Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltung ohne Anmeldung Der weiße Fleck im Stammbaum: Von Göthé zu Goethe

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Schauenburg, Märchenwache, Lange Str. 2, ab Sa., 21.4., 19.00 Uhr )

Friedrich Georg Göthé - war elegant, mehrsprachig, gebildet und vor allem reich. Eine Art Karl Lagerfeld von Frankfurt. Ohne ihn hätte die Karriere des Johann Wolfgang von Goethe kaum stattgefunden. Aber der berühmte Enkel verbannte den Großvater, den »verdammten Schneider« und Hotelier, aus der Familiengeschichte. MONSIEUR GÖTHÉ erzählt eine Erfolgsgeschichte aus dem 17./18. Jahrhundert: Der Sohn eines Hufschmieds aus dem thüringischen Kannawurf geht als Schneidergeselle ins Mekka der Mode, nach Frankreich, wird Seidenschneider und kommt als protestantischer Glaubensflüchtling nach Frankfurt, wo er zu einem angesehenen Bürger wird. Der Damenschneider à la mode,– Göthé – heiratet, beliefert die Höfe im Reich und führt später den »Weidenhof«, eine der ersten Hotel-Adressen der Freien Reichsstadt. Der Sohn dieses Aufsteigers wird Doktor beider Rechte, Wirklicher Kaiserlicher Rat und heiratet die Tochter des ersten Bürgers der Stadt. Als Johann Wolfgang geboren wird, ist der Großvater Göthé fast schon vergessen.

Veranstaltung ohne Anmeldung Was man von hier aus sehen kann

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegebenFür unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben.)
(Breuna, Kulturscheune, An der Kirche 1, ab So., 29.4., 17.00 Uhr )

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …
»Dies ist ein Roman, der auf ganz leisen Sohlen angeschlichen kommt, um einen fest zu packen und dann bis zum Schluss nicht mehr loszulassen." (Meike Schnitzler)

Veranstaltung ohne Anmeldung Döblins "Reise in Polen 1924: Die Warschauer Judenstadt"

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Schauenburg, Märchenwache, Lange Str. 2, ab Sa., 5.5., 19.00 Uhr )

Der Autor des berühmten Großstadtromans "Berlin Alexanderplatz" hielt sich im Jahre 1924 zwei Monate lang in Polen auf, um die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse des Nachbarlandes kennen zu lernen: »Wer hat die Macht und wer den Mund? ... Wer hungert und wer ist satt?« Aufgerüttelt durch pogromartige Vorgänge in Berlin, richtet der Reisende sein Interesse hauptsächlich auf die jüdische Bevölkerung. Die Lebensweise dieser Menschen, mit eigener Sprache, Religion und Kultur wühlt Döblin, der selbst jüdischer Abkunft ist, auf. Er erschrickt über die Verachtung und den Hass, denen sie ausgeliefert sind.
Schon zwanzig Jahre nach seinem Besuch leben in Warschau keine Juden mehr, ist die jüdische Kultur in Polen durch die mörderische Systematik der Nationalsozialisten auf schreckliche Weise zu einer historischen Erscheinung geworden.

Veranstaltung ohne Anmeldung Sie kam aus Mariupol

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegebenFür unsere Vorträge ist keine Anmeldung nötig. Die Gebühr ist am Vortragsabend bar zu zahlen.Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben.)
(Wolfhagen, Buchhandlung Mander, SchĂĽtzeberger Str. 29, ab Fr., 25.5., 19.00 Uhr )

"Sie kam aus Mariupol" ist das außergewöhnliche Buch einer Spurensuche. Natascha Wodin geht dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend, ja bestürzend intensiv vom Anhängsel des Holocaust, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Ihre Mutter, die als junges Mädchen den Untergang ihrer Adelsfamilie im stalinistischen Terror miterlebte, bevor sie mit ungewissem Ziel ein deutsches Schiff bestieg, tritt wie durch ein spätes Wunder aus der Anonymität heraus, bekommt ein Gesicht, das unvergesslich ist. "Meine arme, kleine, verrückt gewordene Mutter", kann Natascha Wodin nun zärtlich sagen, und auch für uns Leser wird begreifbar, was verlorenging. Dass es dieses bewegende, dunkel-leuchtende Zeugnis eines Schicksals gibt, das für Millionen anderer steht, ist ein literarisches Ereignis.

Veranstaltung ohne Anmeldung Weltkrieg 1914 bis 1918

(Für unsere Lesungen ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist am Veranstaltungsabend bar zu zahlen. Wenn Platzreservierungen bei den örtlichen Mitveranstaltern möglich sind, ist in der Ausschreibung deren Telefonnummer angegeben)
(Breuna, Kulturscheune, An der Kirche 1, ab Di., 11.9., 19.00 Uhr )

Sabine Wackernagel und Valentin Jeker lesen Gedichte, Aufrufe, Briefe und Tagebucheintragungen aus der Zeit des ersten Weltkrieges. Diese Texte handeln von all den größenwahnsinnigen Träumen der Kriegsbejaher, den irrwitzigen Lügen der Generäle und der grausamen Realität derer , die das ausbaden mussten. Es geht um die Ängste der Soldaten, die Hoffnungen der Daheimgebliebenen, die versteckten Freuden der Schmarotzer und die Tricks, mit Nichts das Überleben zu meistern. Es kommen Schriftsteller, Maler und Komponisten zu Wort, aber auch der sogenannte kleine Mann. Gedichte von Tucholsky und Ina Seidel, Briefe von Richard Strauss und Käthe Kollwitz, Schriftliches aller Art von vielen Zeitzeugen vermitteln ein schillerndes Bild dieser Jahre.

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Aktuelles Programmheft

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Aktuell

freie Plätze Goldschmieden
ab 28.04.2018, Kassel, Volkshochschule, Werkraum 2
freie Plätze Hochsensible Kinder und Jugendliche - Besonderheiten verstehen und Entwicklung f
ab 28.04.2018, Kassel, Hermann-Schafft-Haus, Raum H.14
Veranstaltung ohne Anmeldung Kunst & KĂĽnstler aus der Region Weserbergland aus dem 19. und 20. Jahrhundert
ab 21.04.2018, Bad Karlshafen, Atelier Patina
Veranstaltung ohne Anmeldung NatĂĽrlich bauen - gesund leben III
ab 23.04.2018, Hofgeismar-HĂĽmme, Generationenhaus Bahnhof HĂĽmme, Saal

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