Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltung ohne Anmeldung Döblins "Reise in Polen 1924: Die Warschauer Judenstadt"

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Schauenburg, Märchenwache, Lange Str. 2, ab Sa., 5.5., 19.00 Uhr )

Der Autor des berühmten Großstadtromans "Berlin Alexanderplatz" hielt sich im Jahre 1924 zwei Monate lang in Polen auf, um die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse des Nachbarlandes kennen zu lernen: »Wer hat die Macht und wer den Mund? ... Wer hungert und wer ist satt?« Aufgerüttelt durch pogromartige Vorgänge in Berlin, richtet der Reisende sein Interesse hauptsächlich auf die jüdische Bevölkerung. Die Lebensweise dieser Menschen, mit eigener Sprache, Religion und Kultur wühlt Döblin, der selbst jüdischer Abkunft ist, auf. Er erschrickt über die Verachtung und den Hass, denen sie ausgeliefert sind.
Schon zwanzig Jahre nach seinem Besuch leben in Warschau keine Juden mehr, ist die jüdische Kultur in Polen durch die mörderische Systematik der Nationalsozialisten auf schreckliche Weise zu einer historischen Erscheinung geworden.

Veranstaltung ohne Anmeldung Sie kam aus Mariupol

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegebenFür unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben.)
(Wolfhagen, Buchhandlung Mander, SchĂĽtzeberger Str. 29, ab Fr., 25.5., 19.00 Uhr )

"Sie kam aus Mariupol" ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend, ja bestürzend intensiv vom Anhängsel des Holocaust, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Ihre Mutter, die als junges Mädchen den Untergang ihrer Adelsfamilie im stalinistischen Terror miterlebte, bevor sie mit ungewissem Ziel ein deutsches Schiff bestieg, tritt wie durch ein spätes Wunder aus der Anonymität heraus, bekommt ein Gesicht, das unvergesslich ist. "Meine arme, kleine, verrückt gewordene Mutter", kann Natascha Wodin nun zärtlich sagen, und auch für uns Leser wird begreifbar, was verlorenging. Dass es dieses bewegende, dunkel-leuchtende Zeugnis eines Schicksals gibt, das für Millionen anderer steht, ist ein literarisches Ereignis.

Veranstaltung ohne Anmeldung Weltkrieg 1914 bis 1918

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Breuna, Kulturscheune, An der Kirche 1, ab Di., 11.9., 19.00 Uhr )

Sabine Wackernagel und Valentin Jeker lesen Gedichte, Aufrufe, Briefe und Tagebucheintragungen aus der Zeit des ersten Weltkrieges. Diese Texte handeln von all den größenwahnsinnigen Träumen der Kriegsbejaher, den irrwitzigen Lügen der Generäle und der grausamen Realität derer , die das ausbaden mussten. Es geht um die Ängste der Soldaten, die Hoffnungen der Daheimgebliebenen, die versteckten Freuden der Schmarotzer und die Tricks, mit Nichts das Überleben zu meistern. Es kommen Schriftsteller, Maler und Komponisten zu Wort, aber auch der sogenannte kleine Mann. Gedichte von Tucholsky und Ina Seidel, Briefe von Richard Strauss und Käthe Kollwitz, Schriftliches aller Art von vielen Zeitzeugen vermitteln ein schillerndes Bild dieser Jahre.

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Aktuelles Programmheft

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Aktuell

Veranstaltung ohne Anmeldung Hölderlin. Elegien: Brod und Wein
ab 03.05.2018, Kassel, Volkshochschule, Raum 304
freie Plätze Gehölzkundliche FĂĽhrung ĂĽber die Weinbergterrassen sowie durch den Henschelgarte
ab 28.04.2018, Kassel, Eingangstor Weinberg-Terassen, Frankfurter StraĂźe
Veranstaltung ohne Anmeldung So sehen Preisträger aus...
ab 28.04.2018, Zierenberg, Ev. Stadtkirche
freie Plätze Feldenkrais-Methode®
ab 05.05.2018, Lohfelden-Vollmarshausen, vhs-Geschäftsstelle, Gymnastikraum 103

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