Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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fast ausgebucht Antike Reisewege im hessischen Mittelgebirge

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 13.2., 19.30 Uhr )

Seit 2014 erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germaicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im CHattenland. Spuren fömischer Präsenz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollständigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die ältesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangslaäufig an den naturräumlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf über die Wasserscheiden auf den trockenenen Rücken der Berge, Flurnamen, Bodendenkmäler und archäologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Kursabende: 13., 20. und 27. Feb., 6.,13. und 20. März, 10. und 17. April. Die Exkursionstermine werden gemeinsam festgelegt.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 16.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze EinfĂĽhrung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 27.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Volkmarsen - zwischen Wolfhagen und Waldeck

(Volkmarsen, Rathaus, Steinweg 29, ab So., 6.5., 14.00 Uhr )

GewissermaĂźen zwischen Hessen und Westfalen, und seit der Gebietsreform von Wolfhagen nach Waldeck gewechselt, liegt die mittelalterliche Stadt Volkmarsen.
In der Innenstadt von Volkmarsen am mittelalterlichen Rathaus gelegen befindet sich die Maria geweihte prächtige gotische Kirche, die im 13. Jahrhundert vollendet wurde. Das jüdische Ritualbad in einem Privathaus wurde erst 2013 wiederendeckt und freigelegt.
Die mittelalterliche Burgruine Kugelsburg, 1196 zum ersten Mal erwähnt, eröffnet einen weiten Blick auf das landschaftlich schöne Umland von Volkmarsen. Die in der Nähe liegende Mineral- und Heilquelle ist wegen ihres klaren Wassers und natürlicher Kohlensäure einmalig im weiten Umkreis.

freie Plätze Beberbeck, Urwald, Tierpark und Sababurg

(, Wanderparkplatz am Schloss, ab So., 10.6., 10.00 Uhr )

Die vier schönsten Orte im Reinhardswald konzentrieren sich um die Sababurg und stehen geschichtlich in enger Verbindung. Dem soll in einzelnen Etappen bei dieser Exkursion nachgegangen werden.

freie Plätze Grebenstein - Geschichte und Kunst in der Altstadt

(Grebenstein, Bahnhof, ab So., 1.7., 14.00 Uhr )

Der Rundgang durch die von schönen Fachwerkhäusern geprägte mittelalterliche Altstadt Grebensteins führt zunächst hoch auf den Burgberg. Am jüdischen Friedhof vorbei geht es zur Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel. Von ihrem Palas aus ist in die Landschaft ein weiter, beeindruckender Rundumblick möglich.
Der Denklehrpfad, das Bildhaueratelier, die erhaltene Stadtbefestigung, der Wasserzulauf der funktionstüchtigen Hagenmühle, die restaurierte Brücke der Carlsbahn, Stadtkirche und Brunnen sind weitere Höhepunkte der Stadterkundung.
Abschließend führt ein Rundgang durch das parkähnliche Gelände des Bildhauerateliers Bohrmann-Roth.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Regentschaft Herzogin Sophies von Brabant (1224-1275)

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 14.5., 18.00 Uhr )

Ohne die Regentschaft Sophies von Brabant (1224-1275), Tochter der berühmten Heiligen Elisabeth und des Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen, wäre die Erhebung Hessens zur Landgrafschaft im Jahr 1292 unmöglich gewesen. Vor ihrer Herrschaft war diese Region, zu der Kassel und Marburg als die wichtigsten Städte gehörten, lediglich ein „Nebenland“ der Dynastie der Ludowinger, die im benachbarten Thüringen als Reichsfürsten saßen. Nach dem Aussterben dieses Fürstenhauses fiel es im Jahr 1248 schließlich Sophie von Brabant zu, Hessen für ihren noch unmündigen Sohn Heinrich zu sichern. Wie im Vortrag gezeigt werden soll, behauptete die Fürstin durch das Zusammenwirken mit Adeligen, Städten und Burgen der Region sowie einer gelungenen Bündnispolitik nicht nur ihr Erbe, sondern ebnete damit zugleich den Weg für den Aufstieg Hessens zur Landgrafschaft.

Veranstaltung ohne Anmeldung Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 18.6., 18.00 Uhr )

Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I.
Im Rahmen des thüringisch-hessischen Erbfolgekriegs stritten Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I. zwischen 1247 und 1264 mit zahlreichen Gegnern um die Herrschaft über Hessen und Thüringen. Nach wechselvollen Auseinandersetzungen, vor allem mit Mainz und Meißen, sicherte Sophie erfolgreich die Herrschaft ihres noch unmündigen Sohns über Hessen. Von größter Bedeutung für die Herausbildung der eigenständigen Landgrafschaft war hierbei die Bildung von Netzwerken, mithilfe derer Sophie von Brabant und Heinrich I. ihre Herrschaft legitimierten, verteidigten und stabilisierten. Der Vortrag wird dem Wandel dieser Beziehungsgeflechte nachspüren.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf Moritz und die zweite Reformation

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Fr., 2.3., 17.00 Uhr )

Vor dem Hintergrund der wichtigsten Stationen im Leben Landgraf Moritz des Gelehrten beleuchtet Stadtrat Christian Klobuczynski die politischen und konfessionellen Ereignisse im Reich, der Landgrafschaft Hessen-Cassel und ihrer Hauptstadt. Moritz, von seinem Vater Wilhelm reformiert erzogen, war ein bedeutender Parteigänger des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz, dem Oberhaupt der Evangelischen Union. Von den aufständischen Böhmen zum "Winterkönig" gekrönt, wurden Friedrich und seine Union zur direkten Bedrohung für die Kaiserlichen und die Katholische Liga. Das führte in den Dreißigjährigen Krieg und hatte direkte Auswirkungen auf die Landgrafschaft Hessen-Cassel. Der kleine und moderne Staat wurde bis an den Rand seiner Existenz gebracht. Ein Vortrag, der für Reformationsinteressierte so manche Überraschung bereithält, wichtige Personen und Ereignisse zusammenführt und die Bedeutung unserer Stadt als Zentrum des Protestantismus hervorhebt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Zwischen Empire und Biedermeier: Das kulturelle Leben in Kurhessen 181

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 22.2., 19.30 Uhr )

Im Gegensatz zur Stagnation auf politischem Gebiet zeigt das kulturelle Leben zur gleichen Zeit auf allen Gebieten eine reiche Vielfalt in Kurhessen. Von hier gehen wesentliche Einflüsse und Wirkungen auf die deutsche Nationalkultur des 19. Jahrhunderts aus. Zu ihr gehören Persönlichkeiten wie die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit dem Kreis der Marburger und Kasseler Romantik, der Komponist Louis Spohr mit seiner „Kasseler Schule“, die Architekten Johann Conrad Bromeis, Julius Eugen Ruhl, Daniel Engelhard, manche Maler der Kasseler Kunstakademie oder Professoren der Universität Marburg oder des Kasseler Polytechnikums. Wenig bekannt sind für diese Zeit Willingshausen als älteste „Malerkolonie“ in Deutschland mit dem Wirken von Ludwig Emil Grimm und Gerhard von Reutern oder der kleine „Musenhof von Escheberg“ der Familie von der Malsburg.
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(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 13.2., 19.30 Uhr )

Seit 2014 erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germaicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im CHattenland. Spuren fömischer Präsenz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollständigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die ältesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangslaäufig an den naturräumlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf über die Wasserscheiden auf den trockenenen Rücken der Berge, Flurnamen, Bodendenkmäler und archäologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Kursabende: 13., 20. und 27. Feb., 6.,13. und 20. März, 10. und 17. April. Die Exkursionstermine werden gemeinsam festgelegt.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 16.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze EinfĂĽhrung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 27.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Volkmarsen - zwischen Wolfhagen und Waldeck

(Volkmarsen, Rathaus, Steinweg 29, ab So., 6.5., 14.00 Uhr )

GewissermaĂźen zwischen Hessen und Westfalen, und seit der Gebietsreform von Wolfhagen nach Waldeck gewechselt, liegt die mittelalterliche Stadt Volkmarsen.
In der Innenstadt von Volkmarsen am mittelalterlichen Rathaus gelegen befindet sich die Maria geweihte prächtige gotische Kirche, die im 13. Jahrhundert vollendet wurde. Das jüdische Ritualbad in einem Privathaus wurde erst 2013 wiederendeckt und freigelegt.
Die mittelalterliche Burgruine Kugelsburg, 1196 zum ersten Mal erwähnt, eröffnet einen weiten Blick auf das landschaftlich schöne Umland von Volkmarsen. Die in der Nähe liegende Mineral- und Heilquelle ist wegen ihres klaren Wassers und natürlicher Kohlensäure einmalig im weiten Umkreis.

freie Plätze Beberbeck, Urwald, Tierpark und Sababurg

(, Wanderparkplatz am Schloss, ab So., 10.6., 10.00 Uhr )

Die vier schönsten Orte im Reinhardswald konzentrieren sich um die Sababurg und stehen geschichtlich in enger Verbindung. Dem soll in einzelnen Etappen bei dieser Exkursion nachgegangen werden.

freie Plätze Grebenstein - Geschichte und Kunst in der Altstadt

(Grebenstein, Bahnhof, ab So., 1.7., 14.00 Uhr )

Der Rundgang durch die von schönen Fachwerkhäusern geprägte mittelalterliche Altstadt Grebensteins führt zunächst hoch auf den Burgberg. Am jüdischen Friedhof vorbei geht es zur Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel. Von ihrem Palas aus ist in die Landschaft ein weiter, beeindruckender Rundumblick möglich.
Der Denklehrpfad, das Bildhaueratelier, die erhaltene Stadtbefestigung, der Wasserzulauf der funktionstüchtigen Hagenmühle, die restaurierte Brücke der Carlsbahn, Stadtkirche und Brunnen sind weitere Höhepunkte der Stadterkundung.
Abschließend führt ein Rundgang durch das parkähnliche Gelände des Bildhauerateliers Bohrmann-Roth.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Regentschaft Herzogin Sophies von Brabant (1224-1275)

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 14.5., 18.00 Uhr )

Ohne die Regentschaft Sophies von Brabant (1224-1275), Tochter der berühmten Heiligen Elisabeth und des Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen, wäre die Erhebung Hessens zur Landgrafschaft im Jahr 1292 unmöglich gewesen. Vor ihrer Herrschaft war diese Region, zu der Kassel und Marburg als die wichtigsten Städte gehörten, lediglich ein „Nebenland“ der Dynastie der Ludowinger, die im benachbarten Thüringen als Reichsfürsten saßen. Nach dem Aussterben dieses Fürstenhauses fiel es im Jahr 1248 schließlich Sophie von Brabant zu, Hessen für ihren noch unmündigen Sohn Heinrich zu sichern. Wie im Vortrag gezeigt werden soll, behauptete die Fürstin durch das Zusammenwirken mit Adeligen, Städten und Burgen der Region sowie einer gelungenen Bündnispolitik nicht nur ihr Erbe, sondern ebnete damit zugleich den Weg für den Aufstieg Hessens zur Landgrafschaft.

Veranstaltung ohne Anmeldung Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 18.6., 18.00 Uhr )

Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I.
Im Rahmen des thüringisch-hessischen Erbfolgekriegs stritten Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I. zwischen 1247 und 1264 mit zahlreichen Gegnern um die Herrschaft über Hessen und Thüringen. Nach wechselvollen Auseinandersetzungen, vor allem mit Mainz und Meißen, sicherte Sophie erfolgreich die Herrschaft ihres noch unmündigen Sohns über Hessen. Von größter Bedeutung für die Herausbildung der eigenständigen Landgrafschaft war hierbei die Bildung von Netzwerken, mithilfe derer Sophie von Brabant und Heinrich I. ihre Herrschaft legitimierten, verteidigten und stabilisierten. Der Vortrag wird dem Wandel dieser Beziehungsgeflechte nachspüren.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf Moritz und die zweite Reformation

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Fr., 2.3., 17.00 Uhr )

Vor dem Hintergrund der wichtigsten Stationen im Leben Landgraf Moritz des Gelehrten beleuchtet Stadtrat Christian Klobuczynski die politischen und konfessionellen Ereignisse im Reich, der Landgrafschaft Hessen-Cassel und ihrer Hauptstadt. Moritz, von seinem Vater Wilhelm reformiert erzogen, war ein bedeutender Parteigänger des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz, dem Oberhaupt der Evangelischen Union. Von den aufständischen Böhmen zum "Winterkönig" gekrönt, wurden Friedrich und seine Union zur direkten Bedrohung für die Kaiserlichen und die Katholische Liga. Das führte in den Dreißigjährigen Krieg und hatte direkte Auswirkungen auf die Landgrafschaft Hessen-Cassel. Der kleine und moderne Staat wurde bis an den Rand seiner Existenz gebracht. Ein Vortrag, der für Reformationsinteressierte so manche Überraschung bereithält, wichtige Personen und Ereignisse zusammenführt und die Bedeutung unserer Stadt als Zentrum des Protestantismus hervorhebt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Zwischen Empire und Biedermeier: Das kulturelle Leben in Kurhessen 181

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 22.2., 19.30 Uhr )

Im Gegensatz zur Stagnation auf politischem Gebiet zeigt das kulturelle Leben zur gleichen Zeit auf allen Gebieten eine reiche Vielfalt in Kurhessen. Von hier gehen wesentliche Einflüsse und Wirkungen auf die deutsche Nationalkultur des 19. Jahrhunderts aus. Zu ihr gehören Persönlichkeiten wie die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit dem Kreis der Marburger und Kasseler Romantik, der Komponist Louis Spohr mit seiner „Kasseler Schule“, die Architekten Johann Conrad Bromeis, Julius Eugen Ruhl, Daniel Engelhard, manche Maler der Kasseler Kunstakademie oder Professoren der Universität Marburg oder des Kasseler Polytechnikums. Wenig bekannt sind für diese Zeit Willingshausen als älteste „Malerkolonie“ in Deutschland mit dem Wirken von Ludwig Emil Grimm und Gerhard von Reutern oder der kleine „Musenhof von Escheberg“ der Familie von der Malsburg.
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Seit 2014 erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germaicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im CHattenland. Spuren fömischer Präsenz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollständigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die ältesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangslaäufig an den naturräumlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf über die Wasserscheiden auf den trockenenen Rücken der Berge, Flurnamen, Bodendenkmäler und archäologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Kursabende: 13., 20. und 27. Feb., 6.,13. und 20. März, 10. und 17. April. Die Exkursionstermine werden gemeinsam festgelegt.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 16.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze EinfĂĽhrung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 27.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Volkmarsen - zwischen Wolfhagen und Waldeck

(Volkmarsen, Rathaus, Steinweg 29, ab So., 6.5., 14.00 Uhr )

GewissermaĂźen zwischen Hessen und Westfalen, und seit der Gebietsreform von Wolfhagen nach Waldeck gewechselt, liegt die mittelalterliche Stadt Volkmarsen.
In der Innenstadt von Volkmarsen am mittelalterlichen Rathaus gelegen befindet sich die Maria geweihte prächtige gotische Kirche, die im 13. Jahrhundert vollendet wurde. Das jüdische Ritualbad in einem Privathaus wurde erst 2013 wiederendeckt und freigelegt.
Die mittelalterliche Burgruine Kugelsburg, 1196 zum ersten Mal erwähnt, eröffnet einen weiten Blick auf das landschaftlich schöne Umland von Volkmarsen. Die in der Nähe liegende Mineral- und Heilquelle ist wegen ihres klaren Wassers und natürlicher Kohlensäure einmalig im weiten Umkreis.

freie Plätze Beberbeck, Urwald, Tierpark und Sababurg

(, Wanderparkplatz am Schloss, ab So., 10.6., 10.00 Uhr )

Die vier schönsten Orte im Reinhardswald konzentrieren sich um die Sababurg und stehen geschichtlich in enger Verbindung. Dem soll in einzelnen Etappen bei dieser Exkursion nachgegangen werden.

freie Plätze Grebenstein - Geschichte und Kunst in der Altstadt

(Grebenstein, Bahnhof, ab So., 1.7., 14.00 Uhr )

Der Rundgang durch die von schönen Fachwerkhäusern geprägte mittelalterliche Altstadt Grebensteins führt zunächst hoch auf den Burgberg. Am jüdischen Friedhof vorbei geht es zur Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel. Von ihrem Palas aus ist in die Landschaft ein weiter, beeindruckender Rundumblick möglich.
Der Denklehrpfad, das Bildhaueratelier, die erhaltene Stadtbefestigung, der Wasserzulauf der funktionstüchtigen Hagenmühle, die restaurierte Brücke der Carlsbahn, Stadtkirche und Brunnen sind weitere Höhepunkte der Stadterkundung.
Abschließend führt ein Rundgang durch das parkähnliche Gelände des Bildhauerateliers Bohrmann-Roth.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Regentschaft Herzogin Sophies von Brabant (1224-1275)

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 14.5., 18.00 Uhr )

Ohne die Regentschaft Sophies von Brabant (1224-1275), Tochter der berühmten Heiligen Elisabeth und des Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen, wäre die Erhebung Hessens zur Landgrafschaft im Jahr 1292 unmöglich gewesen. Vor ihrer Herrschaft war diese Region, zu der Kassel und Marburg als die wichtigsten Städte gehörten, lediglich ein „Nebenland“ der Dynastie der Ludowinger, die im benachbarten Thüringen als Reichsfürsten saßen. Nach dem Aussterben dieses Fürstenhauses fiel es im Jahr 1248 schließlich Sophie von Brabant zu, Hessen für ihren noch unmündigen Sohn Heinrich zu sichern. Wie im Vortrag gezeigt werden soll, behauptete die Fürstin durch das Zusammenwirken mit Adeligen, Städten und Burgen der Region sowie einer gelungenen Bündnispolitik nicht nur ihr Erbe, sondern ebnete damit zugleich den Weg für den Aufstieg Hessens zur Landgrafschaft.

Veranstaltung ohne Anmeldung Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 18.6., 18.00 Uhr )

Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I.
Im Rahmen des thüringisch-hessischen Erbfolgekriegs stritten Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I. zwischen 1247 und 1264 mit zahlreichen Gegnern um die Herrschaft über Hessen und Thüringen. Nach wechselvollen Auseinandersetzungen, vor allem mit Mainz und Meißen, sicherte Sophie erfolgreich die Herrschaft ihres noch unmündigen Sohns über Hessen. Von größter Bedeutung für die Herausbildung der eigenständigen Landgrafschaft war hierbei die Bildung von Netzwerken, mithilfe derer Sophie von Brabant und Heinrich I. ihre Herrschaft legitimierten, verteidigten und stabilisierten. Der Vortrag wird dem Wandel dieser Beziehungsgeflechte nachspüren.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf Moritz und die zweite Reformation

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Fr., 2.3., 17.00 Uhr )

Vor dem Hintergrund der wichtigsten Stationen im Leben Landgraf Moritz des Gelehrten beleuchtet Stadtrat Christian Klobuczynski die politischen und konfessionellen Ereignisse im Reich, der Landgrafschaft Hessen-Cassel und ihrer Hauptstadt. Moritz, von seinem Vater Wilhelm reformiert erzogen, war ein bedeutender Parteigänger des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz, dem Oberhaupt der Evangelischen Union. Von den aufständischen Böhmen zum "Winterkönig" gekrönt, wurden Friedrich und seine Union zur direkten Bedrohung für die Kaiserlichen und die Katholische Liga. Das führte in den Dreißigjährigen Krieg und hatte direkte Auswirkungen auf die Landgrafschaft Hessen-Cassel. Der kleine und moderne Staat wurde bis an den Rand seiner Existenz gebracht. Ein Vortrag, der für Reformationsinteressierte so manche Überraschung bereithält, wichtige Personen und Ereignisse zusammenführt und die Bedeutung unserer Stadt als Zentrum des Protestantismus hervorhebt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Zwischen Empire und Biedermeier: Das kulturelle Leben in Kurhessen 181

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 22.2., 19.30 Uhr )

Im Gegensatz zur Stagnation auf politischem Gebiet zeigt das kulturelle Leben zur gleichen Zeit auf allen Gebieten eine reiche Vielfalt in Kurhessen. Von hier gehen wesentliche Einflüsse und Wirkungen auf die deutsche Nationalkultur des 19. Jahrhunderts aus. Zu ihr gehören Persönlichkeiten wie die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit dem Kreis der Marburger und Kasseler Romantik, der Komponist Louis Spohr mit seiner „Kasseler Schule“, die Architekten Johann Conrad Bromeis, Julius Eugen Ruhl, Daniel Engelhard, manche Maler der Kasseler Kunstakademie oder Professoren der Universität Marburg oder des Kasseler Polytechnikums. Wenig bekannt sind für diese Zeit Willingshausen als älteste „Malerkolonie“ in Deutschland mit dem Wirken von Ludwig Emil Grimm und Gerhard von Reutern oder der kleine „Musenhof von Escheberg“ der Familie von der Malsburg.
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