Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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fast ausgebucht Antike Reisewege im hessischen Mittelgebirge

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 13.2., 19.30 Uhr )

Seit 2014 erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germaicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im CHattenland. Spuren fömischer PrĂ€senz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollstĂ€ndigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die Ă€ltesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangslaĂ€ufig an den naturrĂ€umlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf ĂŒber die Wasserscheiden auf den trockenenen RĂŒcken der Berge, Flurnamen, BodendenkmĂ€ler und archĂ€ologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Kursabende: 13., 20. und 27. Feb., 6.,13. und 20. MĂ€rz, 10. und 17. April. Die Exkursionstermine werden gemeinsam festgelegt.

freie Plätze ArchĂ€ologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 16.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische EinfĂŒhrung in die alltĂ€glichen SachgĂŒter unserer vor- und frĂŒhgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze EinfĂŒhrung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 27.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe fĂŒr die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges ĂŒber die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, ĂŒber die Anfertigung eines Stammbaums, ĂŒber Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschĂ€ftigen, wird dieser Kurs eine gute ErgĂ€nzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Volkmarsen - zwischen Wolfhagen und Waldeck

(Volkmarsen, Rathaus, Steinweg 29, ab So., 6.5., 14.00 Uhr )

Gewissermaßen zwischen Hessen und Westfalen, und seit der Gebietsreform von Wolfhagen nach Waldeck gewechselt, liegt die mittelalterliche Stadt Volkmarsen.
In der Innenstadt von Volkmarsen am mittelalterlichen Rathaus gelegen befindet sich die Maria geweihte prĂ€chtige gotische Kirche, die im 13. Jahrhundert vollendet wurde. Das jĂŒdische Ritualbad in einem Privathaus wurde erst 2013 wiederendeckt und freigelegt.
Die mittelalterliche Burgruine Kugelsburg, 1196 zum ersten Mal erwĂ€hnt, eröffnet einen weiten Blick auf das landschaftlich schöne Umland von Volkmarsen. Die in der NĂ€he liegende Mineral- und Heilquelle ist wegen ihres klaren Wassers und natĂŒrlicher KohlensĂ€ure einmalig im weiten Umkreis.

freie Plätze Beberbeck, Urwald, Tierpark und Sababurg

(, Wanderparkplatz am Schloss, ab So., 10.6., 10.00 Uhr )

Die vier schönsten Orte im Reinhardswald konzentrieren sich um die Sababurg und stehen geschichtlich in enger Verbindung. Dem soll in einzelnen Etappen bei dieser Exkursion nachgegangen werden.

freie Plätze Grebenstein - Geschichte und Kunst in der Altstadt

(Grebenstein, Bahnhof, ab So., 1.7., 14.00 Uhr )

Der Rundgang durch die von schönen FachwerkhĂ€usern geprĂ€gte mittelalterliche Altstadt Grebensteins fĂŒhrt zunĂ€chst hoch auf den Burgberg. Am jĂŒdischen Friedhof vorbei geht es zur Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel. Von ihrem Palas aus ist in die Landschaft ein weiter, beeindruckender Rundumblick möglich.
Der Denklehrpfad, das Bildhaueratelier, die erhaltene Stadtbefestigung, der Wasserzulauf der funktionstĂŒchtigen HagenmĂŒhle, die restaurierte BrĂŒcke der Carlsbahn, Stadtkirche und Brunnen sind weitere Höhepunkte der Stadterkundung.
Abschließend fĂŒhrt ein Rundgang durch das parkĂ€hnliche GelĂ€nde des Bildhauerateliers Bohrmann-Roth.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Regentschaft Herzogin Sophies von Brabant (1224-1275)

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 14.5., 18.00 Uhr )

Ohne die Regentschaft Sophies von Brabant (1224-1275), Tochter der berĂŒhmten Heiligen Elisabeth und des Landgrafen Ludwig IV. von ThĂŒringen, wĂ€re die Erhebung Hessens zur Landgrafschaft im Jahr 1292 unmöglich gewesen. Vor ihrer Herrschaft war diese Region, zu der Kassel und Marburg als die wichtigsten StĂ€dte gehörten, lediglich ein „Nebenland“ der Dynastie der Ludowinger, die im benachbarten ThĂŒringen als ReichsfĂŒrsten saßen. Nach dem Aussterben dieses FĂŒrstenhauses fiel es im Jahr 1248 schließlich Sophie von Brabant zu, Hessen fĂŒr ihren noch unmĂŒndigen Sohn Heinrich zu sichern. Wie im Vortrag gezeigt werden soll, behauptete die FĂŒrstin durch das Zusammenwirken mit Adeligen, StĂ€dten und Burgen der Region sowie einer gelungenen BĂŒndnispolitik nicht nur ihr Erbe, sondern ebnete damit zugleich den Weg fĂŒr den Aufstieg Hessens zur Landgrafschaft.

Veranstaltung ohne Anmeldung Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 18.6., 18.00 Uhr )

Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I.
Im Rahmen des thĂŒringisch-hessischen Erbfolgekriegs stritten Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I. zwischen 1247 und 1264 mit zahlreichen Gegnern um die Herrschaft ĂŒber Hessen und ThĂŒringen. Nach wechselvollen Auseinandersetzungen, vor allem mit Mainz und Meißen, sicherte Sophie erfolgreich die Herrschaft ihres noch unmĂŒndigen Sohns ĂŒber Hessen. Von grĂ¶ĂŸter Bedeutung fĂŒr die Herausbildung der eigenstĂ€ndigen Landgrafschaft war hierbei die Bildung von Netzwerken, mithilfe derer Sophie von Brabant und Heinrich I. ihre Herrschaft legitimierten, verteidigten und stabilisierten. Der Vortrag wird dem Wandel dieser Beziehungsgeflechte nachspĂŒren.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf Moritz und die zweite Reformation

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Fr., 2.3., 17.00 Uhr )

Vor dem Hintergrund der wichtigsten Stationen im Leben Landgraf Moritz des Gelehrten beleuchtet Stadtrat Christian Klobuczynski die politischen und konfessionellen Ereignisse im Reich, der Landgrafschaft Hessen-Cassel und ihrer Hauptstadt. Moritz, von seinem Vater Wilhelm reformiert erzogen, war ein bedeutender ParteigĂ€nger des KurfĂŒrsten Friedrich V. von der Pfalz, dem Oberhaupt der Evangelischen Union. Von den aufstĂ€ndischen Böhmen zum "Winterkönig" gekrönt, wurden Friedrich und seine Union zur direkten Bedrohung fĂŒr die Kaiserlichen und die Katholische Liga. Das fĂŒhrte in den DreißigjĂ€hrigen Krieg und hatte direkte Auswirkungen auf die Landgrafschaft Hessen-Cassel. Der kleine und moderne Staat wurde bis an den Rand seiner Existenz gebracht. Ein Vortrag, der fĂŒr Reformationsinteressierte so manche Überraschung bereithĂ€lt, wichtige Personen und Ereignisse zusammenfĂŒhrt und die Bedeutung unserer Stadt als Zentrum des Protestantismus hervorhebt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Der Verfassungskampf und der Verlust der Eigenstaatlichkeit Kurhessens (1831-186

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 26.4., 19.30 Uhr )

Die Verfassung Kurhessens von 1831 galt als eine der liberalsten in Europa und war Grundlage fĂŒr eine Folge fortschrittlicher Gesetze, die nachhaltig die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen VerhĂ€ltnisse des Landes bestimmten. Doch fĂŒhrte die konservative Regierung des Ministers Ludwig Hassenpflug zunehmend zu Konflikten mit dem Parlament, die erst mit der drohenden Revolution 1848 beendet wurden. Jetzt berief der KurfĂŒrst schnell ein fortschrittliches „MĂ€rzministerium“ das bis 1850 Handlungsspielraum hatte, als im Deutschen Bund fast ĂŒberall die „Reaktion“ einsetzte. Diese fĂŒhrte in Kurhessen zu extremen Formen und spektakulĂ€ren Ereignissen: Steuerverweigerung, Kriegszustand, Bundesexekution, „Strafbayern“ . . . Diese Situation war wesentliche Voraussetzung fĂŒr die preußische Annexion 1866.

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fast ausgebucht Antike Reisewege im hessischen Mittelgebirge

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 13.2., 19.30 Uhr )

Seit 2014 erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germaicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im CHattenland. Spuren fömischer PrĂ€senz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollstĂ€ndigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die Ă€ltesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangslaĂ€ufig an den naturrĂ€umlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf ĂŒber die Wasserscheiden auf den trockenenen RĂŒcken der Berge, Flurnamen, BodendenkmĂ€ler und archĂ€ologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Kursabende: 13., 20. und 27. Feb., 6.,13. und 20. MĂ€rz, 10. und 17. April. Die Exkursionstermine werden gemeinsam festgelegt.

freie Plätze ArchĂ€ologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 16.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische EinfĂŒhrung in die alltĂ€glichen SachgĂŒter unserer vor- und frĂŒhgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze EinfĂŒhrung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 27.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe fĂŒr die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges ĂŒber die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, ĂŒber die Anfertigung eines Stammbaums, ĂŒber Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschĂ€ftigen, wird dieser Kurs eine gute ErgĂ€nzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Volkmarsen - zwischen Wolfhagen und Waldeck

(Volkmarsen, Rathaus, Steinweg 29, ab So., 6.5., 14.00 Uhr )

Gewissermaßen zwischen Hessen und Westfalen, und seit der Gebietsreform von Wolfhagen nach Waldeck gewechselt, liegt die mittelalterliche Stadt Volkmarsen.
In der Innenstadt von Volkmarsen am mittelalterlichen Rathaus gelegen befindet sich die Maria geweihte prĂ€chtige gotische Kirche, die im 13. Jahrhundert vollendet wurde. Das jĂŒdische Ritualbad in einem Privathaus wurde erst 2013 wiederendeckt und freigelegt.
Die mittelalterliche Burgruine Kugelsburg, 1196 zum ersten Mal erwĂ€hnt, eröffnet einen weiten Blick auf das landschaftlich schöne Umland von Volkmarsen. Die in der NĂ€he liegende Mineral- und Heilquelle ist wegen ihres klaren Wassers und natĂŒrlicher KohlensĂ€ure einmalig im weiten Umkreis.

freie Plätze Beberbeck, Urwald, Tierpark und Sababurg

(, Wanderparkplatz am Schloss, ab So., 10.6., 10.00 Uhr )

Die vier schönsten Orte im Reinhardswald konzentrieren sich um die Sababurg und stehen geschichtlich in enger Verbindung. Dem soll in einzelnen Etappen bei dieser Exkursion nachgegangen werden.

freie Plätze Grebenstein - Geschichte und Kunst in der Altstadt

(Grebenstein, Bahnhof, ab So., 1.7., 14.00 Uhr )

Der Rundgang durch die von schönen FachwerkhĂ€usern geprĂ€gte mittelalterliche Altstadt Grebensteins fĂŒhrt zunĂ€chst hoch auf den Burgberg. Am jĂŒdischen Friedhof vorbei geht es zur Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel. Von ihrem Palas aus ist in die Landschaft ein weiter, beeindruckender Rundumblick möglich.
Der Denklehrpfad, das Bildhaueratelier, die erhaltene Stadtbefestigung, der Wasserzulauf der funktionstĂŒchtigen HagenmĂŒhle, die restaurierte BrĂŒcke der Carlsbahn, Stadtkirche und Brunnen sind weitere Höhepunkte der Stadterkundung.
Abschließend fĂŒhrt ein Rundgang durch das parkĂ€hnliche GelĂ€nde des Bildhauerateliers Bohrmann-Roth.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Regentschaft Herzogin Sophies von Brabant (1224-1275)

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 14.5., 18.00 Uhr )

Ohne die Regentschaft Sophies von Brabant (1224-1275), Tochter der berĂŒhmten Heiligen Elisabeth und des Landgrafen Ludwig IV. von ThĂŒringen, wĂ€re die Erhebung Hessens zur Landgrafschaft im Jahr 1292 unmöglich gewesen. Vor ihrer Herrschaft war diese Region, zu der Kassel und Marburg als die wichtigsten StĂ€dte gehörten, lediglich ein „Nebenland“ der Dynastie der Ludowinger, die im benachbarten ThĂŒringen als ReichsfĂŒrsten saßen. Nach dem Aussterben dieses FĂŒrstenhauses fiel es im Jahr 1248 schließlich Sophie von Brabant zu, Hessen fĂŒr ihren noch unmĂŒndigen Sohn Heinrich zu sichern. Wie im Vortrag gezeigt werden soll, behauptete die FĂŒrstin durch das Zusammenwirken mit Adeligen, StĂ€dten und Burgen der Region sowie einer gelungenen BĂŒndnispolitik nicht nur ihr Erbe, sondern ebnete damit zugleich den Weg fĂŒr den Aufstieg Hessens zur Landgrafschaft.

Veranstaltung ohne Anmeldung Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 18.6., 18.00 Uhr )

Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I.
Im Rahmen des thĂŒringisch-hessischen Erbfolgekriegs stritten Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I. zwischen 1247 und 1264 mit zahlreichen Gegnern um die Herrschaft ĂŒber Hessen und ThĂŒringen. Nach wechselvollen Auseinandersetzungen, vor allem mit Mainz und Meißen, sicherte Sophie erfolgreich die Herrschaft ihres noch unmĂŒndigen Sohns ĂŒber Hessen. Von grĂ¶ĂŸter Bedeutung fĂŒr die Herausbildung der eigenstĂ€ndigen Landgrafschaft war hierbei die Bildung von Netzwerken, mithilfe derer Sophie von Brabant und Heinrich I. ihre Herrschaft legitimierten, verteidigten und stabilisierten. Der Vortrag wird dem Wandel dieser Beziehungsgeflechte nachspĂŒren.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf Moritz und die zweite Reformation

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Fr., 2.3., 17.00 Uhr )

Vor dem Hintergrund der wichtigsten Stationen im Leben Landgraf Moritz des Gelehrten beleuchtet Stadtrat Christian Klobuczynski die politischen und konfessionellen Ereignisse im Reich, der Landgrafschaft Hessen-Cassel und ihrer Hauptstadt. Moritz, von seinem Vater Wilhelm reformiert erzogen, war ein bedeutender ParteigĂ€nger des KurfĂŒrsten Friedrich V. von der Pfalz, dem Oberhaupt der Evangelischen Union. Von den aufstĂ€ndischen Böhmen zum "Winterkönig" gekrönt, wurden Friedrich und seine Union zur direkten Bedrohung fĂŒr die Kaiserlichen und die Katholische Liga. Das fĂŒhrte in den DreißigjĂ€hrigen Krieg und hatte direkte Auswirkungen auf die Landgrafschaft Hessen-Cassel. Der kleine und moderne Staat wurde bis an den Rand seiner Existenz gebracht. Ein Vortrag, der fĂŒr Reformationsinteressierte so manche Überraschung bereithĂ€lt, wichtige Personen und Ereignisse zusammenfĂŒhrt und die Bedeutung unserer Stadt als Zentrum des Protestantismus hervorhebt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Der Verfassungskampf und der Verlust der Eigenstaatlichkeit Kurhessens (1831-186

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 26.4., 19.30 Uhr )

Die Verfassung Kurhessens von 1831 galt als eine der liberalsten in Europa und war Grundlage fĂŒr eine Folge fortschrittlicher Gesetze, die nachhaltig die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen VerhĂ€ltnisse des Landes bestimmten. Doch fĂŒhrte die konservative Regierung des Ministers Ludwig Hassenpflug zunehmend zu Konflikten mit dem Parlament, die erst mit der drohenden Revolution 1848 beendet wurden. Jetzt berief der KurfĂŒrst schnell ein fortschrittliches „MĂ€rzministerium“ das bis 1850 Handlungsspielraum hatte, als im Deutschen Bund fast ĂŒberall die „Reaktion“ einsetzte. Diese fĂŒhrte in Kurhessen zu extremen Formen und spektakulĂ€ren Ereignissen: Steuerverweigerung, Kriegszustand, Bundesexekution, „Strafbayern“ . . . Diese Situation war wesentliche Voraussetzung fĂŒr die preußische Annexion 1866.

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Seit 2014 erforschen wir antike Reisewege, vorzeitliche Heer- und Handelsstraßen sowie römische Marschwege.
Die Marschstraßen der römischen Legionen - sowohl von Drusus als auch von Germaicus - wurden von uns intensiv untersucht. Im Jahr 2017 erschien dazu im Euregio-Verlag das Buch: Die Römer im CHattenland. Spuren fömischer PrĂ€senz in Nordhessen von Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich. Zahlreiche Erkenntnisse, die im Kurs gewonnen wurden, sind in das Buch eingeflossen. Wir arbeiten momentan daran, das bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter zu vervollstĂ€ndigen. Viele Strecken warten noch auf ihre Entdeckung.
Die Ă€ltesten Wege, die zum Teil schon in der Bronzezeit benutzt wurden, orientierten sich zwangslaĂ€ufig an den naturrĂ€umlichen Gegebenheiten. Die Topographie, insbesondere der Verlauf ĂŒber die Wasserscheiden auf den trockenenen RĂŒcken der Berge, Flurnamen, BodendenkmĂ€ler und archĂ€ologische Befunde geben die wichtigsten Hinweise. Über mittelalterliche Straßen finden sich Informationen in Dokumenten, Urkunden und historischen Landkarten.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Kursabende: 13., 20. und 27. Feb., 6.,13. und 20. MĂ€rz, 10. und 17. April. Die Exkursionstermine werden gemeinsam festgelegt.

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(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 16.2., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische EinfĂŒhrung in die alltĂ€glichen SachgĂŒter unserer vor- und frĂŒhgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

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(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 27.2., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe fĂŒr die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges ĂŒber die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, ĂŒber die Anfertigung eines Stammbaums, ĂŒber Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschĂ€ftigen, wird dieser Kurs eine gute ErgĂ€nzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Volkmarsen - zwischen Wolfhagen und Waldeck

(Volkmarsen, Rathaus, Steinweg 29, ab So., 6.5., 14.00 Uhr )

Gewissermaßen zwischen Hessen und Westfalen, und seit der Gebietsreform von Wolfhagen nach Waldeck gewechselt, liegt die mittelalterliche Stadt Volkmarsen.
In der Innenstadt von Volkmarsen am mittelalterlichen Rathaus gelegen befindet sich die Maria geweihte prĂ€chtige gotische Kirche, die im 13. Jahrhundert vollendet wurde. Das jĂŒdische Ritualbad in einem Privathaus wurde erst 2013 wiederendeckt und freigelegt.
Die mittelalterliche Burgruine Kugelsburg, 1196 zum ersten Mal erwĂ€hnt, eröffnet einen weiten Blick auf das landschaftlich schöne Umland von Volkmarsen. Die in der NĂ€he liegende Mineral- und Heilquelle ist wegen ihres klaren Wassers und natĂŒrlicher KohlensĂ€ure einmalig im weiten Umkreis.

freie Plätze Beberbeck, Urwald, Tierpark und Sababurg

(, Wanderparkplatz am Schloss, ab So., 10.6., 10.00 Uhr )

Die vier schönsten Orte im Reinhardswald konzentrieren sich um die Sababurg und stehen geschichtlich in enger Verbindung. Dem soll in einzelnen Etappen bei dieser Exkursion nachgegangen werden.

freie Plätze Grebenstein - Geschichte und Kunst in der Altstadt

(Grebenstein, Bahnhof, ab So., 1.7., 14.00 Uhr )

Der Rundgang durch die von schönen FachwerkhĂ€usern geprĂ€gte mittelalterliche Altstadt Grebensteins fĂŒhrt zunĂ€chst hoch auf den Burgberg. Am jĂŒdischen Friedhof vorbei geht es zur Burgruine, erbaut im 13. Jahrhundert vom Grafen von Dassel. Von ihrem Palas aus ist in die Landschaft ein weiter, beeindruckender Rundumblick möglich.
Der Denklehrpfad, das Bildhaueratelier, die erhaltene Stadtbefestigung, der Wasserzulauf der funktionstĂŒchtigen HagenmĂŒhle, die restaurierte BrĂŒcke der Carlsbahn, Stadtkirche und Brunnen sind weitere Höhepunkte der Stadterkundung.
Abschließend fĂŒhrt ein Rundgang durch das parkĂ€hnliche GelĂ€nde des Bildhauerateliers Bohrmann-Roth.

Veranstaltung ohne Anmeldung Die Regentschaft Herzogin Sophies von Brabant (1224-1275)

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Mo., 14.5., 18.00 Uhr )

Ohne die Regentschaft Sophies von Brabant (1224-1275), Tochter der berĂŒhmten Heiligen Elisabeth und des Landgrafen Ludwig IV. von ThĂŒringen, wĂ€re die Erhebung Hessens zur Landgrafschaft im Jahr 1292 unmöglich gewesen. Vor ihrer Herrschaft war diese Region, zu der Kassel und Marburg als die wichtigsten StĂ€dte gehörten, lediglich ein „Nebenland“ der Dynastie der Ludowinger, die im benachbarten ThĂŒringen als ReichsfĂŒrsten saßen. Nach dem Aussterben dieses FĂŒrstenhauses fiel es im Jahr 1248 schließlich Sophie von Brabant zu, Hessen fĂŒr ihren noch unmĂŒndigen Sohn Heinrich zu sichern. Wie im Vortrag gezeigt werden soll, behauptete die FĂŒrstin durch das Zusammenwirken mit Adeligen, StĂ€dten und Burgen der Region sowie einer gelungenen BĂŒndnispolitik nicht nur ihr Erbe, sondern ebnete damit zugleich den Weg fĂŒr den Aufstieg Hessens zur Landgrafschaft.

Veranstaltung ohne Anmeldung Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
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Politische Netzwerke um Herzogin Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I.
Im Rahmen des thĂŒringisch-hessischen Erbfolgekriegs stritten Sophie von Brabant und Landgraf Heinrich I. zwischen 1247 und 1264 mit zahlreichen Gegnern um die Herrschaft ĂŒber Hessen und ThĂŒringen. Nach wechselvollen Auseinandersetzungen, vor allem mit Mainz und Meißen, sicherte Sophie erfolgreich die Herrschaft ihres noch unmĂŒndigen Sohns ĂŒber Hessen. Von grĂ¶ĂŸter Bedeutung fĂŒr die Herausbildung der eigenstĂ€ndigen Landgrafschaft war hierbei die Bildung von Netzwerken, mithilfe derer Sophie von Brabant und Heinrich I. ihre Herrschaft legitimierten, verteidigten und stabilisierten. Der Vortrag wird dem Wandel dieser Beziehungsgeflechte nachspĂŒren.

Veranstaltung ohne Anmeldung Landgraf Moritz und die zweite Reformation

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 304, ab Fr., 2.3., 17.00 Uhr )

Vor dem Hintergrund der wichtigsten Stationen im Leben Landgraf Moritz des Gelehrten beleuchtet Stadtrat Christian Klobuczynski die politischen und konfessionellen Ereignisse im Reich, der Landgrafschaft Hessen-Cassel und ihrer Hauptstadt. Moritz, von seinem Vater Wilhelm reformiert erzogen, war ein bedeutender ParteigĂ€nger des KurfĂŒrsten Friedrich V. von der Pfalz, dem Oberhaupt der Evangelischen Union. Von den aufstĂ€ndischen Böhmen zum "Winterkönig" gekrönt, wurden Friedrich und seine Union zur direkten Bedrohung fĂŒr die Kaiserlichen und die Katholische Liga. Das fĂŒhrte in den DreißigjĂ€hrigen Krieg und hatte direkte Auswirkungen auf die Landgrafschaft Hessen-Cassel. Der kleine und moderne Staat wurde bis an den Rand seiner Existenz gebracht. Ein Vortrag, der fĂŒr Reformationsinteressierte so manche Überraschung bereithĂ€lt, wichtige Personen und Ereignisse zusammenfĂŒhrt und die Bedeutung unserer Stadt als Zentrum des Protestantismus hervorhebt.

Veranstaltung ohne Anmeldung Der Verfassungskampf und der Verlust der Eigenstaatlichkeit Kurhessens (1831-186

(FĂŒr unsere VortrĂ€ge ist keine Anmeldung nötig. Die GebĂŒhr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 26.4., 19.30 Uhr )

Die Verfassung Kurhessens von 1831 galt als eine der liberalsten in Europa und war Grundlage fĂŒr eine Folge fortschrittlicher Gesetze, die nachhaltig die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen VerhĂ€ltnisse des Landes bestimmten. Doch fĂŒhrte die konservative Regierung des Ministers Ludwig Hassenpflug zunehmend zu Konflikten mit dem Parlament, die erst mit der drohenden Revolution 1848 beendet wurden. Jetzt berief der KurfĂŒrst schnell ein fortschrittliches „MĂ€rzministerium“ das bis 1850 Handlungsspielraum hatte, als im Deutschen Bund fast ĂŒberall die „Reaktion“ einsetzte. Diese fĂŒhrte in Kurhessen zu extremen Formen und spektakulĂ€ren Ereignissen: Steuerverweigerung, Kriegszustand, Bundesexekution, „Strafbayern“ . . . Diese Situation war wesentliche Voraussetzung fĂŒr die preußische Annexion 1866.

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