Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Luther und Europa. Wege der Reformation und der fĂĽrstliche Reformator Philipp

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Wolfhagen, Ev. Stadtkirche, Kirchplatz 3, ab Do., 31.8., 10.00 Uhr )

Die Tafelausstellung Luther und Europa fragt nach den europäischen Dimensionen der Reformation. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass neben Wittenberg auch andere Reformationszentren wie Zürich
und Genf von Bedeutung sind, ohne die die Ausbreitung des neuen Glaubens in Europa nicht denkbar gewesen wäre.
Vor dem Hintergrund der in unterschiedliche Glaubensrichtungen »gespaltenen Reformation« rückt zugleich als weiteres Kernland der Reformation die Landgrafschaft Hessen in den Fokus. Der fürstliche Reformator Landgraf Philipp von Hessen führt nicht nur als einer der ersten den neuen evangelischen Glauben in seinem Lande ein, sondern agiert – weit über das Marburger Religionsgespräch von
1529 hinaus – als europäischer Mittler und zentraler »European Player« im Reformationszeitalter.

freie Plätze Antike Reisewege im hessischen Mittelgebirge

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Di., 19.9., 19.30 Uhr )

Seit 2014 erforschen wir im Kurs „Antike Reisewege im hessischen Mittelgebirge - Kelten Römer und Chatten in Nordhessen“ vorzeitliche Fernwege und römische Marschwege.
Die Marschwege der Drusus-Legionen, die im Jahre 9 v. Chr. einen Feldzug gegen die Germanen führten und von Mainz aus mordend, brandschatzend und das Land verwüstend über das Römerlager Hedemünden zur Elbe zogen, wurde von uns intensiv untersucht.
Im Mai 2017 erschien im Euregioverlag Kassel das Buch „Die Römer im Chattenland - Spuren römischer Präsenz in Nordhessen“ von Dr. Udo Schlitzberger und Klaus Fröhlich, wo zahlreiche, in unserem vhs-Kurs erarbeitete Erkenntnisse einflossen.
Im kommenden Semester möchten wir das uns bisher bekannte Netz antiker Wege in Nordhessen weiter vervollständigen. Es gibt einige antike Wegstrecken, die wir noch nicht verfolgt haben. Alle Strecken wollen wir nochmals gründlich unter die Lupe nehmen, archäologische Befunde mit einfließen lassen und unser Wissen über die Orte und Begebenheiten längs der Wege weiter vertiefen.
Am Ende des Verfahrens könnte dann ein Atlas antiker Wege in Nordhessen stehen.
Dr. Schlitzberger wird uns als Berater weiter zur Seite stehen.
Kurstage: 19.9., 26.9., 24.10., 7.11.,14.11., 21.11., 28.11., 5.12.
Exkursionen: 23.9., 7.10., 11.11., 25.11.

Veranstaltung ohne Anmeldung Maß, Zahl und Ästhetik: Bau und Stadtplanungen des Spätmittelalters in Kassel

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 7.12., 18.00 Uhr )

Die großen Kirchenbauten der Gotik animierten seit dem 19. Jh. wiederholt zu Spekulationen über Entwurfsmethoden und vermutete Bauhüttengeheimnisse. Doch erst Ende der 1970er Jahre wurde die Bauplanung des Spätmittelalters zu einem ernsthaften Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Das komplexe Vorgehen gotischer Baumeister wird auch an Kasseler Gebäuden deutlich (v.a. Brüder- und Martinskirche), und ebenso beeindruckend – und zugleich lehrreich – ist die Planung ganzer Städte; in Kassel zeigen gleich vier Stadterweiterungen vom späten 12. Jh. bis ins 14. Jh. beispielhaft die Entwicklung hessischer Stadtplanung. Technische Fähigkeiten – und ihre Grenzen – werden in den baulichen Zeugnissen ebenso deutlich wie deren historischer Quellenwert: als Einblick in die Ideen- und Geistesgeschichte dieser Zeit und sogar als Datierungshilfe in der Bau- und Stadtgeschichtsforschung. Aber auch für die Gegenwart bietet die historische Planung wertvolle Anregungen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Eine Stadt aus drei Teilen: Kasseler Stadtrecht und Siegel im Mittelalter

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal, ab Do., 25.1., 18.00 Uhr )

Anfangs bestand Kassel aus drei Teilen mit eigenem Bürgermeister, Rat, Siegeln und Rathaus. Seine Stadtrechtsentwicklung wurde durch das Verhältnis zu den Landgrafen geprägt. Sie vollzog sich in drei wichtigen Etappen: den ältesten Aufzeichnungen des Jahres 1239, der erweiterten Fassung von 1413 und dem Ausbau der städtischen Rechte am Ende des 15. Jahrhunderts. Zahlreiche Regelungen griffen tief in den Alltag der Bürger ein. Der Handlungsspielraum der Stadtgemeinde erlebte Erfolge und Rückschläge wie die landgräfliche Repression der 1380er und 1390er Jahre. Die drei Teilstädte wuchsen zusammen. Zu Beginn der frühen Neuzeit verstärkte sich die Einbindung in die Landgrafschaft, die zunehmend eigene Institutionen ausbildete.

freie Plätze Archäologie

(Kassel, Olof-Palme-Haus, Eugen-Richter-Str. 111, ab Fr., 15.9., 19.00 Uhr )

In diesem Semester wird eine theoretisch-praktische Einführung in die alltäglichen Sachgüter unserer vor- und frühgeschichtlichen Vorfahren gegeben. Es sind praktische Übungen mit mindestens zwei Exkursionen integriert.
Fahrten erfolgen in eigener Verantwortung.

freie Plätze EinfĂĽhrung in die Familienforschung

(Kassel, vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Raum 409, ab Di., 26.9., 16.15 Uhr )

Dieser Kurs vermittelt Ihnen praxisorientiert die Grundlagen der Genealogie. So bekommen Sie Hilfe für die Entdeckung der Geschichte der eigenen oder anderer Familien. Hierbei erfahren Sie auch einiges über die Wappen-, Siegel- und Ordenskunde, über die Anfertigung eines Stammbaums, über Berufe, Namen, Titel und historische Ereignisse. Wenn Sie sich bereits mit Familienforschung beschäftigen, wird dieser Kurs eine gute Ergänzung sein und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen einzubringen.

freie Plätze Klostertour an Weser und Diemel I

(Bad, Haltestelle Krankenhaus, ab So., 17.9., 14.00 Uhr )

Das Kloster Helmarshausen an der Diemel wurde Ende des 10. Jahrhunderts gegründet. Es war anfangs eine Reichsabtei und wurde später dem Bistum Paderborn unterstellt. 1536 wurde es im Zuge der Reformation aufgehoben. Bekannt ist es für seine Gold- und Silberarbeiten und sein Skriptorium, das herausragende Meisterwerke der romanischen Buchmalerei schuf.
In der Anlage der Krukenburg steht ein ab 1107 errichteter Kirchenbau, dessen Grundriss in Form eines Kreuzes angelegt wurde. Dieser wurde 1126 fertiggestellt und durch den Paderborner Erzbischof geweiht. Die Baupläne soll Abt Wino von einer Jerusalem-Wallfahrt um 1030 mitgebracht haben.
Die ins frühe 13. Jahrhunderte datierende Krukenburg als Schutzbau ist Zeuge einer langen politischen Streitgeschichte zwischen Köln, Paderborn und den Hessischen Landgrafen.
Schön ist ihre Lage hoch oben über einem Bogen der Diemel.

freie Plätze Klostertour an Weser und Diemel II

(Hann., Klosterhof, ab So., 24.9., 14.00 Uhr )

Bursfelde wurde als Benediktinerabtei 1093 von Graf Heinrich dem Fetten von Northeim als Grablege unter Beteiligung des Erzbischofs Ruthard von Mainz gestiftet. Es war den Reformideen von Cluny und Hirsau verpflichtet. Es liegt an der EinmĂĽndung der Nieme in die Weser. Die von Otto von Northeim errichtete Bramburg diente als Schutz des Klosters.
In der Arbeit des Klosters standen Wissenschaft und Unterricht im Mittelpunkt. Sein Stifter wurde 1101 von den Friesen erschlagen und in der Westkirche bestattet. Später fiel das Kloster an die Welfen; sein Grundbesitz mit 14 Höfen lag weit verstreut. In Bursfelde wurden Mitglieder der Herrengeschlechter von Stockhausen, von Bodenhausen, von Uslar aufgenommen. Heute steht es im Eigentum der Klosterkammer Hannover, die dort ein geistliches Bildungszentrum betreibt.

freie Plätze Klostertour an Weser und Diemel III

(Wahlsburg, Klosterkirche, ab So., 8.10., 14.00 Uhr )

Zwischen 1051 und 1059 veranlasste der Erzbischof von Mainz in Lippoldsberg den Bau einer hölzernen Kirche, oberhalb der wichtigen Furt an der Oberweser - auf dem Weg vom Rhein nach Thüringen. 1086 gründete Erzbischof Ruthard das Frauenkloster. In der Eidesurkunde verpflichteten sich die 25 Nonnen, den Regelungen der Hirsauer Reform als Benediktinerinnen zu folgen. 1151 war der erste durchwölbte Kirchenbau der Region nach dem Vorbild des Mainzer Domes fertiggestellt worden.
Die Nonnen arbeiteten vorrangig am Kopieren von BĂĽchern und SchriftstĂĽcken, so dass eine stattliche Bibliothek vor Ort entstand.
Nach der Reformation in Hessen erfolgte ein Aufnahmestopp fĂĽr Novizinnen, so dass die Klostergemeinschaft mit der letzten Ă„btissin Lutrudis von Boyneburg 1569 ausstarb.

freie Plätze Luther und Europa. Wege der Reformation und der fĂĽrstliche Reformator Philipp

(Für unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.)
(Wolfhagen, Ev. Stadtkirche, Kirchplatz 3, ab Do., 31.8., 10.00 Uhr )

Die Tafelausstellung Luther und Europa fragt nach den europäischen Dimensionen der Reformation. Aus dieser Perspektive zeigt sich, dass neben Wittenberg auch andere Reformationszentren wie Zürich und Genf von Bedeutung sind, ohne die die Ausbreitung des neuen Glaubens in Europa nicht denkbar gewesen wäre.
Vor dem Hintergrund der in unterschiedliche Glaubensrichtungen »gespaltenen Reformation« rückt zugleich als weiteres Kernland der Reformation die Landgrafschaft Hessen in den Fokus. Der fürstliche Reformator Landgraf Philipp von Hessen führt nicht nur als einer der ersten den neuen evangelischen Glauben in seinem Lande ein, sondern agiert – weit über das Marburger Religionsgespräch von 1529 hinaus – als europäischer Mittler und zentraler »European Player« im Reformationszeitalter.

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Aktuell

freie Plätze Blickwinkel: Licht und Schatten
ab 26.08.2017, Kassel, Atelier Sabine GroĂźe
Veranstaltung ohne Anmeldung Mississippi - Eine Reise in den tiefen SĂĽden der USA
ab 26.08.2017, Zierenberg, Elisabeth-Selbert-Schule, Aula
freie Plätze SommerkĂĽche: Eis, Cocktails und mehr
ab 24.08.2017, Hofgeismar-HĂĽmme, Generationenhaus Bahnhof HĂĽmme
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ab 25.08.2017, Kassel, Atelier Sabine GroĂźe

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