung - Die städtische Fulda entdecken

(, Treffpunkt: vor der documenta-Halle, ab Sa., 10.6., 16.00 Uhr )

Entlang der Fulda, beidseits auf ufernahen Strassen und Wegen, sind Neubauten entstanden. Alte Bausubstanz wurde z.T. liebevoll integriert. Wie wirken diese Uferseiten im direkten Vergleich auf uns? Verschlungene Wege, stille Winkel und das stete Vorbeifliessen der Fulda ergeben eine ganz eigene vom Fluss dominierte Ansicht Kassels. Treffpunkt und Start ist vor der Documenta -Halle.
Der Rundgang durch die von Fachwerkhäusern geprägte Altstadt Grebensteins startet an der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Schöne Fachwerkhäuser, die Stadtkirche, die funktionsfähige Hagenmühle und ihr Wasserzulauf sowie eine restaurierte Brücke der Carlsbahn sind einzelne Stationen. Auf dem Weg zum Burgberg liegen der jüdische Friedhof und ein Denklehrpfad. Den Berggipfel krönt die ersteigbare Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel.

Veranstaltung ohne Anmeldung Kosmogonie in Stein

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Wolfhagen, Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr. 1, ab So., 21.5., 16.00 Uhr )

"Menhir von Istha: Die Symbolik ist unklar" so die HNA im Februar 2016. Es geht um den konischen Sandstein im Wolfhager Museum, der 1969 beim Pflügen auf einem Feld bei Istha gefunden wurde. Der Fundplatz könnte ein vorgeschichtlicher Kultplatz sein. Das Besondere an dem Stein ist eine Gravur - ein aufrechtstehendes Oval, das von einem Kreis überlagert wird. Ebenso finden sich kleine kreisförmige Eintiefungen. Wie bei jedem abstrahierten Zeichen gibt es hier immer einen Interpretationsspielraum. Seine nicht figürliche Gravur könnte auf astronomische Vorstellungen verweisen. Eine mögliche Interpretation ist die der Darstellung einer Kosmogonie: In vielen Schöpfungsmythen wird aus einem ursprünglichen Chaos durch göttliche Allmacht Himmel und Erde geschaffen. Hinter allen Erscheinungen des Lebens steht eine Urkraft. Dies zu illustrieren scheint das Anliegen des „Schöpfers“ des Menhirs zu sein.

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(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 21.2., 19.30 Uhr )

Seit 2014 haben wir den Lauf zahlreicher antiker Reisewege und römischer Marschwege in Nordhessen, Südniedersachsen, Ostwestfalen und Westthüringen ermittelt und kartiert.
Im Herbst 2016 erweiterten wir unser Suchgebiet und beziehen nun auch die Zeit der Kelten mit ein.
Das Kernland der Chatten und seine zahlreichen eisenzeitlichen (keltischen) Burgen sind nun unser Thema.
Ziel ist es, ein Gesamtbild des chattischen Zentrums zur Römerzeit zu gewinnen.
Ein zweites Thema ist der von Tacitus erwähnte Hauptort der Chatten, das rätselhafte „Mattium“
nördlich der Adrana (Eder). Maden, Metze, Matzoff, Kirchberg, Fritzlar, Geismar, Gudensberg und Obervorschütz sind seit langem Favoriten, wenn die Diskussion über Mattium geführt wird.
Auch der zweite rätselhafte Ort im chattischen Kernland wird uns beschäftigen: „Amisia“ - Wenn das für Sie wie „Ems“ klingt, liegen Sie vermutlich nicht falsch. Amisia ist auf der Karte des Ptolemäus einer der drei prominentesten Orte im rechtsrheinischen Germanien der Römerzeit. Wissenschaftler vermuten Amisia im Raume Fritzlar / Gudensberg.
Nicht zuletzt werden wir auch weiter auf die Spuren der Römer achten.
Kursabende: 21.2., 28.2.,7.3.,14.3., 21.3., 28.3.,18.4. und 25.4. 2017.
Exkursionen: 4.3., 18.3., 1.4. und 22.4. 17.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf und Landgräfin. Landesherrschaft als Gemeinschaftsprojekt

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 20.4., 18.00 Uhr )

Die fürstliche Paarbeziehung war nicht zwangsläufig auf Tisch und Bett beschränkt. Auch wenn Regentschaft und Nachfolge den Landgrafen vorbehalten waren, übten ihre Frauen ebenfalls Herrschaft aus. Dafür mussten diese nicht auf das Ableben ihres Gemahls warten, da sie selbst über Handlungsmöglichkeiten verfügten, die in unterschiedlicher Intensität zu nutzen waren. Idealerweise formierten sich die Eheleute zu einem herrschenden Paar, welches die Landgrafschaft gleich einem Familienunternehmen führte. Gemeinsam machten sie etwa Schenkungen und trugen sie Konflikte aus. Aber erst die Arbeitsteilung machte die partnerschaftliche Landesherrschaft aus: Die Landgräfinnen kümmerten sich um Bittsteller wie Schenkungen und fungierten in Abwesenheit der Ehemänner als Stellvertreterinnen. Am Beispiel ausgewählter landgräflicher Paare stellt der Vortrag Formen der Zusammenarbeit im zeitlichen Wandel vor und fragt nach den Gründen, die eine Beteiligung der Landgräfinnen begünstigten.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgrafschaft ohne Landgraf: Wer regiert, wenn kein Fürst da ist?

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 27.4., 18.00 Uhr )

Was passiert eigentlich, wenn ein Fürstentum ohne Fürst dasteht? An den Jahren nach 1413 lässt sich das gut zeigen. Beim unerwarteten Tod Landgraf Hermanns II. gab es zwei Töchter und einen unmündigen Sohn, Ludwig I., für den sein Onkel, der Welfe Heinrich der Milde von Lüneburg, die Vormundschaft übernahm. Hinter dessen Wirken sind die beiden älteren Schwestern Ludwigs zu erkennen. Gleichzeitig unterstützte ein Kreis adliger Räte diese Art stellvertretender Herrschaft. All diese Umstände spiegeln sich in der hessischen Geschichtsschreibung nur sehr verzerrt: Denn sie entstand um 1500, als erneut eine Vormundschaft absehbar war. Was man damals über die Zeit nach 1413 berichtete, war in Wirklichkeit ein Programm für die Zeitgenossen, das durch die Geschichte legitimiert sein sollte.

Veranstaltung ohne Anmeldung Vermögend, vernetzt und gebildet. Die „Beamten“ de

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 4.5., 18.00 Uhr )

Heutzutage sollen Beamte die öffentlichen Interessen vertreten, nicht aber eigene Geschäfte vorantreiben oder gar Familienangehörigen einen Platz im Staatsdienst verschaffen. Doch was heute unweigerlich den Vorwurf von Korruption und Vetternwirtschaft auf sich zöge, war im Mittelalter der Normalfall. Da damals modernere Strukturen der Verwaltung erst langsam entstanden, waren mit der Funktion von Beamten andere Erwartungen verknüpft und daher ihre Auswahl an andere Kriterien gebunden: So musste ein hochrangiger Beamter selbstverständlich auch in der Lage sein, seinem Fürsten ein Darlehen zu gewähren.
Der Vortrag wird der Frage nach der Entstehung landesherrlicher Verwaltung am Beispiel der Landgrafschaft Hessen im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert nachgehen. Dabei soll es besonders um die Rolle der Beamten und ihre Qualifikationen gehen, zu denen neben der Ausbildung auch Besitz und soziale Herkunft zählten.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 17.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze Einführung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 28.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Stadtwanderung - Vom Dorfrand in den Vorderen Westen

(, Treffpunkt: Endstation Tram 1, Wilhelmshöhe, ab Sa., 20.5., 16.00 Uhr )

Von den Feldern ausserhalb Bad Wilhelmshöhes kommend, wartet Wahlershausen mit Gärten, Fachwerkhäusern, Dorfbach (Drusel), Brücklein und fotogenen Winkeln auf. Dörfliches Flair in Kassel ist zu sehen. Entlang der Wege wird Stadtgeschichte erlebbar. Es geht hinein in den Vorderen Westen, geleitet vom "Grün", das sich vom Berg bis zur Stadthalle hinzieht.
Treffpunkt ist die Endstation der Straßenbahnlinie 1 in Wilhelmshöhe.

freie Plätze Stadtwanderung - Die städtische Fulda entdecken

(, Treffpunkt: vor der documenta-Halle, ab Sa., 10.6., 16.00 Uhr )

Entlang der Fulda, beidseits auf ufernahen Strassen und Wegen, sind Neubauten entstanden. Alte Bausubstanz wurde z.T. liebevoll integriert. Wie wirken diese Uferseiten im direkten Vergleich auf uns? Verschlungene Wege, stille Winkel und das stete Vorbeifliessen der Fulda ergeben eine ganz eigene vom Fluss dominierte Ansicht Kassels. Treffpunkt und Start ist vor der Documenta -Halle.
Der Rundgang durch die von Fachwerkhäusern geprägte Altstadt Grebensteins startet an der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Schöne Fachwerkhäuser, die Stadtkirche, die funktionsfähige Hagenmühle und ihr Wasserzulauf sowie eine restaurierte Brücke der Carlsbahn sind einzelne Stationen. Auf dem Weg zum Burgberg liegen der jüdische Friedhof und ein Denklehrpfad. Den Berggipfel krönt die ersteigbare Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel.

Veranstaltung ohne Anmeldung Kosmogonie in Stein

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Wolfhagen, Regionalmuseum Wolfhager Land, Ritterstr. 1, ab So., 21.5., 16.00 Uhr )

"Menhir von Istha: Die Symbolik ist unklar" so die HNA im Februar 2016. Es geht um den konischen Sandstein im Wolfhager Museum, der 1969 beim Pflügen auf einem Feld bei Istha gefunden wurde. Der Fundplatz könnte ein vorgeschichtlicher Kultplatz sein. Das Besondere an dem Stein ist eine Gravur - ein aufrechtstehendes Oval, das von einem Kreis überlagert wird. Ebenso finden sich kleine kreisförmige Eintiefungen. Wie bei jedem abstrahierten Zeichen gibt es hier immer einen Interpretationsspielraum. Seine nicht figürliche Gravur könnte auf astronomische Vorstellungen verweisen. Eine mögliche Interpretation ist die der Darstellung einer Kosmogonie: In vielen Schöpfungsmythen wird aus einem ursprünglichen Chaos durch göttliche Allmacht Himmel und Erde geschaffen. Hinter allen Erscheinungen des Lebens steht eine Urkraft. Dies zu illustrieren scheint das Anliegen des „Schöpfers“ des Menhirs zu sein.

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